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Original-Titel: Number Seventeen
Deutscher Titel: -
Genre: Thriller, sw
Studio/Produktionsland: British International Pictures. England
Filmjahr: 1932
Filmlänge: 65 Min.
Drehbuch: Alfred Hitchcock,
Alma Reville, Rodney Ackland nach dem Bühnenstück und dem Roman von J. Jefferson Farjeon
Musik: A. Hallis
Kamera: Jack Cox, Bryan Langley
Regie: Alfred Hitchcock
Produzent: John Maxwell
Darsteller: Leon M. Lion (Ben), Anne Grey (Nora Brant, das Mädchen), John
Stewart (Detective Barton), Donald Calthrop (Brant), Barry Jones (Henry Doyle), Garry Marsh
(Shelldrake), Ann Casson (Rose Ackroyd), Henry Craine (Ackroyd), Herbert Langley (Wache).
Inhaltsangabe: Eine Gangsterbande verschanzt sich nach einem Raub in einem finsteren Haus, doch
die Polizei ist ihr schon auf den Fersen. Es folgt eine Verfolgungsjagd mit
Autos und in einem dahinrasendem Eisenbahnzug, der seine Herkunft als
Modelleisenbahn freilich nicht verhehlen kann.
Gespräch Alfred Hitchcock/Francois Truffaut 1955/56:
T.: 1932 haben Sie dann Number Seventeen gedreht, den habe
ich in der Cinématèque gesehen. Er ist amüsant, aber die Handlung ist recht konfus.
H.: Eine Katastrophe. Zu diesem Film erzähle ich Ihnen lieber eine
amüsante Geschichte. Der erste Teil spielte in einem leeren Haus, in dem sich
Gangster versteckt hielten, und es sollte zu einem Feuerwechsel kommen. Ich
dachte mir, es wäre eine ganz hübsche Idee, wenn dieses verlassene Haus der
Zufluchtsort aller streunenden Katzen des Viertels wäre. Und so sollten bei
jedem Schuß Hunderte von Katzen die Treppen rauf- und runterlaufen. Der
Einfachheit halber sollten diese Einstellungen von der Handlung getrennt sein,
um damit beim Schneiden machen zu können"was ich wollte.
Eines Morgens war also alles fertig, dieses Katzengetümmel zu drehen. Ich hatte
die Kamera am Fuß der Treppe aufbauen lassen. Als ich ankomme, finde ich das
ganze Atelier voll von Leuten. Ich frage: »Alles Komparserie?« Aber mir wird
gesagt: »Das sind keine Kornparsen, sondern die Katzenbesitzer.« Am Fuß der
Treppe hatten wir ein Gitter angebracht. jeder setzte also seine Katze hinter
das Gitter, und schließlich waren wir soweit. Die Kamera lief und der
Requisiteur feuerte einen Schuß ab. Alle Katzen, ohne Ausnahme, sprangen über
das Gitter, keine einzige lief die Treppe hinauf. Sie irrten überall im Atelier
herum, und stundenlang konnte man die Besitzer sehen, wie sie in den
Dekorationen herumliefen und ihre Katzen suchten: »Miez, miez, miez.« »Das ist
meine Katze.« »Nein, nein, die gehört mir.« Schließlich haben wir ringsherum ein
Netz aufgespannt. Wieder waren wir bereit. »Kamera läuft!« Peng! Diesmal waren
nur drei Katzen auf der Treppe, alle anderen klammerten sich verzweifelt an das
Netz. Ich habe auf meine Idee verzichten müssen.
T.: Dieser Film war sowohl noch einem Stück als auch nach einem
Roman. Hatten Sie den Stoff ausgewählt?
H.: Nein, das Studio hatte ihn gekauft und mich mit der Realisierung betraut.
T.: Es ist ein ziemlich kurzer Film, eine knappe Stunde lang. Der
erste Teil, der in dem leeren Haus spielt, ist sicher nach dem Stück. Ich
erinnere mich besser an den zweiten Teil, eine lange Verfolgung mit Auto- und
Eisenbahnmodellen, das war sehr hübsch. Die Modelle sind immer sehr hübsch in Ihren Filmen.
Quelle: Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht? von Francois Truffaut.
Info: Ein Komödienthriller mit mehreren Linien: der
Landstreicher Lion gerät versehentlich an Juwelendiebe, die sich verstecken.
Eine aufregende Verfolgungsjagd mit einem Zug und einem Bus, obwohl die
speziellen Effekte ziemlich durchsichtig sind.
Preise/Auszeichnungen: -
Literatur: Roman von J. Jefferson Farjeon
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Neuverfilmungen: -
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