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Original-Titel: North by Northwest

Deutscher Titel: Der unsichtbare Dritte

Genre: Thriller, Farbe

Studio: MGM. USA

Filmjahr: 1959

Filmlänge: 131 Min.

Drehbuch: Ernest Lehman

Musik: Bernard Herrmann

Kamera: Robert Burks

Regie: Alfred Hitchcock

Produzent: Alfred Hitchcock, Herbert Coleman

Darsteller: Cary Grant (Roger Thornhill), Eva Marie Saint (Eve Kendall), James Mason (Philip Vandamm), Jessie Royce Landis (Clara Thornhill), Leo G. Carroll (der Professor), Martin Landau (Leonard), Philip Ober (Lester Townsend), Josephine Hutchinson (die Haushälterin), Adam Williams (Valerian), Martin Landau (Leonard), Edward Platt (Victor Larrabee), Robert Ellenstein (Licht), Les Tremayne (Auktionator), Phillip Coolidge (Dr. Cross), Edward Binns (Capt. Junket), Stanley Adams (Lt. Harding).

Inhaltsangabe: Ein Missverständnis, eine Verwechslung - und Werbefachmann Roger Thornhill (Cary Grant) wird für den Agenten George Kaplan gehalten. Auf den hat es der feindliche Spion Vandamm (James Mason) abgesehen. Dadurch rutscht Thornhill in eine undurchsichtige Intrige: Vandamms Handlanger kidnappen ihn und wollen ihn ermorden, vor seinen Augen wird ein UN-Diplomat erstochen, und die Polizei sucht Thornhill als Mörder. Einzig Eve Kendall (Eva Marie Saint), eine Zufallsbekanntschaft, hilft ihm. Tatsächlich ist sie jedoch Vandamms Geliebte und lockt Thornhill in eine Falle.

