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Meet & Greet Birdland, Wien
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„Who needs a band?“ Nachdem ich das wahrscheinlich atemberaubendste Wochenende in meinem Leben in den letzten Tagen etwas verdaut habe, bin ich jetzt endlich dazu bereit, meine ganzen Erinnerungen daran auf’s Papier zu bringen! Fangen wir ganz am Anfang an… alles begann damit, dass ich von dem Privatkonzert im Internet gelesen habe. „Tickets gibt es nicht zu kaufen, man kann sie nur gewinnen.“ – Damit hab’ ich schon bemerkt, dass meine Chancen auf ein Ticket wahrscheinlich nicht sehr hoch sind. Trotzdem, als ein riesiger Fan, spielte ich bei sämtlichen Gewinnspielen mit, hatte sogar meinen ganzen Freundeskreis angebettelt, sich auch bei Ö3 anzumelden und mitzuspielen, was sie auch netterweise getan haben. Zuerst dachte ich, dass es die Karten nur über Ö3 zu gewinnen gibt, aber so nach und nach entdeckte ich dann noch andere Gewinnspiele, so wie zum Beispiel das Gewinnspiel hier vom Österreichischen Fanclub. Nachdem ich das alles abgeschlossen hatte, mich überall, wo es nur gegangen ist, angemeldet hatte, begann die schlimmste Zeit überhaupt: Das Warten! Leider hatte ich später kein einziges E-Mail in meinem Postfach mit dem Betreff „Du hast gewonnen!“ etc. Somit war diese Geschichte mit dem Privatkonzert schon mehr oder weniger für mich abgehackt. Und dann… mein Handy klingelte. Ich glaub’ es war der 7. März. Nummer kannte ich nicht. Als ich dann abhob, meldete sich Petra vom Fanclub, die mir die Nachricht überbrachte, dass ich gerade 2 Tickets für das Konzert gewonnen hab UND sogar noch dazu das Meet&Greet mit Bryan Adams! Man kann sich jetzt wahrscheinlich kaum vorstellen, wie ich mich in diesem Moment gefühlt habe. Es war super! |
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Im Laufe der Woche vor dem Konzert bekam ich dann nach und nach die Infos, wo und wann das Meet&Greet stattfinden sollte. Nur eines noch am Rande… die Woche vor dem Konzert war grauenvoll! Ich konnte an gar nichts anderes mehr denken, hätte mich aber in der Schule konzentrieren müssen… egal, dafür erwartete mich ein supertolles Wochenende! Am Sonntag um ungefähr 14 Uhr ging unsere Reise nach Wien los. Ausgestattet mit Navi und Routenplaner konnte uns eigentlich gar nichts mehr passieren. So gegen halb 5 kamen wir dann beim Birdland an und sahen auch gleich, dass darüber das Hilton-Hotel war, in dem das Meet&Greet stattfinden sollte. Vor der Tür zum Birdland habe ich die Band „SheSays“ gesehen, die bei der letzten Tour Vorgruppe von Bryan Adams war. Dort stand auch eine Frau, die anscheinend riesiger BA-Fan war. Sie hielt ein Schild in der Hand mit „Suche Tickets gegen Euros“. Leider konnten wir ihr nicht behilflich sein, da wir selbst ja nur 2 Tickets hatten. |
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Die Nervosität hat man uns (meiner Mutter und mir) sicherlich total angesehen… aber trotzdem haben wir uns dann noch ein bisschen die Zeit vertrieben, sind zum Stephansplatz gegangen, für eine halbe Stunde in dieses Café, für die nächste halbe Stunde in das Café, … So gegen 19:15 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg zurück zum Birdland, wo wir, dort angekommen, auch gleich die Menschentraube vor dem Eingang sahen. Für das Meet&Greet trafen wir uns um 20 Uhr beim Haupteingang vom Hilton. Wir hatten wahrscheinlich den falschen Eingang erwischt (kann in der Aufregung ja mal passieren), deswegen hat mich Joe von Universal Music angerufen und uns hingelotst. Kurze Begrüßung, und dann ging’s auch schon hinauf in den ersten Stock. Dort wurde ein Raum extra für das Meet&Greet reserviert. Bryan kam ein bisschen zu spät – nur so 5 Minuten oder so – deshalb mussten wir ungefähr 20 Minuten noch in diesem Raum warten. Die Stimmung war gut, und komischerweise ließ meine Nervosität ein bisschen nach… Plötzlich stand Bryan im Raum! Ja, genau DER Bryan. Kaum zu glauben, dass ich ihm jetzt wirklich gegenüberstehe! Höflich und nett, wie man Bryan kennt, gab er jedem die Hand. Als er zu mir kam, sagte ich: „Hi, nice to meet you. My name is Nicole.“ (Jetzt im Nachhinein bin ich echt froh, dass ich überhaupt etwas herausgebracht habe, auch wenn es nicht viel war!). Hände schütteln. Darauf er: “Nicole, hi” Er fragte uns danach, ob wir Lust hätten, ein paar Fotos zu machen. Natürlich sagten wir ja, und da konnte es auch gleich losgehen. Ich blieb zuerst ein bisschen im Hintergrund. Dann sah er mich an, deutete mir und sagte: „You! Come on!“ …also ging ich hin. Nachdem wir das Foto gemacht hatten, fragte er mich: „so you are from the fanclub?“ – „yes, from the Austrian“. |
