
Einfach zum Nachdenken....
Ein Ladenbesitzer heftete ein Schild über seiner Tür an, auf dem stand "Welpen zu verkaufen". Schilder wie dieses haben eine große Anziehungskraft und bald darauf schepperte blechern die Türglocke und ein kleiner Bub kam in den Laden. "Was kostet so ein Hündchen?" Der Ladenbesitzer antwortete: "Das sind Rassehündchen und kosten fünfzig Euro." Der Bub griff in eine Tasche und zählte sein Geld. Es war nicht viel, nur ein paar Münzen klimperten zwischen einer Handvoll Glasmurmeln und einem Bonbon. "Ich habe mir für einen Weihnachtskalender 5 Euro zusammengespart. auf den würde ich verzichten, aber dafür kann ich mir trotzdem kein Hündchen kaufen. Darf ich sie mir bitte wenigstens ansehen?" Der Besitzer lächelte, pfiff und aus der Hundehütte kam eine Hündin, dem fünf winzige Welpen folgten: Vier sprangen munter herum, aber eines der Hündchen humpelte erbärmlich und konnte seinen munteren Geschwistern nicht folgen. "Warum hinkt das Hündchen", wollte der Bub wissen, "was ist mit ihm?" Der Ladenbesitzer erklärte dem Kind, dass der junge Hund ein verkrüppeltes Beinchen habe und daher nicht zu verkaufen sei. "Was wird mit ihm geschehen?" fragte der Bub. Und der Mann zuckte mit den Schultern und gab keine Antwort. Sachte streichelte der Bub das humpelnde Tierchen. "Hätte ich genug Geld, dann würde ich mir genau diesen kleinen humpelnden Hund kaufen." "Den musst du nicht kaufen, den schenke ich dir, wenn du ihn magst" sagte der Ladenbesitzer. Aber das wollte der Bub nicht. "Nein, ich will ihn nicht geschenkt, er hat es verdient, gekauft zu werden, wie seine Geschwister auch. Er will ernst genommen und geliebt werden. Er ist keine Ausschussware. Wenn Sie ihn mir für meine 5 Euro überlassen, dann würde ich mich freuen." Der Besitzer verstand nicht, warum der Junge diesen kranken Hund haben und noch für ihn bezahlen wollte. "Er wird nie richtig mit dir spielen können oder mit dir herumlaufen. Warum willst du ihn denn, er nützt dir doch gar nichts?" Als Antwort bückte sich das Kind, rollte sein Hosenbein hoch und zeigte dem Ladenbesitzer sein krankes, verkrüppeltes Bein, das von einer dicken Metallschiene gestützt wurde. "Deswegen." Da nahm der Mann die wenigen Münzen, legte dem Kind wortlos den kleinen humpelnden Welpen in den Arm, beugte sich unter das Ladenpult und zog einen schönen Adventkalender hervor. "Den schenke ich dir." Und als das glückliche Kind hinausging und die Türglocke wieder bimmelte, da klang sie plötzlich nicht mehr blechern scheppernd, sondern zart und fein wie ein Weihnachtsglöckchen...
E.H.
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Der alte Hund
Erinnern Sie sich? Eben noch ist der zwölf Wochen alte Welpe durch Ihre Wohnung galoppiert, war als Einjähriger der Schrecken aller Kaninchen. Selbst mit 8 Jahren war er nicht zu halten, wenn er einen Ball sah. Plötzlich ist alles anders. Plötzlich? Nein, die Anzeichen kamen schleichend. Das Aufstehen und Hinlegen fällt schwerer. Das jahrelang bewährte Futter schmeckt plötzlich nicht mehr so richtig. Die Blase drückt viel öfter als früher. Die im Welpenalter aufgebauten Hundefreundschaften werden nur noch kurz beschnüffelt, dann wendet man sich auch schon wieder dem Heimweg zu. Das Bedürfnis nach Wärme und Zuwendung ist größer als je zuvor. Der Hund ist alt.
Kleine Rassen werden bekanntlich älter als Große, dass spielt aber in diesem Fall überhaupt keine Rolle. Es geht darum, dem Hundesenior gerecht zu werden und sich SEINEN Ansprüchen anzupassen. Ihr Hund hat Sie jahrelang begleitet. Er war Ihnen ein treuer Gefährte und Partner. Er hat Ihnen nie vorgeworfen, dass eine Fahrradtour bei 25 Grad im Sommer, im Hundepelz weniger angenehm ist. Er hat gefressen was sie ihm vorgesetzt haben und er hat seine Geschäfte erledigt wenn Sie ihn hinaus ließen. Nun fordert das Alter von Ihrem Hund Tribut und Sie stehen in der Pflicht, es für Ihren Gefährten so angenehm wie möglich zu machen. Das sind Sie ihm einfach schuldig.