Gespräch Alfred Hitchcock/Francois Truffaut 1955/56:
T.: Wir haben verschiedentlich schon North by Northwest erwähnt und Sie haben mir zugestimmt, daß er gewissermaßen die Summe Ihre amerikanischen Werks ist, so wie The Thirty-nine Steps die Summe Ihrer englischen Filme. Von Ihren Filmen sind die, in denen es viel Handlungsumschwünge gibt, immer sehr schwer zusammen zu fassen bei diesem ist es geradezu unmöglich.
H.: 0 ja. Ich will Ihnen dazu eine amüsante Geschichte erzählen. Im ersten Teil widerfahren dem Helden mit einer unglaublichen Schnelligkeit alle möglichen Dinge, und er versteht überhaupt nichts mehr. Eines Tages kam Cary Grant zu mir und sagte: »Ich glaube, das ist ein ganz fürchterliches Drehbuch. Wir haben jetzt schon ein Drittel des Films abgedreht, es passiert alles Mögliche, und ich weiß noch immer nicht, worum es geht.«
T.: Er verstand das Drehbuch nicht?
H.: Ja, und ohne es zu merken, sagte er es mit einem seiner Dialogsätze!
T.: Ach ja, dazu wollte ich Sie noch etwas fragen. Machen Sie eigentlich manchmal auch eine vollkommen überflüssige Dialogszene, in der Annahme, daß die Leute sowieso nicht hinhören?
H.: Weshalb sollte ich so etwas machen?
T.: Entweder, damit das Publikum zwischen zwei Spannungsmornenten ein wenig verschnaufen kann, oder um die Situation den Zuschauern ein wenig zu beschreiben, die den Film vielleicht nicht von Anfang an gesehen haben.
H.: Das zweite ist allerdings ein Grund. Das ist eine Idee, die geht auf Griffith zurück. Er pflegte nach dem ersten Drittel des Films einen langen erzählenden Titel zu machen, um alles, was seit dem Anfang passiert war, für die Zuschauer zusammenzufassen, die zu spät gekommen waren.
T.: In North by Northwest haben Sie eine entsprechende Zusammenfassung ans Ende des zweiten Drittels gestellt, die Dialogszene auf dem Flugfeld, in der Cary Grant dem Chef der Spionageabwehr, Lervis G. Corroll, alles erzählt, was ihm seit Beginn des Films widerfahren ist.
H.: Genau. Diese Szene hat zwei Funktionen, Zunächst klärt und resümiert sie die Handlung fürs Publikum. Und dann, wenn Cary Grant mit seiner Erzählung fertig ist, deckt ihm der Chef der Spionageabwehr den anderen Aspekt des Geheimnisses auf und erklärt ihm, weshalb die Polizei nichts tun kann, um ihm zu helfen.
T.: Aber das kann man nicht verstehen, da haben Sie das Motorengeräusch der Flugzeuge drübergelegt.
H.: Es war auch nicht unbedingt nötig, weil man es schon weiß. Denken Sie an die große Erläuterungsszene mit den Leuten von der Spionageabwehr, wenn sie sich entschließen, Cary Grant nicht zu helfen, weil sie dadurch das Mißtrauen der Spione wecken könnten.
T.: Ich erinnere mich. Aber das Brummen der Flugzeuge hat noch einen anderen Vorteil. Man verliert den Sinn für die Dauer: In dreißig Sekunden erzählt der Chef der Spionageabwehr Cary Grant eine Sache, deren Darstellung in Wirklichkeit dreißig Minuten dauern würde.
H.: Genau, das gehört zum Spiel mit der Dauer. Nichts in diesem Film ist dem Zufall überlassen. Deshalb habe ich mich später dann auch stark machen müssen. Ich hatte bis dahin noch nie für MGM gearbeitet, und als der Schnitt fertig war, hat man mich unter Druck gesetzt, um eine Episode gegen Ende zu schneiden. Ich habe das abgelehnt.
T.: Welche?
H.: Gleich nach der Szene in dem Restaurant, von dem aus man den Mount Rushmore mit Ferngläsern sehen kann. Sie erinnern sich, Eva Marie Saint hat auf Cary Grant geschossen. In Wirklichkeit hat sie nur so getan, um ihm das Leben zu retten. Danach sind sie im Wald die Szene ist es.
T.: Wenn die beiden Autos sich treffen? Aber die Szene ist doch unbedingt notwendig!
H.: Unbedingt notwendig, weil es das erste mal ist, daß sie zusammenkommen, er und sie, seit Cary Grant klargeworden ist, daß Eva Marie Saint die Geliebte von James Mason ist. Und in der Szene erfährt man, daß sie in Wirklichkeit für die Regierung arbeitet. Meinen Vertrag hatten die Vertreter der MCA aufgesetzt, und als ich ihn noch einmal durchlas, merkte ich, daß mein Agent, ohne daß ich es ihm gesagt hatte, so vorsichtig gewesen war, eine Klausel aufzunehrnern nach der ich die totale künstlerische Kontrolle über den Film hatte egal wieviel er kosten würde, wielange er dauerte und was auch passierte. Das erlaubte mir, den MCM-Leuten ganz höflich zu sagen »Bedaure, aber diese Episode bleibt drin.«
