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Original-Titel: Rebecca

Deutscher Titel: Rebecca

Genre: Thriller, sw

Studio/Produktionsland: David O. Selznick. USA

Filmjahr: 1940

Filmlänge: 125 Min.

Drehbuch: Joan Harrison, Robert E. Sherwood nach einem Roman von Daphne du Maurier

Musik: Franz Waxman

Kamera: George Barnes

Regie: Alfred Hitchcock

Produzent: David O. Selznick

Darsteller: Laurence Olivier (Max de Winter), Joan Fontaine (Mrs. de Winter), George Sanders (Jack Favell), Judith Anderson ( Mrs. Danvers), Nigel Bruce (Major Giles Lacy), C. Aubrey Smith (Colonel Julyan), Reginald Denny (Frank Crawley), Gladys Cooper (Beatrice Lacy), Philip Winter (Robert), Edward Fielding (Frith), Florence Bates (Mrs. Van Hopper), Leo G. Carroll (Dr. Baker), Melville Cooper (Pathologe), Leonard Carey (Ben), Lumsden Hare (Tabbs), Forrester Harvey (Chalcroft), Bill Bevan (Polizist).

Inhaltsangabe: Von der Hochzeitsreise zurück, begegnet die "neue Mrs. de Winter" der feindlichen Reserviertheit des Dienstpersonals auf Schloß Manderley, dem Besitz ihres Gatten Maxim. Der Schatten Rebeccas, seiner verstorbenen ersten Frau, liegt noch über dem Schloß. Die Haushälterin Mrs. Danvers, die sich wie ein dämonisches Phantom durch Manderley bewegt, hängt dem Totenkult in hohem Maße an und läßt keine Gelegenheit aus, der jungen Frau klarzumachen, daß sie weder an Schönheit noch an Geist mit der früheren Schloßherrin konkurrieren könne. Eines Nachts erzählt Maxim de Winter seiner Gattin, wie Rebecca zu Tode kam: Er habe sie gehaßt, da sie ihn betrogen hat. Bei einem Streit am Bootshaus sei sie durch eine unglückliche Verkettung von Zufällen von einem umstürzenden Mast erschlagen worden. Um nicht unter Mordverdacht zu geraten, habe er Rebeccas Leiche aufs Meer hinausgefahren und mit ihrem Boot versenkt. Lange Zeit habe ihn die Furcht vor einer möglichen Entdeckung gequält, doch dann sei eine tote Unbekannte angespült worden, und er habe sie als Rebecca identifiziert. Die Polizei hat die Vermißtenanzeige ad acta gelegt. Mrs. Danvers steigert die Attacken gegen die neue Herrin. In ihrer kranken Eifersucht will sie Mrs. de Winter in den Selbstmord treiben. Die Lage verschärft sich, als Taucher auf der Suche nach einem gesunkenen Kahn Rebeccas Leiche und ihr Boot bergen. Die Polizei stellt fest, daß das Boot mutwillig versenkt wurde. De Winter wird von der Polizei und Rebeccas Geliebtem Jack Favell, der ihn erpressen will, in die Enge getrieben. Rebeccas Arzt sagt aus, die Tote sei an Krebs erkrankt und könne durchaus lebensmüde gewesen sein. Das Motiv leuchtet der Polizei ein. Die Akte Rebecca wird erneut geschlossen. Als die de Winters von den Verhören aus London zurückkehren, steht Schloß Manderley in Flammen. Mrs. Danvers hat in ihrer Wut, nicht das volle Vertrauen der vergötterten Rebecca genossen zu haben, ihre einstigen Gemächer in Brand gesteckt und kommt in den Flammen um.

