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Dobermannsdorfer Privatbrauerei: Dobermannsdorf
liegt östl. v. Mistelbach
Karl Asperger, 2181
Dobermannsdorf, Hintere Gasse 318; Tel 02533/89064
Durch den Bierdeckel "
1. Dobermannsdorfe Privatbrauerei 1993 " im Bierdeckel-Magazin werde ich
auf diese Brauerei aufmerksam.
Nach mehrmaligen Einladungen reise ich am 27.12.2002 nach Dobermannsdorf, wo
traditionell einmal im Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr gebraut wird.
Gebraut wird in einem 60 Liter Häfen auf einem Gasherd und werden für das
Spezial-Pils 9 kg Malz in 36 l Wasser eingemaischt. Da händisch gebraut wird,
werden die zahlreichen Zuschauer und Gäste mangels Rührwerk zum Umrühren
aufgefordert. Vor dem Abläutern wird "gelittert", d.h. mit einem 2 l
Messbecher nochmals die genaue Menge der Maische festgestellt. Abgeläutert wird
sodann mit einem Vorhangstoff in ein Plastikfass. Nach dem Kochen der Würze
wird diese nicht sofort abgekühlt, sondern das Häfen abgedichtet und ins Freie
gestellt. Es bildet sich hiedurch ein Heißtrubkegel und kann damit schneller
abgeseiht werden. Nach Beigabe der Flüssighefe von der Hubertus Brauerei dauert
die Gärung ca. 5 Tage, wobei noch eine Nachgärung in der Flasche erfolgt. Da
der Brautag auf den "Schlankl-Tag" fällt, haben viele Bierliebhaber,
aber auch Weintrinker Zeit und schauen bei der gastfreundlichen Familie Asperger
vorbei. Karl zählt diesmal 77-80 Besucher, die insgesamt 62 Liter Bier und 9
Liter Wein trinken. Fritz Huber kocht auf einem Email-Kessel im Freien 6 Sauschädel,
die alle zusammen mit 8 kg Brot aufgegessen werden.

Fritz und Fredi kochen 6 Sauschädel