Etwa 80 % der gesamten Nahrungsaufnahme unsere Salmoniden besteht aus Larven. Besonders wenn die Fische tief stehen, ist es sinnvoll, Nymphen  zu präsentieren.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Angeln mit Futterkörben erfordert sehr viel Geduld und vor allen Dingen ein gutes Auge. Landet der Futterkorb nach dem Einwurf immer wieder an einer anderen Stelle, werden die Fische über eine große Fläche verteilt, und wir bekommen nur wenige Bisse.

Trifft man dagegen die Futterstelle stets genau, was zum Beispiel durch Markieren der Schnur und einen Bezugspunkt am gegenüberliegenden Ufer zu bewerkstelligen ist, ist man meisten erfolgreich >siehe auch Auswerfen>

Ein entscheidender Fehler ist zu langes Warten auf den Biss. Zu Beginn des Angelns müssen möglichst viele Maden die Fische anlocken, und der Futterkorb sollte spätestens alle drei bis 5 Minuten erneut ausgeworfen werden. Über 10 Minuten auf Bisse warten ist viel zu lange. Die Fische müssen sich an die Futterquelle und das platschende Geräusch beim Einwurf gewöhne

Die Ausrüstung:

Als Rute ist eine spezielle Feederrute von Vorteil. Das Wurfgewicht dieser Rute sollte zwischen 80 und 150 Gramm liegen. Die Spitze, die als Bissanzeiger dient, sollte fein sein. Die Rutenlänge liegt zwischen 3,60 und 3,90 Metern. Das Werfen mit dem Futterkorb beansprucht die Rolle sehr. Bei der Schnur bevorzuge ich eine monofile Schnur, die den Vorteil hat, dass durch die Dehnung eine Kraftreserve entsteht.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

Da die Spule der Rolle immer richtig voll sein soll um gute Wurfweiten zu erzielen ist es bei geflochtenen Schnüren aus Kostengründen ratsam eine Füllschnur (billige Mono) zu verwenden. 150 Meter Geflochtene sind ja genug und die Spule fasst ja noch mal so viel. Die Füllschnur mit einem Doppelten Grinner verknoten und beim Aufwickeln den Knoten auf der Spule mit einem Klebeband abdecken. = Zeichnung unten

Auf geflochtene Schnüre möchte heute fast niemand verzichten allerdings kommen Hänger teuer

Beim Abreißen um einen Stock wickeln um Ruten und Rollenbrüche zu vermeiden

Um die teure geflochtene Schnur zu schonen ein Monofil- Vorfach anknoten die als Sollbruchstelle und zugleich als Puffer dient

Voraussetzung die Mono hat weniger Tragkraft und ein richtiger Knoten.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Um auch weit zu Werfen ist neben der Rolle und der Rutteauch die richtige Schnurfüllung sehr wichtig. Die Spule muß fast voll sein.
>siehe auch Schnüre<
 

Hat man einen Platz gefunden wo der Fisch steht, ist es oft schwierig die gleiche Entfernung mehrmals zu treffen. Durch einen kleinen Trick ist dieses jedoch möglich: Man wirft die Pose auf die gewünschte Entfernung und wickelt dann (locker) ein Gummiband über dieSpule. Beim nächsten Wurf wird dann die Schnur durch das Gummiband sanft gestoppt, die Entfernung ist die gleiche wie vorher!