Das Altern von Tieren jeglicher Art, unterscheidet sich kaum von den Alterserscheinungen eines Menschen. Wer kann sich also nicht vorstellen, dass es beschwerlicher ist einen Hügel zu erklimmen als früher, dass die Ohren und Augen in ihrer Sinneskraft nachlassen, dass man jugendlichen Flegeln am liebsten aus dem Weg geht, weil man sich einem Kräftemessen nicht mehr gewachsen fühlt.
Es ist so einfach sich in einen alten Hund hineinzuversetzen, wenn wir uns nur EINMAL die Mühe machen und darüber nachdenken, was gut und wichtig für IHN ist. Würden Sie ihre Oma in der Garage schlafen lassen, weil sie ihren Blasendrang nicht mehr wie früher unter Kontrolle hat?
Würden Sie ihr einmal am Tag eine fette Mahlzeit vorsetzen obwohl sie schon am Morgen nach einer Kleinigkeit verlangt?
Würden Sie ihre alte Oma wirklich einen ganzen Tag alleine lassen? Nein!
Wenn ein Funken Menschlichkeit in Ihnen steckt, dann können Sie diese Fragen nur mit "niemals" beantworten. Unseren alten Hunden aber widerfährt dieses Schicksal auf der Welt millionenfach. Warum? Halten wir unsere Tiere für seelenlose Maschinen? Das wohl nicht. Aber sie lamentieren und klagen nicht, sie weinen und stöhnen nicht. Vor allem aber klagen sie nicht an und solange sie das nicht tun, schlussfolgern wir, dass es Ihnen gut bei uns geht. Welch fataler Irrtum.
Wenn Sie diesen Teufelskreis durchbrechen wollen und dem Hund die Anerkennung zollen die ihm gebührt, dann haben Sie die Möglichkeit Ihren Freund auf seinem letzten Lebensabschnitt zu begleiten und in aller Ruhe von ihm Abschied zu nehmen. Er dankt es Ihnen tausendfach.
Verbannen Sie ihn auf keinen Fall von seinem gewohnten Schlafplatz, nur weil Darm- oder Blase hin und wieder nicht funktionieren. Wenn vorher sein Schlafplatz mit einer Decke ausgestattet war, dann kostet es Sie doch nur ein müdes Lächeln, das Lager mit ein oder zwei weiteren Decken weicher zu gestalten.
Die alten Knochen sehnen sich nach Wärme und das Immunsystem ist krankheitsanfälliger. Also versteht es sich von selbst, dass Sie ihren Hund bei Kälte und Regen nicht draußen abliegen lassen. AUCH WENN IHM DAS IN DEN VERGANGENEN 10 JAHREN NICHTS AUSGEMACHT HAT !!
Teilen Sie die Futterrationen auf mehrere kleine Mahlzeiten am Tag auf. Reichen Sie ihm sein Fressen wenn er danach verlangt, denn alte Hunde werden in der Regel oft sowieso von Appetitlosigkeit geplagt. Gönnen Sie ihm hin und wieder einen Leckerbissen (z.B. gekochtes Hühnerklein).
Die Gewaltmärsche von früher sind tabu. Stattdessen gehen sie lieber einmal mehr eine kleine Runde. Pflegen Sie ihn weiterhin wie gewohnt. Es gibt keinen Grund, einen alten Hund weniger zu bürsten oder pflegen, nur weil keine Aussicht mehr besteht auf einer Ausstellung mit ihm zu glänzen.
Besonders wichtig ist aber für Ihren Hund, dass er nun besonders auf Ihre Liebe und Fürsorge angewiesen ist. Hunde die zu Lebzeiten keine ausgesprochenen Schmuser waren, entwickeln im Alter eine ausgesprochene Liebebedürftigkeit. Schenken sie dem alten Hund Ihre ganze Aufmerksamkeit. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, ihm mit zwölf oder gar dreizehn Jahren einen Welpen vor die Nase zu setzen. Die Möglichkeit dazu hatten Sie vorher. Es ist nun ohnehin absehbar, wann Sie sich einen "neuen" Hund ins Haus holen können.
Beobachten Sie Ihren Hund. Wenn er Anzeichen von Schmerzen oder krankhafte, körperlichen Veränderungen zeigt, dann ist der Gang zum Tierarzt oder ein Hausbesuch desselben, dringend erforderlich. Es liegt in IHRER Hand, dem Hund Schmerzen zu ersparen.
Sollte es aber für Ihren alten Hund keine Rettung geben, dann sind besonders SIE, als lebenslange Bezugsperson und Rudelführer gefordert. Den Hund auf seinem letzen Weg einem Bekannten oder gar Fremden anzuvertrauen ist unverzeihlich. Er hat ihnen ein Leben lang zur Seite gestanden und es ist IHRE Pflicht, ihn bis zur letzten Minute zu begleiten. Ein Hund der in einer Tierarztpraxis umgeben von Fremden stirbt, ist ein unglücklicher Hund !
