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| In ausführlichen Gesprächen mit Hitchcock, hinterfragt Truffaut das gesamte Lebenswerk des großen Regisseurs. Da Truffaut selbst Filmemacher war, ging es ihm hier besonders um die filmischen Aspekte, Hitchcocks Privatleben bleibt eher eine Randerscheinung. So erfährt man jede Menge Details über Dreharbeiten oder Hintergedanken Hitchcocks bei bestimmten Einstellungen. Man kann jedem Filminteressierten nur empfehlen, sich dieses Werk ins Buchregal zu stellen. Schöner und informativer kann ein Filmbuch kaum sein, egal ob man Hitchcock mag oder nicht -- aber wie kann man Hitchcocks Filme schon nicht mögen? |
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Dies ist mehr als ein Buch, es ist ein großer Spaß und ein großes Abenteuer. Ein jounalistisches Meisterstück, eine Regisseurs-Biographie, ein Lehrbuch über den Film und das Filmen, eine große Hitchcock-Retrospektive, eine Sammlung unveröffentlichter, unverfilmter Hitchcock-Erfindungen. Und, das Spannendste: beim Reden über Film entsteht ein neuer Film; ein Zweipersonenfilm mit und über Francois Truffaut und Alfred Hitchcock. | ||
| Dieses Buch, 1966 erstmals erschienen, hörte ursprünglich mit Thorn Curtain (Der zerrissene Vorhang), dem fünfzigsten Film Alfred Hitchcocks, auf. Doch die Freundschaft zwischen Truffaut und Hitchcock dauerte an und intensivierte sich, ihr Dialog setzte sich in zahllosen Gesprächen und Briefen weiter fort. Daher war es Truffaut 1983 möglich, das Buch zu ergänzen und abzuschließen. Diese Ausgabe enthält eine neue Einleitung, vor allem aber ein langes, zusätzliches Kapitel, in dem es um Hitchcocks letzte Filme Topaz, Frenzy und Family Plot (Familiengrab) geht sowie um The Short Night, das Projekt, an dem Hitchcock bis kurz vor seinem Tode arbeitete. | ||||
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| Das vielleicht aufschlußreichste Film-Buch überhaupt. TIMES | ||||
| Ein Interview von rund 50 Stunden, schön chronologisch über Hitchcocks rund 50 Filme. Ein ganz verrücktes Unternehmen ... Ein Buch ... das wichtiger, amüsanter und aktueller ist als ein großer Teil der augenblicklichen Schwemme an Filmliteratur, der historischen und aktuellen Theoretiker, der immer neuen Aufsatzsammlungen, der Starporträts und Autobiografien. Humorvoll, klug, verschmitzt, ironisch, keiner Pointe und keiner Anekdote abhold, so präsentiert sich Hitchcock. Hitchcock, die Person, das Idol, der Könner und Routinier, der große Regisseur - Hitchcocks Filme, ein gigantisches Werk, ihre immer neue Faszination, ihre liebevoll-mühselige, trickreiche Machart, ihre Entstehungsgeschichten, der Blick hinter die Kulissen - die Entwicklung eines Mammutgespräches vom zaghaften Starinterview zu einem verständnisvollen, auf gegenseitiger Achtung und Sympathie beruhenden Dialog - Hitchcock der Plauderer und Charmeur, der große Unterhalter, der auch beim Reden das Publikum nie vergißt: vier Gründe, warum man dieses Buch lesen und lieben kann. Vielleicht sollte man nur so, wie es hier geschieht, über Filme, über Kunst reden, ohne große Worte, ohne das Hehre und erhabene zu bemühen, sondern aus Sicht begeisterter Macher und souveräner Pragmatiker, und vielleicht sollte man das nicht wie ein Sachbuch beschreiben, sondern wie ein Roman, oder besser: wie einen Film von Hitchcock. Ganz sicher jedenfalls wird man nach der Lektüre Filme anders sehen, besser, genauer, auch kritischer und verständnisvoller, und auch mit größerem Genuß." Wolf Donner in DIE ZEIT | ||||
| "...das Buch ist mehr als ein Buch, es ist ein großer Spaß und ein großes Abenteuer, ein Journalistisches Meisterstück, eine Regisseur-Biografie, ein Lehrbuch über den Film und das Filmen, eine große Hitchcock-Retrospektive, eine Sammlung unveröffentlichter, unverfilmter Hitchcock-Erfindungen. Und, das Spannendste. Beim Reden über Film entsteht ein neuer Film: ein Zwei-Personen-Film mit und über Francois Truffaut und Alfred Hitchcock." Benjamin Heinrichs in SÜDDEUTSCHE ZEITUNG | ||||
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"Es hat alles angefangen mit einem Sturz ins Wasser." Bereits der erste Satz des
Vorwortes von Francois Truffaut lässt erahnen, dass es sich hier nicht um eine
traditionelle Untersuchung über Alfred Hitchcock und sein Lebenswerk handelt. Im
Vorwort erfährt der Leser, wie es zu dem Dialog mit den Regisseur gekommen ist.
Das gesamte Buch ist in Gesprächsform aufgebaut. Truffaut stellt immer wieder
Zwischenfragen zu den Darstellungen Hitchcocks. Dabei erfährt der Leser viele Einzelheiten und Anekdoten über seine Filme und deren Entstehungsgeschichte. Am Ende des Buches findet sich eine Auflistung aller Filme nach Jahreszahlen (1922-1972), eine kurze Bibliographie, ein Register der besprochenen Filme und ein Namensregister. So kann der Leser Dinge über einzelne Filme nachlesen. Ebenso sind den 15 Kapiteln Stichpunkte vorangestellt, an denen man sich orientieren kann, welche Themen sich im jeweiligen Kapitel finden. Dazu gehören neben den Filmen auch allgemeine Dinge, wie "Meine Liebe zum Kino". Außerdem gibt es viele Geschichten aus dem Leben von Hitchcock: "Ja, ich war vielleicht vier oder fünf Jahre alt. Mein Vater gab mir einen Brief und schickte mich damit zur Polizei. Der Wachtmeister hat ihn gelesen und mich für fünf oder zehn Minuten in eine Zelle gesperrt. Dazu sagte er: "So machen wir es mit bösen Buben."" (Seite 21) Zu den Erzählungen des "Master of suspence" kommen Bilder aus dem jeweiligen Film hinzu. Die berühmte "Duschszene" aus "Psycho" ist mit 40 Bildern illustriert. "Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht" lässt sich, ohne Probleme, auch wie ein Roman lesen. Witz und Überraschungen erstrecken sich von der ersten bis zur letzten Seite. Alfred Hitchcock hat mehr, als nur die bekannten Horror-Klassiker wie "Psycho" und "The Birds" gedreht. Und für die Medienwissenschaftler unter uns stecken viele Informationen über Drehatmosphäre, Probleme bei der Gestaltung von Filmsequenzen und so weiter in diesem Taschenbuch. Susanne Schmidt/Uni Trier |
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| Auf jeden Fall ein Top-Titel. Truffaut und Hitchcock - beides Regisseure - plaudern miteinander und Truffaut weiß, welche Frage man stellen muß. Informativ und unterhaltsam macht das Ganze ziemlichen Spaß für jeden Filminteressierten , Profi- oder Amateurfilmer. Privates und filmisches werden hier beides kurz erläutert. Ein Buch das man immer wieder ließt, gerade dann, wenn mal wieder einer von Hitchcocks Filmen im Fernsehen kam. - Daumen hoch. Dirk Weiler | ||||
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Siehe dazu auch: Film-Doku. |
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