Gespräch Alfred Hitchcock/Francois Truffaut 1955/56:
T.: Ich nehme an, Sie kamen nach Hollywood mit der Absicht, den Film über die Titanic zu drehen. Stattdessen haben Sie Rebecca gemacht. Wie kam es zu der Änderung?
H.: David 0. Selznick teilte mir mit, daß er seine Meinung geändert und die Rechte an Rebecca gekauft hätte. Ich habe dann gesagt: »Gut, machen wir was anderes.«
T.: Ich war der Meinung, Sie hätten selbst die Änderung vorgeschlagen und große Lust gehabt, Rebecca zu verfilmen.
H.: Ja und nein. Als ich The Lady Vanishes drehte, bot sich mir die Möglichkeit, die Rechte zu kaufen, aber sie waren zu teuer für mich.
T.: Im Vorspann von Rebecca, wie bei verschiedenen Ihrer englischen Filme, findet man den Namen Joan Harrison. Hat sie wirklich an der Ausarbeitung des Drehbuchs mitgewirkt, oder firmierten Sie selbst mit diesem Namen im Vorspann?
H.: Ursprünglich war Joan Sekretärin und machte Notizen, wenn ich an einem Drehbuch arbeitete, zum Beispiel mit Charles Bennett. Nach und nach bekam sie Routine, machte eigene Vorschläge und wurde so Drehbuchautorin.
T.: Sind Sie mit Rebecca zufrieden?
H.: Das ist kein Hitchcockfilm. Es ist eine Art Märchen, und die Geschichte gehört ins ausgehende neunzehnte Jahrhundert. Es ist eine ziemlich vorgestrige, altmodische Geschichte. Es gab damals viele schriftstellernde Frauen. Dagegen habe ich nichts, aber Rebecca ist eine Geschichte ohne jeden Humor.
T.: Jedenfalls war sie einfach. Eine junge Gesellschafterin - Joan Fontaine - heiratet einen schönen Lord - Laurence Olivier -, den die Erinnerung an seine erste Frau verfolgt, die auf rätselhafte Weise um Leben gekommen ist. In dem riesigen Herrensitz Manderley fühlt sich die junge Frau ihrer neuen Rolle nicht gewachsen, sie hat Angst zu enttäuschen. Die Hausdame, Mrs. Danvers, die immer noch der toten Rebecca ergeben ist, bevormundet sie erst und terrorisiert sie dann und sie läßt es geschehen. Eine nachträgliche Untersuchung über Rebeccas Mord, der Brand von Manderley und der Tod der Brandstifterin, Mrs. Danvers, setzen den Qualen der Heldin ein Ende.
Waren Sie nicht etwas eingeschüchtert, als Sie mit Rebecca Ihrer ersten amerikanischen Film drehten?
H.: Das kann ich eigentlich nicht sagen, es ist ein britischer Film, vollkommen britisch. Die Geschichte ist englisch, die Schauspieler sind es, ebenso der Regisseur. Eine interessante Frage ist, wie Rebecca geworden wäre, wenn es mit derselben Besetzung, aber in England gedreht worden wäre. Was wäre dann in meinem Kopf vorgegangen? Ich weiß es nicht. Selbstverständlich gibt es in diesem Film einen außerordentlich starken amerikanischen Einfluß, zunächst durch Selznick, dann durch den Theaterautor Robert Sherwood, der das Drehbuch von einem weniger engen Standpunkt aus geschrieben hat, als wir es in England getan hätten.
T.: Es ist ein ausgesprochen romantisches Thema.
H.: Romantisch, ja. Die Geschichte hat eine ungeheuer weiche Stelle, die unsere Freunde, die Wahrscheinlichkeitskrämer. nie bemerkt haben.
In der Nacht, in der man das Boot mit der Leiche Rebeccas findet, kommt ein seltsamer Zufall ans Licht. An dem Abend, an dem sie sich ertränkt haben sollte, hatte man die Leiche einer anderen Frau zwei Kilometer entfernt am Strand gefunden, und Laurence Olivier hatte die als seine Frau identifiziert. Das ist eigenartig, niemand hat die Frau sonst erkannt. Hat es denn keine Untersuchung gegeben, als die Leiche gefunden wurde?
T.: Das ist ein Zufall, aber in diesem Film geht die psychologische Situation über alles, und die erklärenden Szenen beachtet man kaum, eben weil sie die Situation im Grunde nicht verändern. Ich habe zum Beispiel bei den Erklärungen am Schluß nie genau zugehört.
