dagmar höss

kunstprojekte

GREETINGS

Öffentlicher Raum, London
2011

GREETINGS ist eine ironische Auseinandersetzung mit Überwachung im städtischen Raum in London: auf einer kleinen Plattform wurde eine Linzer Stadtansicht wie eine Miniaturbühne kurz vor zahlreiche, ausgewählte Überwachungskameras im Stadtraum London positioniert. Hektische Stadtbilder wurden so durch ruhige statische Ansichten ersetzt und damit Überwachung vorübergehend zum Stillstand gebracht. Somit wird nicht nur das Kontrollsystem sondern auch das Medium Video an sich ad absurdum geführt.
Die Aktionen haben innerhalb von 2 Wochen unangekündigt und subversiv stattgefunden, ausgenommen war eine einzige, durch Email angekündigte Aktion vor einer Webcam in der Abbey Road in London. Durch die Webübertragung konnten Interessierte kurz live die Aktion mitverfolgen.

Fragil

Geschichte als Konstruktion
Rauminstallation
OÖ Landesgalerie 2009
FRISE Hamburg 2010

Die Geschichtswissenschaft diskutiert seit längerem die Frage, wie weit das von ihr entworfene Bild von Vergangenheit überhaupt in der Lage ist, diese abzubilden. Das hängt nicht nur von der Dichte und dem Vertrauen in die vorhandenen Quellen ab sondern im Wesentlichen mit dem Umstand zusammen, dass vom Archivar über den Fotografen bis zum Historiker ausgewählt, reduziert und fokussiert wird. Diese Entscheide führen unweigerlich dazu, dass Geschichte/ Geschichtsschreibung als wissenschaftliche Disziplin viel mehr Unschärfen zeigt, als man erwarten würde. Reduziert auf eine Frage: Wer schreibt Geschichte?

IN SITU

Zeitgeschichte findet Stadt: Nationalsozialismus in Linz
Intervention im Öffentlichen Raum
2009

http://www.insitu-linz09.at/

in situ: lateinisch für am (Ursprungs-) Ort, "am Platz", "an Ort und Stelle"

IN SITU versteht sich als künstlerisch-wissenschaftliches Cross-Over-Projekt, das die nationalsozialistische Verfolgungs- und Vernichtungspolitik in die Alltagswahrnehmung einschreiben will. Durch Markierungen im öffentlichen Raum werden 65 ausgewählte Orte der Topographie des Terrors in Linz 1938 bis 1945 sichtbar gemacht und den LinzerInnen sowie dem internationalen Publikum vermittelt. Die Verbindung mit dem, was einst hier vor Ort – und nicht anderswo – geschehen ist, verschränkt das Gedächtnis der Stadt mit dem gegenwärtigen Linz.
Ein in deutscher und englischer Sprache verfasstes Buch im Reiseführerformat mit dem Titel IN SITU. Zeitgeschichte findet Stadt: Nationalsozialismus in Linz sowie eine Projektwebsite vermitteln den historisch Interessierten weitere ausführliche Informationen.

Projektteam
dagmar höss: Idee und Umsetzung,
Monika Sommer/ Heidemarie Uhl: Wissenschaftliche Leitung und Recherche
IN SITU ist ein Projekt im Rahmen von Linz 2009 – Kulturhauptstadt Europas.

CODES

Installation mit Fototapete und Objekt/ Siebdruck auf Altkleidern
2007

Die Installation untersucht Zuschreibungen und Codes in Bezug auf unsere Alltagsbekleidung und bricht diese durch neue und andere inhaltliche Kontexte.
Dahinter stehen vor allem Fragen nach persönlichen und kollektiven Mechanismen der Identitätsfindung und die Bedeutung von Kleidung als ein Faktor davon.
Textpassagen der Bundes- und Landeshymne auf alltägliche Kleidungsstücke gedruckt setzen Bezüge zwischen TrägerIn, sozialen Zuschreibungen und Textinhalten.

Schöner Wohnen

Rauminstallation und Fotoserie, 8 teilig (70 x 100)
2005

Gefundene Objekte, ganz alltägliche Gegenstände, die bei genauer Betrachtung den Alltag als absurd und rätselhaft enthüllen, sind Bestandteil der Installation „Schöner Wohnen“ und fallen beim Betrachten der Hochglanzfotografien vom trauten Eigenheim gleichsam in den Rücken.

