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Vier Insektenordnungen sind für die Fliegenfischerei von besonderem Interesse. Es sind dies |
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| Köcherfliegen | Steinfliegen | Zweiflügler | |
| Ephemeroptera |
Trichoptera
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Plecoptera
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Diptera
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Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich ein bisschen mit Insektenkunde zu beschäftigen
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Insekten, welche ihr gesamtes Leben oder bestimmte Entwicklungsabschnitte im Wasser verbringen, stellen in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien die wichtigste Nahrung für Fische dar.(ca.75 %) |
| Auch über die erforderliche Naturtreue der Nachahmung natürlicher Insekten gibt es in der Fliegenfischergemeinde sehr unterschiedliche Ansichten. Entscheidende Bedeutung bei der Nachahmung eines natürlichen Insekts kommt meiner Meinung nach der Größe des gewählten Fliegenmusters zu. Ähnlich wichtig ist auch der Umriss einer künstlichen Nachbildung, bei der oftmals viel zu sehr ins Detail gegangen wird. Eine eher untergeordnete Rolle spielt aus meiner Erfahrung heraus die Farbe der Kunstfliege; wichtiger scheint mir der Unterschied zwischen heller und dunkler Färbung des Musters zu sein. Aber es lässt sich natürlich über dieses Thema vortrefflich streiten. |
| Die Klasse der Insekten ist mit 800.000 bis 1 Million bekannter Spezies weltweit die artenreichste Tiergruppe auf der Erde. |
| Für den Fliegenfischer sind vor allem diejenigen Insekten von Bedeutung, welche ihr gesamtes Leben oder bestimmte Entwicklungsabschnitte im Wasser verbringen. Landinsekten gelangen nur zufällig ins Wasser, können aber auch insbesondere bei verwachsenen Gewässern fischereilich eine Rolle spielen. |
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Eintagsfliegen Die Eintagsfliegen - auch Maifliegen genannt - umfassen in Mitteleuropa 141Arten.Wichtig ist 2 verschiedene Grundmuster dabei zu haben: Eiablegendes Insekt (Flügel nach hinten hoch gebunden) und das abgestorbene Insekt. (Flügel breit auf dem Wasser liegend). Bei ersten kann leicht mit der Rutenspitze ein zittern erzeugt werden. Zweites sollte nach Möglichkeit in der Strömungsgeschwindigkeit abtreiben und nicht dreggen. |
| Eintagsfliegen stellen eine wichtige Fischnahrung dar und sind gute Indikatoren für die Gewässergüte. Künstliche Nachbildungen der Fliegen- und Nymphenstadien spielen bei der Fliegenfischerei eine wichtige Rolle. |
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Körperbau
und Lebensweise
Die erwachsenen Eintagsfliegen besitzen weiche Körper mit sehr kurzen Antennen am Kopf. Ihre Mundwerkzeuge sind verkümmert; am Körperende sitzen 2 oder 3 lange Schwanzfäden. Bei den meisten Arten sind zwei Paar Flügel vorhanden, jedoch können die Hinterflügel beträchtlich kleiner als die Vorderflügel sein oder ganz fehlen. Eintagsfliegen können leicht daran erkannt werden, dass sie im Gegensatz zu allen anderen Insektenarten ihre Flügel nicht zusammenfalten können, sondern senkrecht nach oben stellen. Der Hinterleib wird beim Sitzen in einer nach oben gekrümmten Stellung gehalten. Sie sind schlechte Flieger und werden nur, wenn sie vom Wind verweht worden sind, in weiter vom Wasser entfernten Gebieten angetroffen |
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Köcherfliegen
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In Europa sind ungefähr
1.000 Arten bekannt Köcherfliegen sind von großer Bedeutung
in der Nahrungskette des Süßwassers und werden in großer
Zahl von Fischen und Wasservögeln gefressen. Angler verwenden
die Larven ("Sprock") als Köder. Künstliche Nachbildungen
der Fliegen- und Larvenstadien spielen bei der Fliegenfischerei eine
wichtige Rolle.
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Die Larven der Köcherfliegen
sind durch ihren charakteristischen Köcher, mit dem sie ihren
weichen Hinterleib schützen, allgemein viel besser bekannt als
die erwachsenen Tiere. Das verwendete Baumaterial ist recht unterschiedlich
und kann aus Steinchen, Sandkörnern, Zweigstückchen, kleinen
leeren Schnecken- oder Muschelschalen, Teilen grüner oder welker
Blättchen und Grashalmen o.ä. bestehen.
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STEINFLIEGEN
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In Europa sind
ungefähr 400 Arten bekannt
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| Die Steinfliegen besitzen als voll ausgebildetes Insekt lange dünne Fühler und am Hinterleibsende zwei meist auffällige Schwanzfäden. Die beiden Flügelpaare werden in Ruhestellung flach nach hinten über den Körper gelegt oder eng um ihn herumgerollt. Steinfliegenlarven stellen sehr hohe Ansprüche an die Beschaffenheit eines Gewässers und sind daher gute Indikatoren für die Gewässergüte. Ihr Vorkommen ist in der Regel auf Gewässer der Güteklassen I beschränkt |
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ZWEIFLÜGLER
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In Europa sind ungefähr 10000 Arten bekannt Es gibt kaum ein Gewässer, in dem nicht Larven der Zweiflügler vorkommen. Aufgrund ihrer enormen Bevölkerungsdichte stellen sie eine wichtige Fischnahrung dar. Einige Arten sind sowohl in positiver (Lidmücken - Liponeura) als auch in negativer Hinsicht (Mistbienen - Eristalis) Indikatoren für die Gewässergüte |
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Die Ordnung
der Diptera gliedert sich in die beiden Unterordnungen Mücken
(Nematocera) und Fliegen (Brachycera).
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