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Dann fragte er, ob das meine Mutter ist, und bittete sie dann auch zu ihm für ein Foto. Später bekam Bryan dann noch ein paar Geschenke, wie zum Beispiel ein iPhone oder eine Jacke. Danach unterschrieb er noch die Sachen, die wir mitgenommen hatten. So bekam ich seine Unterschrift mit meinem Namen und dem berühmten Smilie auf mein Tourbook von 07/08, auf die neue Single und auf das Poster, das man uns vor dem Meet&Greet noch gegeben hatte. Als ich bei ihm stand und meine Single signieren ließ, sah er, dass meine Mutter gerade beim Fotografieren war, also zog er mich zu sich und sagte: „Look, mum’s taking a pic“. Leider war es dann zu spät, da meine Mutter schon vorher abgedrückt hatte und er meinte dann: „oh, too late“ Am Schluss wünschte er uns noch viel Spaß beim Konzert und verschwand auch schon wieder in seinem Hotelzimmer. Ich musste meine ganzen Sachen noch zusammenpacken, während die anderen vom Meet&Greet schon alle rausgestürmt waren. Deshalb war ich auch die letzte, die den Raum verlassen hatte. Ich marschierte mit meiner Mutter die Stiegen hinunter Richtung Ausgang und plötzlich sah ich, dass dort in der Hotel-Lobby Keith Scott (Gitarrist von BA) saß und genau in meine Richtung sah. Er erkannte mich, winkte mir kurz und sprang dann sofort vom Sessel auf. Ich lief dann zu ihm hin, umarmte ihn und er begann dann gleich mit mir zu reden. Er fragte mich, wie es mir geht, ob ich zurzeit viel zum Lernen habe, etc. Darauf folgte ein Foto, dann fragte ich ihn noch, ob er denn heute beim Konzert spielen würde, worauf er geantwortet hat: „yeah, at the end maybe!“ |
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Ich habe wirklich keine Ahnung, was ich sonst noch alles mit ihm geredet habe. Ich war einfach zu überwältigt. Zuerst Bryan, dann Keith. Ich hatte sogar darauf vergessen, ihn um ein Autogramm zu bitten! Am Ende meinte Keith dann nur noch: „Okay, then enjoy the show!“. Also gingen wir zum Eingang, ließen unsere Namen auf der Gästeliste anstreichen und gingen hinein. Der Club war total voll, und es war verdammt heiß da drinnen! Wir konnten nurmehr einen Platz irgendwo ganz hinten erwischen, da wir erst kurz vor Beginn der Show vom Meet&Greet zurückkamen. Damit hatten wir aber gerechnet, und somit war das gar kein Problem für uns. Dann begann die Show… Bryan und Gitarre. Er eröffnete mit dem neuen Song „Tonight we have the stars“. Ich muss sagen, dass die neuen Songs wirklich toll klingen. Natürlich spielte er auch Knaller wie „Run to you“, „Summer of 69“, „Can’t Stopp this thing we started“ und „Back to you“, aber besonders gefreut habe ich mich über „Mysterious ways“, „Oxygen“, „Walk on by“, und „Somethin’ to believe in“. Ich hoffe, dass er einige davon auch bei den normalen Konzerten in der Setlist behält! Die Stimmung war gut, nur leider haben es anscheinend ein paar Leute nicht verstanden, dass sie hier nicht bei einem Kaffeekränzchen sondern bei einem Konzert waren. Normalerweise stört mich so etwas bei einem Konzer nicht, aber dort im Birdland hat es mich ziemlich gestört. Bryan zeigte natürlich auch wieder seinen Humor, und so machte er den ein oder anderen Witz. Wie zum Beispiel: „you know, I’ve been very busy making this album“ … „well okay, not reeeaaally busy…“ – Damit hatte er die Lacher auf seiner Seite. Er erklärte uns, dass wir hier die Songs so hören, wie sie ursprünglich und original klingen. Er sagte auch, dass es eigentlich ein Akustik-Album werden sollte, nur irgendwie schafft er es nie. Aber er wollte uns zeigen, dass es auch ohne Band gut klingt und sagte: „Who needs a band?“. Daraufhin großes Gejubel und Applaus, bis er dann meinte: „I’m just saying that because my guitar player Keith Scott is up there“. |
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Am Schluss, nach den geplanten 11 Songs, holte er dann noch Keith bei „The only thing that looks good on me is you“ auf die Bühne. Sie begannen dann „Kids wanna rock“, wo Bryan Keith kurzerhand aufforderte, zu singen. Tapfer versuchte er die erste Strophe, aber keiner der beiden konnte sich an den genauen Text erinnern, deshalb brachen sie es gleich wieder ab und machten mit „It’s only love“ weiter. Nach einer guten Stunde war das Konzert dann (leider) vorbei. Bryan verabschiedete sich, nahm sich aber dennoch Zeit, sämtliche CDs zu unterschreiben. Das Konzert war spitzenklasse, und ich denke, dass Bryan wieder einmal gezeigt hat, wer er ist: Nämlich eine sehr natürliche, nette und höfliche Person UND ein unglaublich guter Liveperformer, Sänger, Musiker, dem man jedes einzelne Wort in seinen Songs vollkommen glaubt. Den 16. März 2008 werde ich wohl nie vergessen. Hiermit möchte ich mich ganz besonders beim Österreichischen Fanclub und bei Universal Music bedanken, die mir meinen größten Traum erfüllt haben! DANKESCHÖN! Nicole Brandstätter, 16 Jahre alt 21. März 2008 |
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