Text Trautes Heim-Glück allein, Hannah Stippl

Ein schönes Stück Österreich

Handtücher, bestickt mit Zitaten österreichischer Politiker
2005

Text Trautes Heim-Glück allein, Hannah Stippl

horizon

Fotoinstallation, variabel
2004

Für uns alpin geprägte ÖsterreicherInnen kann eine unendliche Ebene fast bedrohlich wirken, zumindest beeindrucken. Der Horizont, in der Wahiba Sand, beinahe in jede Richtung zu sehen, prägt die Menschen, die dort leben, und ist hier Basis der Fotoserie.

the mat

Fotocollage, 124x 93 cm
2004

„the mat“ ist während eines Arbeitsaufenthaltes im Oman entstanden und fokussiert vor allem die Wandlungsfähigkeit der Wüste, genauer gesagt die des Sandes an sich. Dass Sand nicht gleich Sand ist, wussten wir alle spätestens nach dem dritten Badeurlaub am Meer, die Wüste zeigt diesen Stoff jedoch in seiner unglaublichen Vielfältigkeit, Ästhetik und Gewalt.
Die Bodenmatte, als „Möbelstück“ der Wüstenbewohner verschmilzt in dieser Arbeit mit dem Wüstensand und wird letztlich wieder zum ästhetischen Objekt.

Greenland effect

8 Fotoleuchtobjekte, 25x25 cm / 42 Fotowandobjekte
2004

Diese Arbeit ist das in Österreich entstandene Gegenstück zu the_mat und horizon. Natur und städtischer Raum werden meist als Gegensatzpaar verwendet, trotz oder vielleicht gerade wegen jener oft kläglichen Versuche, Natur oder naturnahe Orte im urbanen Umfeld anzusiedeln.

Greenland effect beobachtet auf teils ironische Weise diese Entwicklungen, zeigt eine beliebige Auswahl jener „toten“ Orte, kleine öde Inseln und Wüsten inmitten perfekt organisierten Stadtlebens, meist ohne erkennbare Funktion und selten frequentiert.
Versuche nachträglicher Begrünung als Mittel optischer Kosmetik, die Rückeroberung urbaner Flächen durch Wildwuchs oder die Versuche, Natur in geordnete Strukturen zu zwingen, verhelfen diesen Miniaturwüsten zu einem gewissen Charme.

Watching the pain
oder warum man beim Zaubern laut sprechen muss

Fotografie, Serie 16 Stück, 50 x 75 auf Aluverbund
2004

Das täglich Wiederkehrende tritt allmählich in den Hintergrund, wird für einen selber unsichtbar, gerade weil es so alltäglich ist. Unsere täglichen Handlung und Bewegung scheinen irgendwie auf zellularer Ebene gespeichert. Wie oft verlässt man das Haus und erreicht sein Ziel ohne sich an das Dazwischen zu erinnern?
Die Fotoserie zeigt Personen an den Grenzen des körperlich Möglichen. Routine wird zur Herausforderung.

Second view

Computerbearbeitete Stadtansichten
Doppeldia in 3D Betrachtern
2004

Der gewohnte Lebensraum, vertraute Menschen, uns bekannte Orte geben Sicherheit.
Wir kennen das alltägliche Erscheinungsbild unserer nächsten Umgebung so gut, dass es in den Hintergrund tritt, jede Veränderung darin meist kaum wahrgenommen doch zu Irritationen führen kann.
Die im Rahmen der Ausstellung „Andererseits: Die Phantastik“ im OÖ Landesmuseum entstandenen Bilder zeigen am Computer manipulierte klassische Stadtansichten (von Linz) in 3D Diabetrachtern.
Teils minimale Veränderungen im Originalbild erzeugen eine neue Perspektive und eröffnen ironische Einsichten ins Altbekannte.

interventionen

dagmar höss - Renate Schuler 2003
ein Projekt im Rahmen des "Festival der Regionen 2003: Die Kunst der Feindschaft"

Im Wartebereich von Bahnhöfen werden unsichtbar kleine Lautsprecher installiert.
Die Wartenden hören allmählich ein Geflüster, eine Art Selbstgespräch mit, das genausogut von einem der anderen Wartenden stammen könnte. In diesem geflüsterten Monolog werden von unterschiedlichen Stimmen Verhalten und Aussehen (fiktiver) Personen kritisiert und kommentiert.
Die Beeinflussung der eigenen Gedanken im Betrachten anderer Menschen ist Absicht und reflektiert den simplen Vorgang von Identifikation oder Abgrenzung wider.

Im Kleinstbereich des Bahnsteiges entstehen fast unmerklich feindliche Keimzellen, die sich in den Köpfen der Wartenden festsetzen und auch ausbreiten können.

Opferstock

Opferbüchse mit Sündenerlaß Karten
dagmar höss 2003

Die Opferbüchse als Anspielungen auf eine Heilsprophylaxe, dient hier als Austragungsort für kritische Selbstreflexionen bezüglich beinahe zwanghafter Umgangspraxen im Kunstbetrieb.
Von den gängigen Fauxpas in der Kunstwelt wie dem einer versäumten Biennale, einem abgebrochenen Kunststudium oder gestohlenen Ideen kann man sich günstig freikaufen. Wer allerdings gar an das Ende der Malerei geglaubt hat, wird schon tiefer in die Tasche greifen müssen.

