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ÜBEREINSTIMMUNGSSPIEL
Das Brautpaar
wird gebeten, auf der Bühne gut sichtbar Platz zu nehmen –
und zwar Rücken
an Rücken.
Beide ziehen die Schuhe aus und geben dem Partner einen davon.
Jeder hält jetzt
je einen Braut- bzw. Bräutigamsschuh in der Hand.
Nun werden Fragen
gestellt. Wenn die Antwort ER ist, wird SEIN Schuh hochgehalten,
und vice versa.
Mögliche Fragen sind z.B.:
Wer gibt dem anderen meist nach?
Wer entscheidet sich schneller?
Wer ist der Langschläfer?
Wer ist der Choleriker?
Wer bestimmt, was mit dem Geld passiert?
Wer hat zur Hochzeit gedrängelt?
Wer hatte Angst?
Wer hatte mehr Eroberungen vorher?
Wer hat den ersten Schritt getan? usw.
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KUTSCHENSPIEL
Es werden 9 Mitspieler benötigt: Gemahlin und
Gemahl, Kutscher, Hengst, Stute, 4 Räder und die
Karosse
Aufstellung:
Vorne: nebeneinander Stute und Hengst
Zweite Reihe: linkes Vorderrad, daneben Kutscher, rechtes Vorderrad
Dritte Reihe: Braut und Bräutigam
Letzte Reihe: linkes Hinterrad und rechtes Hinterrad.
Karosse: Alle anderen Gäste
Spielablauf: Der Text wird verlesen, der Aufgerufene läuft
einmal um den Stuhl herum und nimmt wieder Platz. Wenn er nicht oder zu spät
reagiert, muss er zur Strafe ein Stamperl Schnaps oder achterl Wein trinken.
Bei dieser Variante sollte schon der lustigste Gast der
Kutscher sein, er muss auch was vertragen können.
Hier nun der vorzulesende Text:
Es war an einem Samstagabend und die Gemahlin und ihr
Gemahl wollten einen Ausflug machen.
Da sprach der Gemahl zum Kutscher:" Kutscher, du
Kutscher, hol die Karosse und spann den Hengst und die
Stute an."
Als der Kutscher den Hengst und die Stute vor die
Karosse gespannt hatte, nahmen die Gemahlin und ihr Gemahl in
der Karosse Platz.
Dann sagte der Gemahl zum Kutscher:" Kutscher, du
Kutscher, lass den Hengst und die Stute traben."
Der Hengst setzte sich in Bewegung, während sich die Stute erst
durch einen Peitschenhieb des Kutschers in Gang setzte.
Die Karosse polterte über den steinigen Weg und die 4 Räder
hüpften auf und ab.
Die Gemahlin meinte zum Gemahl:" Sag dem Kutscher, er soll
langsamer fahren."
Der Gemahl gehorchte, wie immer, und bat den Kutscher:"
Kutscher, du Kutscher, lass den Hengst und die Stute
langsamer laufen, die Karosse schaukelt zu stark und meiner Gemahlin
wird übel."
Der Kutscher zügelte den Hengst und die Stute und die
Räder drehten nun langsamer.
Doch plötzlich schlug das rechte Hinterrad in ein tiefes Loch und die
Gemahlin erschrak. Das linke Vorderrad hin in der Luft. Das rechte
Vorderrad und das linke Hinterrad wippten auf und nieder.
Die Karosse drohte umzustürzen.
Doch die Geistesgegenwart des Kutschers verhinderte ein Umstürzen der
Karosse, denn er als Kutscher hatte den Hengst und die Stute
fest im Griff.
Dann lobte der Gemahl den Kutscher:" Kutscher, du
Kutscher, das hast du gut gemacht."
Nach diesem Vorfall hatte das rechte Vorderrad einen kleinen Knacks
bekommen, doch die Fahrt konnte ohne größere Schäden fortgesetzt werden – die
anderen Räder waren noch in Ordnung.
Nach einer Stunde ausgiebiger Fahrt in der Karosse sagte die Gemahlin
zum Kutscher." Kutscher, du Kutscher, lass uns umkehren."
Der Kutscher wendete die Karosse und der Hengst und die
Stute wieherten lauf. Plötzlich zog ein Gewitter auf. Daraufhin sagte der
Gemahl zum Kutscher:" Kutscher, du Kutscher, las uns
irgendwo einkehren."
Der Kutscher steuerte daraufhin mit der Karosse
___________________ an, und die Gemahlin und ihr Gemahl kehrten
dort ein.
Und wenn sie sich nicht stören lassen, so verweilen sie dort noch immer:
Die Gemahlin, der Gemahl, der Kutscher , der Hengst,
die Stute, die 4 Räder und die Karosse. Prost!
ENDE
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LILIPUTANER-SPIEL
Zur Erklärung: Es ist ein lustiges Spiel, heißt der
Liliputaner. Zur Inszenierung braucht man ein Leintuch. In das wird ein Loch
geschnitten, durch das der Bräutigam seinen Kopf steckt. Durch zwei kleinere
Löcher etwas weiter unten steckt die Braut ihre Hände. Dann wird die Geschichte
vom Liliputaner erzählt. Und alles, was der in dieser Geschichte gerade tut,
führen Hände und Kopf aus. Da die Braut hinter dem Leintuch nichts sehen kann,
kommt es zwischen Kopf und Händen zu den amüsantesten Missverständnissen, die
bei Hochzeitsgesellschaften schon öfter Lachtränen ausgelöst haben sollen.
Lieber ..... (Bräutigam), komm
einmal her,
und auch die ..... (Braut), bitte sehr.
Zuerst, da kommt, Du armer Tropf,
in das Mittelloch, Dein Kopf.
Deine Arme kommen in die Beine rein,
ja, so machst Du es fein.
Deinen Hände ziehen wir alsdann,
Deine schönen, schwarzen Schuhe an.
Und ich glaube, es steht Dir gut,
auf den Kopf noch einen Hut.
Jetzt kommt auch die ..... (Braut) dran,
sie stellt sich von hinten an.
Und schlupft mit ihren Händen
durch beide Ärmelenden.
Ein Liliputaner, keck und frisch,
steht nun auf dem Tisch.
Doch nun wollen wir mal sehen,
wie ..... kann mit ..... umgehen.
Nun darf sie ihn füttern, das muss sein,
eine Banane, die schmeckt fein.
Danach, es wird nicht gemurrt,
bekommst Du feines Joghurt.
Nach dem Essen gibt's zu trinken,
ich werde dem Fräulein mal winken,
und schon ist es zur Stelle,
das kühle "blonde Helle".
Nach Essen und Trinken soll man rauchen,
drum darfst Du eine schmauchen.
Eine gute Brasil-Zigarre, die ist teuer,
..... gibt Dir dann noch Feuer.
Und nach all den guten Sachen,
musst Du jetzt noch eines machen.
Nach dem Essen, Trinken, Rauchen,
soll man eine Zahnbürste gebrauchen.
So, das habt Ihr gut gemacht,
und damit du schön bist für die Nacht,
sollst Du außer nur zu schlemmen,
nun noch Deine Haare kämmen.
Der Liliputaner ist wieder frisch und schön,
und darf jetzt nach Hause gehn.
Ich hoffe, es hat Spaß gemacht,
wie wir aus Zweien Eins gemacht.
Nun reicht es für heut,
ich wünsche Euch noch weiterhin
viel Freud!
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