Innsbruck 8. November 2009
Congress Dogana

 

Meine Worte zum Innsbruck - Konzert und ein Bericht aus den Medien der Tiroler Tageszeitung.

Viel Pause gab es für mich Zuhause nicht, nach der Rückkehr von Wien ging's kürz nach Mittag wieder weiter um pünktlich in Innsbruck zu sein. Im "Sradtcafe" wartete ein Fantreff auf Fans und dort sollte ich auch sein!

Nach 16 Uhr fanden sich nach und nach Bekannte und auch neue Fangesichter zusammen.
Ich war sehr erfreut, dass so ein Treffen Anklang fand.
So hatten wir nun genug Zeit den gestrigen Tag im Gespräch zu verarbeiten. Auf 18 Uhr brauchten wir unsere VIP Ticket Besitzer zum Treffpunkt, beobachteten das ganze Treiben und konnten auch noch ein paar Probe-Töne von Bryan aus der Dogana lauschen.

 

 
  Um kurz vor 20 Uhr war auch ich mit meinem Mann auf dem Weg zu Loge Links Platz 90 und 91 - wo wird das sein... dort oben angekommen wurde schnell die sicht abgeklärt und für zu weit hinten empfunden. Ein Platzwechsel war da oben aber nicht sehr schwer, nach kurzer Rücksprache wurde aus zwei Sitzplätzen zwei Stehplätze aber die mit wesendlich besserer Sicht zu bald aufspielendem Bryan und Gary!

Die "Halle" fand ich nicht sehr vorteilhaft für diese Veranstaltung. Zu lange, vorwiegend nur mit "flacher" Bestuhlung und so sahen die hinteren Plätze eher wenig bzw. bei "feiernden" Fans in den vorderen Reihen dann nichts.
Da war die Halle F in Wien ja ein Traum dagegen!

Schell stellte sich auch heraus, dass da nicht gerade die absolut tolle Stimmung aufkam. Eher zurückhaltendes Publikum mit Ausnahme der "treuen" Fans in den ersten Reihen.

Ich war auch gleich mal in der "neuen" Loge aufgefallen und auch Bryan würdigte mein "Auffallen" mit seinen suchendem Blick! Da freut sich ein Fanherz.

Dann schockte mich das Publikum etwas. Der größte Teil verhielt sich lange so, als würde es ein klassisches Konzert sein - sitzen, ruhen aus. Gut dass es dann doch ein paar begeisterungsfähige Menschen gab die etwas Schwung in den ersten Reihen machten.

Bryan's Leistung hätte meiner Meinung würdigere Reaktion hervorrufen können. Gut dass es zwischen den Songs ausreichend Applaus gegeben hat, sogar von Jubeln darf man da sprechen.

Ich lasse jetzt andere Medien weiter erzählen wie diese großartiges Konzert weiter ging...

Petra K.

INNSBRUCK "Here I am - Without My Band" und WIEN
Bryan Adams in Österreich: "Here I Am - Without My Band"
Am Sonntag spielte Bryan Adams in Innsbruck. Am Samstag gab er ein umjubeltes Konzert in Wien. Der 50-Jähriger hatte sichtlich Spaß.
Wien - "Here I Am - Without My Band", witzelte der kanadische Rockstar Bryan Adams am Samstagabend in der Wiener Stadthalle während des Songs "Here I Am". Denn in der vollgefüllten Halle F lud er seine Fans zu einer "Very Special Acoustic Performance":

Versprüht auch mit 50 Bubencharme

Mit wunderbar satt klingender Akustikgitarre, Klavierbegleitung und seiner unverkennbaren Rauchstimme sorgte er für einen schlichten, aber umso bemerkenswerteren Abend. Adams spielte auch am Sonntag, in Innsbruck.
Am vergangenen Donnerstag ist er 50 geworden, doch dem drahtigen Adams sieht man das nicht an. 18 bis er stirbt ist er zwar trotz entsprechendem Albumtitel auch nicht mehr, doch auf der Bühne steht ein Mann, der immer noch Bubencharme versprüht und sichtlich Spaß daran hat, auch mal sich selber auf die Schaufel zu nehmen.

Publikum von den Sitzen gerissen

Im absolut die Frauenquote übererfüllenden Publikum hatten dagegen viele schon jenen erschreckenden Moment hinter sich, bei dem der Friseur ihnen klammheimlich die erste gefönte, klassische Frisur macht, die so deutlich wie das übriggebliebene Unterrücken-Tattoo sagt: Jung bin ich ab jetzt nur mehr bei Popschmusekonzerten. Dort dafür aber ordentlich:
Schon bei den ersten Nummern nach dem Opener "Run To You" riss es das Publikum von den Sitzen. Die Begeisterung war durchaus berechtigt: Adams hat zwei Stunden lang mit Klavier, Gitarre und Rockstimme sein Publikum gefesselt und Songs aus seiner gesamten Karriere (zumindest "so weit ich mich zurückerinnern kann") gespielt.

Anekdoten zum Besten gegeben
Mindestens ebenso unterhaltsam wie die Abfolge an Welthits von "Summer of '69" bis "Please Forgive Me", von "Everything I Do" bis "Have You Ever Really Loved a Woman?" waren die erzählerischen Petitessen, die Adams dazwischen von sich gab. Etwa, dass die Überballade "Heaven" eigentlich für einen Film über einen männlichen Stripper geschrieben wurde - "An alle, die zu diesem Song geheiratet haben: Sorry, ich hoffe, das ruiniert es nicht für euch."

Oder auch den Running Gag eines bösartigen Klavierstimmers, den Adams immer wieder anstimmte, nachdem eine Klaviersaite gerissen war. "Ich singe seit 35 Jahren live - aber so etwas habe ich noch nie gesehen", sagte Adams. Rücksichtsvoll sagte der Sänger immer wieder, dass er seine Geschichten "ganz langsam" erzählen wird, um die Sprachbarriere zu überwinden.

Doch erst bei den Zugaben hat der Diplomatensohn Adams, der als Kind in Wien gelebt hat (und zum Konzert seine Mutter mitgebracht hat), das erste wirkliche Kulturproblem: Eigentlich hat er das Publikum von den Sitzen zu sich vor die Bühne herbeiwinken wollen, doch die Stadthallen-Platzwächter haben dies als Aufforderung verstanden, selbige von ebendort wieder zu verscheuchen. "Lasst die Leute in Ruhe", sang Adams dann in seinem Song. Für die Fans war die Begeisterung perfekt. (APA)

Quelle: www.tt.com

 
       
       
       
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