Kniefall

Betstuhl mit eingebautem Viewmaster (3-D Guckkasten)
dagmar höss 2003

Ein hölzener Betstuhl evoziert im Ambiente zeitgenössischen Kunstschaffens wohl zunächst Irritation. Unter Verwendung kirchlichen Mobiliars und Glaubensklischees wird ein ironischer Blick auf die Regeln und Mechanismen des Kunstbetriebs geworfen. Der Betstuhl als Ort demütiger Haltung und innerer Einkehr mutiert zum profanen, öffentlichen Objekt, das auf Parallelitäten von Ritualen in Sakral- und Kunstwelt verweist und die Benützer vor den Meisterwerken schlicht in die Knie zwingt.

Peep show

Souvenirgucker, Fotografien
Serie
2002

Eine Präsentation von Katastrophen, historischen Schlachtszenarien, aber auch rauschenden Festen am Hof des Königs, hat lange Tradition. Bereits im Barock waren Guckkästen die Attraktion auf Jahrmärkten. Bis dahin war das Betrachten von Bildern ein Privileg der Gelehrten und Reichen gewesen. Außerdem entfernten sich die meisten Menschen jener Zeit meist nur ein paar Kilometer von ihrem Heimatort und konnten kaum Lesen und Schreiben. Sie alle interessierte, was in der Welt geschah. Mittels dieser Guckkästen konnten sie ihre Sensationslust befriedigen, sich ein Bild machen von den berühmten Städten oder großen Katastrophen. Unbekannte Welten eröffneten sich dem Betrachter in einer Weise, die er für real halten konnte. Sozusagen der Fernseher des Barock.
In dieser Arbeit passiert eine Gegenüberstellung von Bildern und Filmstills, die Ähnlichkeiten in der Bildsprache zwischen Spielfilmproduktionen, Werbung und Nachrichtenberichterstattung aufgreift und untersucht.
Die ausgewählten Images sind kaum mehr einer der oben genannten Kategorien zuzuordnen. Fiktion und Realität gleichen einander, denn Hollywood bedient sich der Bildsprache von Sensationsreportern und umgekehrt. In den Guckkästen entsteht zum Unterschied vom Fernsehen eine geheimnisvolle wie intime Situation, die Distanz zu den Bildern ist gering, der Wahrheitsanspruch der Nachrichten scheint gebrochen.

Tipex series

Tipex auf Digitalprints, Gummirahmen
Serie, 43 Stück
2002

Unzählige Erinnerungsfotos lassen die BetrachterInnen scheinbare Einblicke in die private Welt eines Menschen nehmen. Doch die betreffende Person entzieht sich den Blicken und verschwindet hinter einer weißen Schicht Tipex, das normalerweise zum Auslöschen und Korrigieren von Fehlern verwendet wird. Werden die Bilder vor eine Lichtquelle gehalten, erscheint die verborgene Abbildung wie ein Geist durch die weiße Schicht. Die Bilder anonymer Räume und Landschaften werden dadurch wieder zu persönlichen Lebenswelten ergänzt.

Tragbare Heimat

Reisetasche, Shirt, Unterwäsche, Souvenirgucker,....
Paillettenstickerei, Stickerei, Siebdruck auf Textil, Fotografie
Serie
2002

Heimat, ein Ort, ein Staat, ein Gefühl, ein Gedanke?
Etymologisch bezeichnet der Begriff einen "Ort, wo man sich niederläßt", einen Platz, an dem man bleiben möchte. Der Begriff schließt eine gewisse Mobilität mit ein, denn das "Lager" kann und muss manchmal wieder woanders aufgeschlagen werden.
Tragbare Heimat bezieht sich auf diese Mobilität in Form einer Reisetasche, gefüllt mit speziell angefertigten und veränderten Alltagsutensilien, die eine Verortung von "Heimat" transportabel machen. Jedes einzelne Objekt ist versehen mit Symbolen, Zeichen oder Bildern, gängiger Heimat-vorstellungen.
Eine Art Heimweh- suvivalkid für Nomaden, Globetrotter und andere Reisende, deren Heimatgefühl in einer Reisetasche Platz findet.

Österreichbild

aus der Serie "tragbare Heimat"

30 Fotografien gebunden
2002

Schöne Urlaubsgrüße

Miniaturen: Kopie, Transfer auf Textil, Papier, Folie, Stecknadeln, Lupen, Fotokarton
Grössen etwa 5,5 x 2 cm, 4 x 2,5 cm, 3 x 2 cm, 2 x 1 cm, 1 x 0,5 cm
Serie ca. 100 Miniaturen
2001

Ob Sommerfrische in Bad Gastein, Urlaub am mühlviertler Bauernhof oder Abenteuer in der Sahara, all diese Reisen befriedigen vor allem eine alte Sehnsucht der Menschheit nach dem Neuen, Fremden, Anderen.
Im Falle der Stadtbewohner ist dies wohl der Urlaub auf dem Lande.
In den Postkarten manifestieren sich die damit verbundenen Klischees, sie bewahren die Erinnerung an das schönste Bild der Reise, auch wenn die Wirklichkeit so gar nicht jenem Postkartenidyll entspricht.
Was letztlich von den Reisen bleibt, sind winzige Erinnerungsfragmente, wie die Bilder der Postkarten, nur schöner.