Wir alle empfinden bei diesem letzten Gang unsagbare Trauer, Schmerz und Leid. Niemand braucht sich in diesen Minuten seiner Tränen zu schämen. ABER DER HUND IST ES DER STIRBT. Und er hat ein Recht auf die streichelnden Hände seiner Bezugsperson. Egal wie schwer uns das fällt.
In den letzten Jahren macht sich erfreulicher Weise ein Umdenkungsprozess in der Hundehaltung bemerkbar. Neue Ausbildungsmethoden (z.B. Clickertraining) werden immer mehr Menschen nahe gebracht. Verschiedene Hundesportarten (z.B. Agility) lassen Herrn und Hund mit Spaß an die Arbeit gehen. Die Tierschutzgesetzte werden verschärft (Kupierverbot). Vergessen Sie aber im Wandel der Zeit Ihren alten Hund und dessen Bedürfnisse nicht. Auch wenn Ihr Hund jetzt noch jung ist oder Sie sich gerade erst mit dem Gedanken befassen einen Hund anzuschaffen, auch Ihr Hund wird alt. Und es ist der biologische Lauf der Dinge die unseren Hund nun einmal früher sterben lässt als uns. ES LIEGT IN IHRER MACHT IHM DEN HERBST DES LEBENS SO ANGENEHM WIE MÖGLICH ZU MACHEN !!!
Mit freundlicher Genehmigung von Elke und Jörg Reinisch, entnommen der Homepage: http://www.topsy88.de
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Dein Hund
Wenn alle Dich meiden und hassen, ob mit oder ohne Grund,
wird einer Dich niemals verlassen, und das ist Dein treuer Hund.
Und würdest Du ihn sogar schlagen, ganz herzlos und ohne Verstand,
er
wird es geduldig ertragen und leckt Dir dafür noch die Hand..
Nur Liebe und selbstlose Treue, hat er für Dich immer parat,
er beweist es Dir täglich aufs neue, wie unsagbar gern er Dich hat.
Nennst Du einen Hund Dein eigen, wirst Du nie verlassen sein,
und solltest Du vor Einsamkeit schweigen, Du bist doch niemals allein.
Wird einst der Tod Dir erscheinen, und schlägt Dir die letzte Stund,
wird einer bestimmt um Dich weinen, und das ist Dein treuer Hund.
Drum schäm Dich nicht Deiner Tränen,
wenn einmal Dein Hund von Dir geht,
nur er ist, dass will ich erwähnen, ein Wesen, dass stets zu Dir steht.
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Lea`s Geschichte
Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht.
Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen.
So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. Alle diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem "Petshop", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.
Manchmal kommen Menschen uns anzuschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen.
Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Eingie sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen "oh, sind die süß, ich will eines", aber dann gehen die Leute wieder fort.
Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.
Heute
ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft ! Jetzt wird alles gut !
Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden
haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das
kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und
Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen. Ich heiße
jetzt Lea.
Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie
lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf
mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will
ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner
als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.
Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre Ok, dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.
Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.
In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es „genetisch“ und „nichts machen“. Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen.
Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los ? War ich böse ? Sind sie am Ende böse auf mich ? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten ! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich... Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum: ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie auf wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.
Viele
glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein
sollen. Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir
leid, ich war halt nur eine Händlerware.
Lea
©1999 J. Ellis - bewilligte Übersetzung von E. Wittwer
Diese Geschichte stammt von der amerikanischen Toller-Info mit der Bitte, sie an möglichst viele Hundefreunde weiterzuleiten. Sie handelt von einem Welpen im Petshop (Tierhandlung). Toller-Info bittet alle Leserinnen und Leser um aktive Aufklärung zukünftiger Hundehalter. Der Artikel darf (soll) weiterverwendet werden, sei es als Infoblatt in der Tierarztpraxis und beim Futterlieferanten oder als Bericht in einer regionalen Zeitung.
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Geliebtes Herrchen !!!
Am Morgen bist Du früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - hurra!!!
Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Straßenrand gehalten, die Tür ging auf und Du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte. Aber als ich zurückkam, warst Du nicht mehr da!
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden... aber leider vergebens!
Ich wurde immer schwächer von Tag zu Tag. Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete auf Deine Rückkehr, aber Du bist nicht gekommen.
Dann wurde der Käfig geöffnet.
Nein,... Du warst es nicht - es war der Mann, der mich gefunden hat. Er brachte mich in einen Raum... es roch nach Tod. Meine Stunde war gekommen!