T.: Ich habe den Eindruck, in North by Northwest haben Sie viel mit Tricks gearbeitet, Tricks, die nicht auffallen, Modellen, falschen Dekors.
H.: Alles, was im Gebäude der UNO geschieht, wurde in Dekors gedreht die wir im Atelier ganz genau rekonstruiert hatten, es sind exakte Kopien. Dag Hammarskjöld hatte nach einem Film, der hieß The Glass Wall, alle Aufnahmen für Spielfilme in dem UNO-Gebäude verboten.
Wir sind trotzdem vor das UNO-Gebäude gegangen, und während der Wächter unsere Ausrüstung in Augenschein nahm, haben wir mit einer versteckten Kamera eine Einstellung gefilmt: Wie Cary Gran in das Gebäude hineingeht. Man hatte uns auch die Erlaubnis verweigert, Fotos und Einstellungen ohne Schauspieler zu machen, mit denen wir dann Rückprojektionen hätten machen können. Darauf haben wir eine Kamera hinten auf einem Lastwagen versteckt und konnten so ausreichend Material für die Hintergründe aufnehmen. Dann bin ich mit einem Fotografen ins Innere des Gebäudes gegangen. Wir sind wie Besucher herumgegangen, und ich habe ihm gesagt »Machen Sie davon ein Foto, fotografieren Sie den Balkon«, und so weiter. Mit den Farbfotos haben wir dann im Atelier die Dekors rekonstruiert.
Der Raum, in dem der UNO-Delegierte unter Grants Augen erstochen wird, ist die Wandelhalle der Abgeordneten, aber um dem Prestige der UNO nicht zu schaden, sagen wir im Dialog, es sei die Besucherhalle. Das erklärt dann, wie der Mann mit dem Messer da herein kommen konnte. Aber der Raum an sich ist schon richtig. Die Frag der Authentizität von Dekors und Möbeln beschäftigt mich immer sehr, und wenn wir nicht an den wirklichen Schauplätzen drehe können, lasse ich immer eine sehr vollständige fotografische Dokumentation anlegen.
Als wir Vertigo vorbereiteten, wo James Stewart einen pensionierte Kriminalbeamten mit einer sorgfältigen Ausbildung spielt, habe ich einen Fotografen nach San Francisco geschickt mit dem Auftrag: »Suchen Sie pensionierte Kriminalbeamte auf, vor allem solche, die studiert haben, und fotografieren Sie ihre Wohnungen.«
Für The Birds haben wir jeden Bewohner von Bodega Bay, Männer und Frauen, Greise und Kinder, für die Kostümabteilung fotografieren lassen. Das Restaurant ist die genaue Kopie des Restaurants, das es da wirklich gibt. Die Wohnung der Lehrerin ist eine Kombination aus der Wohnung einer Lehrerin in San Francisco und der Wohnung der Lehrerin von Bodega Bay. Das Haus des Farmers, dem die Vögel die Augen aushacken, ist die getreue Kopie eines Hauses, das es wirklich gibt - der gleiche Eingang, der gleiche Flur, das gleiche Zimmer, die gleiche Küche, und hinter dem kleinen Flurfenster der Ausblick auf den Berg stimmt auch genau.
Zum Schluß von North by Northwest zeigen wir James Masons Schlupfwinkel. Das ist ein Haus von Frank Lloyd Wright, als Modell, wenn man es von weitern sieht, und teilweise nachgebaut, wenn Cary Grant näher kommt und herumgeht.
T.: Ich würde gern noch etwas über die große Szene reden, wenn Cary Grunt allein in der Wüste ist. Sie beginnt, lange bevor das Flugzeug auftaucht. Diese stumme Szene dauert sieben Minuten, das bedeutet eine tour de force. Die Konzertszene von The Man Who Knew Too Much, in der Albert Hall, dauert zehn Minuten, aber sie wird mit getragen von der Kantate und von der Erwortung eines Ereignisses, auf das wir vorbereitet sind. Bei dieser Art von Drehbuch hätte man sich sonst vermutlich der beschleunigten Montage bedient, eine Sequenz aus immer kürzeren Einstellungen gemacht, während sie bei Ihnen immer gleich lang bleiben.
H.: Ja, weil es in diesem Fall darum geht, nicht die Zeit zu gestalten, sondern den Raum. Die Dauer der Einstellungen dient dazu, die verschiedenen Entfernungen zu verdeutlichen, die Cary Grant zurücklegen muß, um sich zu verstecken, und zu zeigen, daß er es gar nicht schaffen kann. Eine Szene dieser Art könnte nie ganz subjektiv sein, weil alles viel zu schnell gehen müßte. Man muß das Näherkommen des Flugzeugs zeigen, noch bevor Cary Grant es sieht, denn wenn die Einstellung zu schnell wäre, würde das Flugzeug nicht lange genug im Bild sein, und dem Zuschauer würde nicht klar, was da passiert.
