ENTOMOLOGIE
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"Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. "Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man haben!"

                                                                       v. Hans Christian Andersen

                          diese fotos zeigen mich bei den typischen handlungen - lichtfang von nachtfaltern und tagfalterfang mit sammelnetz - hier in der kleinen ungarischen puzsta

Schon wenige Monate nach Beginn meiner sehr amateurhaften Sammeltätigkeit im Jahre 1975 (ich hatte noch keine Käscher, Insektennadeln oder -Kästen,  Spannbretter oder Determinationsliteratur) erfuhr ich von der am OÖ. Landesmuseum in Linz a. d. Donau bestehenden "Entomologischen Arbeitsgemeinschaft", die ab Anfang Sept. bis Ende April jeden ersten und dritten Freitag im Monat am Museum   ihre Zusammenkünfte (Arbeitsabende und Vorträge) abhielt. Seit 1990 finden diese Abende an dem neuen Biologiezentrum statt. Am ersten Freitag meist ein Arbeitsabend, am dritten Freitag fast regelmäßig ein Diavortrag.

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Durch die neu gewonnenen Kontakte zu den Kollegen der ARGE, insbes. zu Ing. Robert Hentscholek und Michael Pettendorf bildeten sich gewisse Schwerpunkte in meiner Sammeltätigkeit. Zunächst waren es die Tag- und Nachtfalter (Macros), die Käfer und die Hymenopteren, insbesondere die CHRYSIDIDEN (Goldwespen). Wir unternahmen viele gemeinsame Sammelausflüge, meist nur übers Wochenende. Freitag Mittag weg, Sonntag spät nachts zurück. Das reichte für zwei Leuchtabende in Südtirol, Dalmatien etc. Dann musste wieder tagelang genadelt, präpariert , verwaltet (Fundzettel drucken, Listen schreiben, an ZOODAT melden etc.) und in die Sammlung eingeordnet werden - der weniger schöne Teil dieses Hobbys und da man berufstätig auch ist, natürlich abends und nachts.

Als bisherigen Höhepunkt meiner entomologischen Aktivitäten zähle ich die im Jahre 1997 stattgefundene vierwöchige Sammelreise nach ECUADOR in Südamerika, wo ich mit einem sehr netten deutschen Entomologen-Ehepaar, vor allem im Oriente, den  östlichen Andenausläufern und westlichsten Amazonaswäldern, in Höhen zwischen 500 und 1000 Metern sammelte.

"In den kleinsten Dingen zeigt die Natur die allergrößten Wunder."

v. Linné