H.: Die Erklärung ist, daß Max de Winter Rebecca nicht getötet hat. Sie hat sich selbst umgebracht, weil sie Krebs hatte.
T.: Ja, das habe ich schon mitbekommen, weil es ja ausdrücklich gesagt wird. Aber Max de Winter, hielt der sich für schuldig oder nicht?
H.: Nein.
T.: Ah so. Hält sich die Adaptation genau an den Roman?
H.: Sehr genau. Selznick hatte gerade Gone With the Wind fertiggestellt, und er hatte eine Theorie, derzufolge es die Leute wütend machte, wenn man die Vorlage veränderte. Das galt dann auch für Rebecca. Sie kennen doch sicher den Witz von den beiden Ziegen, die die Rollen eines Films auffressen, der nach einem Bestseller gedreht worden ist, worauf die eine Ziege zur anderen sagt: »Mir war das Buch lieber.«
T.: Ja, das ist ein Witz, von dem es viele Variationen gibt. Man muß sagen, wenn man Rebecca heute, nach sechsundzwanzig Jahren, wiedersieht, ist es immer noch ein sehr moderner, solider Film.
H.: Er hält nach soviel Jahren immer noch stand. Ich frage mich nur, wieso.
T.: Ich glaube, es war sehr gut für Sie, daß Sie den Film drehten, wie eine Herausforderung. Zunächst war Ihnen die Geschichte eigentlich fremd. Es war kein Thriller, es gab keinen Suspense, es war eine psychologische Geschichte. Sie mußten in einen reinen Personenkonflikt den Suspense selbst einführen, und mir scheint, das hat Ihre späteren Filme bereichert, ihnen psychologisches Material geliefert, das Ihnen bei Rebecca durch den Roman aufgenötigt worden war.
H.: Ja, das ist sehr richtig.
T.: Zum Beispiel die Beziehungen der Heldin - wie hieß sie eigentlich?
H.: Ihr Name wird nie erwähnt.
T.: Ihre Beziehungen zu der Haushälterin, Mrs. Danvers. Das ist etwas Neues in Ihrem Werk. Später findet man das dann oft bei Ihnen wieder, nicht nur im Drehbuch, sondern auch im Bild: Ein unbewegliches Gesicht und ein anderes, das es terrorisiert, das Opfer und sein Henker in einem Bild.
H.: Eben, das ist etwas, was ich in Rebecca sehr systematisch gemacht habe. Mrs. Danvers ging fast überhaupt nicht, man sah nie, wie sie sich von einem Ort zum anderen bewegte. Zum Beispiel, wenn sie das Zimmer kam, in dem die Heldin sich aufhielt, dann hörte die ein Geräusch, und schon war Mrs. Danvers da, immer schon da, hoch aufgerichtet, unbewegt. Das war ein Mittel, die Perspektive der Heldin einzunehmen. Sie wußte nie, wo Mrs. Danvers sich befand, und das war so viel schlimmer. Mrs. Danvers gehen zu sehen, das hätte sie vermenschlicht.
T.: Das ist interessant. Man findet das zuweilen in Zeichenfilmen. Sie sagten übrigens, das sei ein Film, dem der Humor fehlte. Wenn man Sie gut kennt, hat man den Eindruck, daß Sie sich ungeheuer amüsiert haben, als Sie das Drehbuch schrieben. Denn imgrunde ist es die Geschichte eines Mädchens, dem ein Patzer nach dem anderen unterläuft. Als ich den Film neulich wiedersah, stellte ich Sie mir vor mit Ihrem Drehbuchautor: »Das ist also die Essensszene. Was macht sie jetzt? Läßt sie die Gabel fallen? Wirft sie ein Glas um? Oder zerbricht sie einen Teller?« So sind Sie doch sicher vorgegangen.
H.: Das stimmt, genauso ging es. Wir haben viel Spaß dabei gehabt.
T.: Das Mädchen ist ein wenig so gezeichnet wie der junge in Sabotage. Wenn sie eine kleine Statue hinfallen läßt, versteckt sie die Scherben in einer Schublade und vergißt ganz, daß sie ja die Hausherrin ist. übrigens, jedesmal, wenn von dem Haus, von der Besitzung Manderley die Rede ist und auch jedesmal, wenn es gezeigt wird, geschieht es auf eine geheimnisvolle Weise, mit Nebel, mit einer suggestiven Musik undsoweiter.