Geliebtes Herrchen, ich weiß, dass du weißt, dass ich mich trotz des Leides, das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte - ich würde auf Dich zulaufen den....
....ich hab Dich lieb....!
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Die Regenbogenbrücke
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf einer Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es stets zu essen und zu trinken, und es ist immer warmes, schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere werden im Land hinter der Regenbogenbrücke wieder jung und gesund und spielen den ganzen Tag zusammen. Die Tiere sind dort glücklich und zufrieden, nur gibt es eine Kleinigkeit, die sie vermissen. Sie alle sind nicht mit dem Menschen zusammen, den sie so sehr geliebt haben. So laufen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich nach vorne und die Augen werden ganz groß. Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus, fliegt über das Gras, wird schneller und schneller.
Es hat dich gesehen und wenn du und dein Liebling sich treffen, nimmst du ihn in deine Arme und hältst ihn fest, so fest du kannst. Dein Gesicht wird geküsst und abgeleckt, wieder und wieder, und endlich schaust du nach langer Zeit in die Augen deines geliebten Tieres, das lange aus deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen.
Dann überschreitet ihr gemeinsam das letzte Stück der Brücke des Regenbogens, und ihr werdet nie wieder getrennt sein. Nie wieder.
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Der letzte Gang
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach und quälende Pein hält mich wach – Was Du dann tun mußt – tu es allein. Die letzte Schlacht wird verloren sein. Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl. Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll. An diesem Tag – mehr als jemals geschehen – muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen. Wir lebten in Jahren voll Glück. Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück. Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei. Darum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei! Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss. Nur – bitte bleibe bei mir bis zum Schluss. Und halte mich fest und red mir gut zu, bis meine Augen kommen zur Ruh. Mit der Zeit – ich bin sicher – wirst Du es wissen, es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen. Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal – Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual. Und gräme Dich nicht, wenn Du es bist – Der Herr dieser schweren Entscheidung ist. Wir waren beide so innig vereint. Es soll nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.
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Er ist eben mein Hund......
Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt und mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht. Er ist der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt. Wie er sich an meine Beine lehnt, beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt, seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe, all das sagt mir tausendmal, dass ich der einzige Grund seines Daseins bin.
Habe ich Unrecht verzeiht er mir mit Wonne, bin ich wütend, bringt er mich zum lachen. Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt, mache ich mich zum Narren, sieht er darüber hinweg und gelingt mir etwas, lobt er mich.
Ohne ihn bin ich ein Mensch unter vielen, mit ihm bin ich stark. Er ist die Treue selbst und er lehrte mich die Bedeutung der Hingabe. Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.
Er lehrte mich verstehen, wo vorher meine Ignoranz war. Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen. Seine Gegenwart schützt mich vor Dunkelheit und Unbekannten. Er versprach auf mich zu warten, wann und wo auch immer, denn ich könnte ihn ja brauchen.
Und ich brauche ihn - wie schon immer
Er ist eben mein Hund........
(Aus dem Englischen/Originaltitel “He´s my dog”, - Verfasser: Gene Hill)
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Für alle Hundefreunde !!
Wenn Du Deinen Tag ohne Koffein beginnen kannst,
wenn Du ohne Aufputschmittel in Fahrt kommst,
wenn Du immer fröhlich sein und Wehwehchen und Schmerzen ignorieren kannst,
wenn Du widerstehen kannst, andere mit Deinen Problemen zu belästigen und zu nerven,
wenn Du jeden Tag das gleiche Essen zu Dir nehmen und dafür dankbar sein kannst,
wenn Du verstehen kannst, daß die von Dir geliebten zu beschäftigt sind, für Dich Zeit zu haben,
wenn Du darüber hinwegsehen kannst, wenn die von Dir geliebten Dich für schuldig halten,
wenn etwas an dem Du keine Schuld trägst, falsch läuft.
Wenn Du Kritik und Schuld ohne Vorbehalt auf Dich nehmen kannst,
wenn Du die mangelhafte Erziehung eines Freundes ignorieren kannst und es schaffst, ihn nie zu verbessern,
wenn Du es schaffst, einen reichen Freund nicht besser zu behandeln als einen armen,
wenn Du die Welt ohne Lug und Trug sehen kannst,
wenn Du seelischen Druck ohne medizinische Hilfe ertragen kannst,
wenn Du Dich ohne Alkohol entspannen kannst,
wenn Du ohne Hilfe von Tabletten schlafen kannst,
wenn Du ehrlich sagen kannst, dass Du tief in Deinem Herzen keine Vorurteile gegen Herkunft, Hautfarbe, Religion und politische Ansichten hast,
DANN MEIN FREUND, DANN BIST DU FAST SO GUT WIE DEIN HUND !!!!
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Fortsetzung folgt !!