| Villach, 25. November 2006
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Liebe Members,
liebe Fans, ein kurzer persönlicher Bericht
Hallo, I'm Bryan!
Dieses Konzert
sollte mal etwas anders sein als alle,
Zum ersten Mal
wollte ich mich nicht mit vielen anderen Fans |
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Alle auf einmal
sehen zu können ohne ständig Körperteile von anderen im Sichtfeld zu haben - das
hatte schon etwas für sich!
Es waren Songs
für jeden dabei! |
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Zum Kuscheln
kommt natürlich auch jedes Paar bei einem Mit "18 Til I
Die", "Run To You" und "The Only Thing That
Mir gefiel
so sehr der letzte Part der Show, wo die pure Um noch ein
Schauferl mehr freute ich mich über den
Es war einfach schön, Bryan & Co wieder LIVE gehört zu haben. Keines der vielen Konzerte möchte ich je missen, wenn doch ich zugeben muss, dass ich nicht jedes mehr im Detail beschreiben kann. Aber von Tag zu Tag werden Erinnerung wach, die mich mit Stolz ein Bryan Adams - Fan sein lassen. By |
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Kleine Zeitung Gitarre, Mundharmonika und seine Stimme. Mehr braucht Bryan Adams neuerdings nicht für ein Konzert. Gesehen am Samstag in Villach. THOMAS CIK Die älteste Erinnerung an Bryan Adams: Ein schmächtiger Typ im ausgewaschenen T-Shirt, der sich an einer etwas zu großen Gitarre festklammert. Wahrgenommen um 1992 in einem Video im ORF-Wurlitzer. 14 Jahre später, vergangenen Samstag in der Villacher Stadthalle: Déjà vu! Die raue Stimme, der Krampf beim Festhalten der Gitarre, ja sogar der Haarschnitt kostet noch immer keine fünf (kanadischen) Dollar! Die Lieder dazu wie einst. Von der ersten bis zur vierzigsten Minute rockt es gewaltig. Der verhunzte Einstieg bei „18 till I die“ ist spätestens vergessen, als die 5000 Fans das erste Mal die Lead-Stimme übernehmen dürfen. Proleten-Rock, der nie simpel wird, Ö3-Mainstream der trotzdem niemandem peinlich sein muss und dann bei „Summer of 69“ seinen Höhepunkt findet. Coitus, ohne interruptus. Nach den beiden nachgelegten Schmalzliedern „Have you ever really loved a Woman“ und „Everything I do“ fragt man sich dann aber schon: Hat der Mann, der seine größten Erfolge mit Filmmusiken feierte, keine Ahnung von Dramaturgie? Aber der 47-Jährige überrascht und überbrückt mit dem Duett „When you’re gone“ – traditionell mit einer Dame aus dem Publikum (Martina, eine Studentin aus Udine) als Gesangspartnerin. Dann verziehen sich Gitarrist Keith Scott, der bis dahin an der Gitarre die ganze und beim Gesang zumindest halbe Arbeit geleistet hat, und die weiteren Musiker von der Bühne und ein neues Konzert beginnt. Liebesnacht Bryan Adams als Singer-Songwriter: Ganz alleine mit der Gitarre und der umgeschnallten Mundharmonika auf unterbelichteter Bühne. Intim, fast zerbrechlich die Stimme, die Gitarre sanft gestreichelt, große Emotionen bei kleinsten Gesten. Beim Hinausgehen schwärmen zwei Mittvierzigerinnen: „So wünscht sich eine Frau eine Liebesnacht, die erste Runde wild, dann noch einmal romantisch.“ |
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Fotos by Thomas Cik
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