H.: Ja, weil in gewisser Weise der Film die Geschichte eines Hauses ist. Man könnte auch sagen. das Haus ist eine der drei Hauptpersonen des Films.
T.: Genau das ist es. Und es ist auch der erste Ihrer Filme, der einen an Märchen erinnert.
H.: Es ist auch ein Märchenfilm, weil es eigentlich ein Kostümfilm ist.
T.: Bei den Märchenmotiven sollten wir einen Augenblick bleiben. Man findet sie häufig in Ihren Filmen. Daß es wichtig ist, die Schlüssel zu einem Haus zu besitzen. Der Schrank, den keiner öffnen darf. Das Zimmer, das nie jemand betritt.
H.: Das alles war in Rebecca ganz bewußt, ja. Es stimmt, die Märchen und Kindergeschichten sind meistens furchterregend. Zum Beispiel das Grimmsche Märchen von Hänsel und Gretel, das man den kleinen Deutschen erzählt, in dem die beiden Kinder die alte Frau in den Ofen stoßen. Aber ich habe nie daran gedacht, daß meine Filme Märchen gleichen könnten.
T.: Ich glaube, das trifft auf sehr viele Ihrer Filme zu, weil Ihre Filme mit der Angst zu tun haben und weil alles, was sich auf die Angst bezieht, auf die Kindheit verweist und auch die Kinderbücher, die Märchen eng gebunden sind an Gefühle, vor allem die Angst.
H.: Das könnte sein. Außerdem, erinnern Sie sich, daß das Haus in Rebecca geografisch gar nicht situiert war, es war völlig isoliert, das gibt es dann wieder in The Birds. Das habe ich instinktiv gemacht. Ich mußte das Haus von der Welt isolieren, damit man ganz der Angst ausgesetzt ist. Das Haus in Rebecca liegt weit ab von allem, man weiß nicht einmal, zu welchem Ort es gehört. Es kann allerdings sein, daß diese Abstraktion, was Sie die amerikanische Stilisierung nennen, ein Zufall ist, der hier daher rührt, daß wir in Amerika einen englischen Film drehten. Stellen wir uns vor, Rebecca wäre in England gedreht worden. Das Haus hätte dann nicht so isoliert gelegen, die Umgebung wäre zu sehen gewesen und die Wege, die zu dem Haus führen. Die Ankunftsszenen wären realer ausgefallen, und wir hätten das Gefühl einer bestimmten geografischen Situation gehabt. Aber dann hätte es nicht diese Isolierung gegeben.
T.: Hat man eigentlich in England in den Kritiken über diese amerikanschen Aspekte von Rebecca geschrieben?
H.: Der Film wurde dort eigentlich sehr geschätzt.
T.: Wenn man das Haus ganz sieht, dann ist es doch ein Modell, in Wirklichkeit gab es das doch nicht.
H.: Ja, das ist ein Modell, auch die Straße, die hinführt.
T.: Die Verwendung von Modellen isoliert den Film bildlich, sie laßt an Stiche denken und verstärkt noch den märchenhaften Aspekt. Irngrunde ist Rebecca eine Aschenbrödel-Geschichte.
H.: Die Heldin ist Aschenbrödel und Mrs. Danvers eine der bösen Schwestern. Aber dieser Vergleich paßt noch besser auf ein englisches Stück, das älter ist als Rebecca, His House in Order, von einem Autor namens Pinero. In diesem Stück war das böse Weib nicht die Haushälterin, sondern die Schwester des Hausherrn, also Aschenbrödels Schwägerin. Es ist gut möglich, daß Daphne du Maurier sich davon hat anregen lassen.
T.: Der Mechanismus in Rebecca ist wirklich stark. Daß ein wachsender Druck ausschließlich dadurch bewirkt wird, daß von einer Toten, von einer Leiche gesprochen wird, die man nie sieht. Ich glaube, der Film hat einen Oscar bekommen?
H.: Ja, als bester Film des Jahres.
T.: Das ist der einzige Oscar, den Sie bekommen haben?
H.: Ich habe nie einen Oscar bekommen.
T.: Immerhin doch den für Rebecca.
H.: Den hat Selznick bekommen, als Produzent. Den Oscar für Regie hat in dem Jahr, 1940, John Ford bekommen, für The Grapes of Wrath.
Quelle: Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht? von Francois Truffaut.