Es ist dasselbe in The Birds, wenn Tippi Hedren im Boot von einer Möwe in die Stirn gehackt wird. Die Möwe wäre nur so kurz im Bild, daß man denken könnte, ihr wäre nur ein Stück Papier ins Gesicht geflogen. Wenn die Szene subjektiv gezeigt würde, dann sähe man das Mädchen im Boot, dann aus ihrem Blick beispielsweise den Landesteg, und plötzlich würde ihr etwas ins Gesicht fliegen. Das geht zu schnell. Die einzige Möglichkeit besteht darin, den Blickpunkt zu wechseln. Man muß vorn subjektiven zum objektiven Gesichtspunkt überwechseln, das heißt, die Möwe zeigen, ehe sie das Mädchen angreift, damit das Publikum weiß, worum es geht.
Dasselbe Prinzip mußte ich in North by Northwest für das Flugzeug anwenden. Ich mußte das Publikum jedesmal auf den drohenden Sturzflug des Flugzeugs vorbereiten.
T.: Die Verwendung der beschleunigten Montage, um schnelle Handlungsszenen zu rhythmisieren, ist in vielen Filmen meines Erachtens ein Ausweichen vor Schwierigkeiten oder eine reine Flickarbeit im Schneideraum. Oft hat der Regisseur nicht genug Material, dann hilft sich der Cutter einfach mit den überzähligen Mustern der Einstellungen und montiert sie in immer kürzerem Wechsel, aber das ist nicht überzeugend. Trotzdem wird es oft gemacht, beispielsweise wenn rnan zeigen will, wie jemand von einem Auto überfahren wird.
H.: Sie wollen sagen, es geht alles zu schnell, und es bleibt einem keine Zeit zu verstehen?
T.: Ja, im allgemeinen, in den meisten Filmen.
H.: Ich habe gerade in meiner neuen Einstundensendung fürs Fernsehen einen Autounfall, der Gegenstand eines Prozesses wird. Bevor ich den Unfall selbst zeige, habe ich fünf Einstellungen von Leuten, die Zeugen des Unfalls sind, und dann hören sie den Lärm des Unfalls, fünf mal. Dann filme ich das Ende des Unfalls, genau in dem Augenblick, in dem der Mann, der auf dem Motorrad saß, zu Boden stürzt. Das Motorrad steht auf dem Kopf, und das Auto ergreift die Flucht. Das sind Momente, in denen man die Zeit anhalten, die Dauer strecken muß.
T.: Genau. Ich komme zurück auf die Szene mit dem Flugzeug in der Wüste. Der Reiz dieser Szene besteht in ihrer Willkürlichkeit. Sie ist bar jeder Wahrscheinlichkeit und jeder Bedeutung. Wenn es so praktiziert wird, wird das Kino wirklich zu einer abstrakten Kunst, wie Musik. Und gerade diese Willkür, die man Ihnen häufig vorwirft, macht das Interesse und die Stärke dieser Szene aus. Ganz deutlich wird das im Dialog, wenn das Flugzeug am Horizont auftaucht und der Bauer, bevor er in den Bus steigt, sagt: »Dahinten kommt ein Insektenvernichtungsflugzeug, dabei gibt es hier doch gar keine Insekten zu vernichten.« Das Flugzeug bestäubt gar nichts. Und man sollte Ihren Filmen nie die Willkür zum Vorwurf machen, denn Sie glauben an die Religion der Willkür. Sie haben den Sinn für die Phantasie, die auf dem Absurden basiert.
H.: Den Sinn für das Absurde praktiziere ich wie eine Religion.
T.: Ein Einfall wie das Flugzeug in der Wüste entsteht nicht im Kopf eines Drehbuchschreibers, er bringt die Handlung nicht weiter, das ist der Einfall eines Regisseurs.
H.: Auf den Einfall bin ich so gekommen. Ich wollte mich gegen die Schablone stellen. Ein Mann kommt an einen Ort, wo er wahrscheinlich umgebracht wird. Wie wird das im allgemeinen gemacht? Eine finstere Nacht an einer engen Kreuzung in einer Stadt. Das Opfer steht im Lichtkegel einer Laterne. Das Pflaster ist noch feucht vom letzten Regen. Großaufnahme einer schwarzen Katze, die eine Mauer entlang streicht. Eine Einstellung von einem Fenster, hinter dem schemenhaft das Gesicht eines Mannes auftaucht, der nach draußen blickt. Langsam nähert sich eine schwarze Limousine, und so weiter. Ich habe mich gefragt, was das genaue Gegenteil einer solchen Szene wäre. Eine völlig verlassene Ebene in hellem Sonnenschein, keine Musik, keine schwarze Katze, kein geheimnisvolles Gesicht hinterm Fenster.
Quelle: Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht? von Francois Truffaut.