XL Collection

Miniaturen: Siebdruck und Transfer auf Textil, Kopie, Stecknadeln, Lupen, Fotokarton
Grösse á 1,8 x 1,8 cm
Serie 81 Stück
2000 – 2001

Verkleinerte Gesichter, winzige bunte Punkte auf einer großen Fläche.
Beinahe jede emotionale Regung wie Schrecken, Freude, Staunen, Qual wird in der Mimik des Gesichtes erkennbar. Jene Momente grosser Gefühle werden durch die Fotografie festgehalten und damit zu einem humorvollen Beweisstück.
Konservierte, grosse und kleinere Gefühle, aufgereiht wie Insekten und durch die Lupe zu betrachten.

Sleep well

PVC, Plüsch, Seide, Wollstoff, Polyesterflies, Kopien auf Folie, Siebdruck auf Textil, Leuchtstoffbalken
Grösse á etwa 65 x 85 cm
Serie 5 Stück
2000 - 2001

5 Polsterobjekte, an die Wand gehängt verströmen gedämpftes Licht, das die allabendliche Müdigkeit in Erinnerung ruft. Es scheint, als würden wir im Schlaf beinahe reglos ruhen. In Wahrheit ergießt sich Nacht für Nacht eine Flut von Bildern und Gefühlen über uns, die gleichermaßen in Schweißausbruch wie in wohligem Schlummer enden kann.
Die Spuren des Geträumten sind hier im Polster "gefangen", ein Fenster in eine andere Welt, bereit jede Nacht aufs Neue geträumt zu werden.

Das Letzte Hemd

Geldscheine, Viscoseshirts
1999

Entstanden für das Festival der Regionen im Rahmen einer künstlerischen Verkaufsshow zum Thema Geld.

Das letzte Hemd war in allen Preisklassen ( mit 20, 50, 100 oder 1000 Schilling Scheinen) erhältlich.

Geldpolster

Luftgefüllte PVC Pölster, Geldscheine, Plüsch in diversen Farben, Viscoseshirts
1999

Entstanden für das Festival der Regionen im Rahmen einer künstlerischen Verkaufsshow zum Thema Geld.

Die Geldpölster sind auf Wunsch mit 20, 50, 100 oder 1000 Schilling Scheinen gefüllt, Das letzte Hemd ist ebenfalls in allen Preisklassen erhältlich.

Remind me

Metallrahmen, Siebdruck auf Textil, Kupferstäbe, Kleinobjekte
Grösse 13 x 13 x 9 cm
72 Siebdruckobjekte
1998 - 2000

Diese Arbeiten basieren auf 71 Erinnerungsfotos, die mittels Computer, Kopierer und Siebdruck be- und überarbeitet wurden.
Fotografie als Speicher der Vergangenheit, wird benutzt, aktuelle Erinnerung zu korrigieren. Ausschnitte des Fotos sind kombiniert mit persönlichen Erinnerungsfragmenten. Der Ausschnitt wird durch Schichtung, Transparenz des Materials, Farbe, Licht und kleinen Erinnerungsobjekten ergänzt und wieder in die Dreidimensionalität zurückgeführt.
Die Fülle an Objekten zeigt ein kleines Universum, so wie die Fotos im Familienalbum.

Versuche zur Auferstehung

1996; BKK2; Bad Kleinkirchheim

Ostern 1996 wurde PER FORM (Dagmar Hoess, Beate Rathmayr; Renate Schuler) von der Kärntner Kulturinitiative "BKK 2" eingeladen, im Rahmen Ihrer Veranstaltung "Abendmall" in Bad Kleinkirchheim eine Performance aufzuführen.

Das Thema für diese etwa 30 Minuten dauernde Aufführung war die Auferstehung und im weitesten Sinn das Osterfest, wie es in der heutigen Zeit gefeiert beziehungsweise veranstaltet wird.

Die österlichen Bräuche erscheinen uns sinnentleert und nur noch aus Konsumverhalten zu bestehen. Mit dieser Performance wollten wir Inhalt und Bedeutung der Bräuche in Frage stellen.
Vier Stationen bildeten im Wesentlichen das Gerüst für diese Aktion, wobei jeweils eine Metamorphose thematisiert wurde.

webdesign: Renate Schuler | last update: 28|08|2011