Info: Hitchcocks erster Psycho-Thriller mit Horror-Elementen: Schloß Manderley wird zum Spukschloß, die Haushälterin zum lebensbedrohenden, unberechenbaren Phantom. Das Opfer wird von fotschreitendem Identitätsverlust bedroht, der von einer geheimnisumwobenen, nicht faßbaren, da bereits toten Figur hervorgerufen wird.

Hitchcock wollte bereits Jahre vorher Rebecca verfilmen, war aber nicht in der Lage, die Rechte dafür zu erwerben.

Obwohl Selznick in ganz Amerika, speziell in Neu-England, nach einem passenden Standort für Manderley suchte, war er damit nicht erfolgreich. So war er gezwungen, zu einer Miniatur-Darstellung zu greifen.

Mrs. Danvers ist kaum gehend zu sehen, sie scheint zu gleiten. Hitchcock wollte sie alleine aus der angstvollen Sicht Joan Fointaines dargestellt sehen. Dieser Effekt trifft zusammen mit der Angst vor Mrs. Danvers' unerwarteten Auftretens.

Über 20 Schauspielerinnen wurde für die Rolle der Mrs. de Winter getestet, unter ihnen Anne Baxter, Vivien Leigh, die damals mit Sir Laurence Olivier liiert war. Er setzte sich stark für ihren Einsatz aus und behandelte Joan Fontaine schrecklich. Diese Wirkung nutzte Hitchcock aus, indem er Fontaine erzählte, dass jeder am Set sie hassen würde, um sie in die für die Rolle erforderliche Stimmung zu bringen.

Die Vorlage, ein Roman von Daphne du Maurier, war ein weltweiter Bestseller, als sich Produzent Selznick entschloss ihn verfilmen zu lassen. Rebecca sollte ein würdiger Nachfolger von Vom Winde verweht werden. Hitchcock setzte durch, dass er nicht in Farbe gedreht wurde, um die düstere Atmosphäre des Buches zu erhalten.

Auch in der Roman-Vorlage hat die zweite Mrs. de Winter keinen Vornamen.

Mehr als 20 Schauspielerinnen wurde für die Rolle der Mrs. de Winter getestet, unter ihnen Anne Baxter, Vivien Leigh, die damals mit Sir Laurence Olivier liiert war. Er setzte sich stark für ihren Einsatz ein und behandelte Joan Fontaine schrecklich. Diese Wirkung nutzte Hitchcock aus, indem er Fontaine erzählte, dass jeder am Set sie hassen würde, um sie in die für die Rolle erforderliche Stimmung zu bringen. (Quelle: IMDb)

Rebecca ist der erste Kinofilm im Verleih der United Artists, der in der Kategorie Bester Film bei der Oscar-Verleihung ausgezeichnet wurde.

Preise/Auszeichnungen:
1941 Rebecca' ist der einzige Hitchcock-Film, der einen Oscar als bester Film erhielt. Dieser ging allerdings damals an den Produzenten des Films David O. Selznick.
1941 Joan Fontaine wurde für den Oscar in der Kategorie beste weibliche Hauptrolle nominiert. Der Preis ging aber an Ginger Rogers. Auch die für die beste Nebenrolle nominierte Judith Anderson ging leer aus.

Literatur:
Daphne du Maurier: Rebecca (OT: Rebecca). Fischer, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-596-50395-7

kompletter Film

Neuverfilmungen:
Rebecca, GB 1947
Rebecca, USA 1962, TV-Film
Rebecca, GB 1978, Regie: Simon Langton, TV-Film
Rebecca, GB 1996, Regie: Jim O'Brien, TV-Film

Links:
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