Info: Spezialeffekte: Arnold Gillespie. Lee LeBlanc. Ausstattung: William A. Horning, Robert Boyle, Merrill Pye, Henry Grace, Frank Mckelvy. Schnitt: George Tomasini. Ton: Frank Milton.

"Auf dem Mount Rushmore sollte Cary Grant zunächst in Lincolns Nasenloch sitzen und dort einen Niesanfall bekommen", erzählte Hitchcock später amüsiert. Das Denkmal wurde für die Fluchtszene nachgebaut.

Werbeaussage seinerzeit: The Master of Suspense presents a 3000-mile chase across America!

Keine Drehgenehmigung - die kurze Szene im New Yorker UNO-Gebäude musste Hitchcock heimlich filmen.

Ein Jahr lang arbeitete Hitch mit Autor Ernst Lehmann an der Story, bevor er mit den Dreharbeiten begann. Für ihn war der Thriller das US-Pendant zu seinem früheren Film Die 39 Stufen (1935). In beiden Streifen wird ein Unschuldiger von Agenten durchs Land gejagt.

Der Film enthält einige der originellsten "Regiefehler" der Filmgeschichte: Als Eve Kendall in der Cafeteria am Mt. Rushmore auf Thornhill schießt, hält sich ein kleiner Junge im Hintergrund vorher schon mal die Ohren zu, weil er den lauten Knall bereits erwartet.

Mit Der unsichbare Dritte hat der Regisseur Alfred Hitchcock einen seiner leichtesten und humorvollsten Spionagefilme inszeniert. Wie auch in seinen früheren Filmen Die 39 Stufen (1936) und Saboteure (1942) gerät der sympathische männliche Held in eine wilde Fluchtgeschichte, die ihn quer durch die Lande treibt. Ähnlich wie in Saboteure findet auch hier der Showdown an einem der ur-amerikanischsten Symbole statt: War es in dem 1940er-Jahre-Film die Freiheitsstatue, ist es hier nun Mount Rushmore National Memorial.

Berühmtheit hat die Szene des Films erlangt, bei der ein Angriff mit einem Doppeldecker auf Thornhill verübt wird. In dieser annähernd 15-minütigen Szene baut sich langsam die Spannung auf, da der Zuschauer sich fragt, wo in dieser offenen Landschaft der Prärie eine Gefahr lauern kann. Hitchcock konterkariert mit dieser Szene die in dieser Zeit populären Westernfilme, die dem Zuschauer eher die Freiheit in der Weite der Natur vermittelten. Bei Hitchcock stellt diese Landschaft auch nur eine weitere Gefahr für den Helden Thornhill dar.

Der unsichbare Dritte gilt als die Zusammenfassung der amerikanischen Filme Hitchcocks, in dem der Regisseur mit den typischen Elementen seiner früheren Filme mit leichter Hand jongliert. Ein Jahr später, 1960, setzte er mit dem düsteren Horrorfilm Psycho einen starken Gegensatz zu dem hellen North by Northwest.

Der Originaltitel entstammt einem Zitat aus Shakespeares Hamlet. Mit dem Satz "I am mad but North by Northwest" versucht dieser seine Umgebung davon zu überzeugen, dass er nicht verrückt ist.

Preise/Auszeichnungen:
Oscar-Nominierung für 1959 für Ernest Lehman (Drehbuch-Original),  für George Tamasini (Schnitt), für William A. Horning, Robert Boyle, Merrill Pye, Henry Grace, Frank Mckelvy (Ausstattung).

Literatur: -

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Neuverfilmungen: -

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Dokumentation: Destination Hitchcock: The Making of North by Northwest