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Original-Titel: Saboteur

Deutscher Titel: Saboteure

Genre: Spionage-Thriller, sw

Studio/Produktionsland: Universal. USA

Filmjahr: 1942

Filmlänge: 105 Min.

Drehbuch: Joan Harrison, Alfred Hitchcock, Dorothy Parker, Peter Viertel

Musik: Frank Skinner

Kamera: Joseph Valentine

Regie: Alfred Hitchcock

Produzent: Frank Lloyd (I), Jack H. Skirball

Darsteller: Robert Cummings (Barry Kane), Priscilla Lane (Patricia Martin), Otto Kruger (Charles Tobin), Alan Baxter (Mr. Freeman), Alma Kruger (Mrs. Van Sutton),  Clem Bevans (Neilson), Norman Lloyd (Fry), Vaughan Glaser (Phillip Martin), Dorothy Peterson (Mrs. Mason), Ian Wolfe (Robert), Frances Carson (Dame), Murray Alper (Trucker), Kathryn Adams (Junge Mutter), Pedro de Córdoba (Bones), Billy Curtis (Zwerg), Marie LeDeaux (Dicke Frau), Anita Sharp-Bolster (Lorelei), Ralph Dunn (Detective), Pat Flaherty (George), Charles Halton (Sheriff), Selmer Jackson (FBI-Chef).

Inhaltsangabe: Barry arbeitet in einer Firma, die Bomber Produziert. Auf dem Weg zur Kantine findet er 100 Dollar und einen an Frank Fry adressierten Brief. Er gibt beides dem Mann, der es verloren hat. Kurz darauf bricht in der Fabrik ein Feuer aus. Fry wirft Barry einen Feuerlöscher zu, der seinen Freund in Flammen setzt. Das Feuer breitet sich schnell aus. Barry berichtet der Polizei, daß der Feuerlöscher offenbar Benzin enthalten hat. Als er hört, daß man ihn des Mordes verdächtigt und in der Firma kein Frank Fry arbeitet, will er den Mann suchen, um sich vom Mordverdacht zu befreien. Er erinnert sich an den Absender des Schreibens und bricht per Anhalter zu einer Ranch im Westen auf. Unterwegs wird der LKW, der ihn mitgenommen hat, von der Polizei kontrolliert, welcher später einen Hinweis auf den Gesuchten erhält. Barry erreicht eine luxuriöse Ranch, fragt dort nach Fry und stößt auf einen Mr. Tobin. Tobin behauptet, er kenne keinen Mr. Fry. Zufällig entdeckt Barry in der an Tobin gerichteten Post ein Telegramm Frys aus Soda City. Er stellt Tobin zur Rede. Tobin teilt ihm zynisch mit, er habe die Polizei alarmiert; er sei ein über jeden Verdacht erhabener Bürger, Barry hingegen nur ein gesuchter Verbrecher. Barry entkommt in Handschellen, flieht ins Haus eines Blinden, dessen Nichte Pat ihn zwar für einen Verbrecher hält, aber ihm später beisteht. In dem Barackenstädtchen Soda City finden sie Spuren, die darauf hindeuten, daß jemand den nahegelegenen Staudamm sprengen will. Die Saboteure Freeman und Neilson tauchen auf. Pat versteckt sich, Barry tut so, als gehöre er zu ihnen und wird von Freeman mit nach New York genommen. Pat weht einen Sheriff in ihre Erkenntnisse ein, ohne zu ahnen, daß er korrupt ist. In New York stößt Barry auf einem Ball im Haus der reichen Mrs. Sutton auf die inzwischen ebenfalls in die Stadt gebrachte Pat und Tobin, den Chef der Saboteure, doch niemand glaubt ihm. Er entkommt erneut und will Fry im Hafen von New York am nächsten Anschlag hindern. Doch zu spät. Pam alarmiert das FBI. Barry folgt Fry auf die Insel, auf der die Freiheitsstatue steht. Fry klettert auf die Statue und stürzt ab. Barry hält ihn fest. Bevor er abstürzt, beweisen seine Worte, daß Barry unschuldig ist.

Gespräch Alfred Hitchcock/Francois Truffaut 1955/56 (gekürzte Version):
T.: Jetzt sind wir bei Saboteur, den Sie 1942 in Hollywood und New York gedreht haben und den man nicht mit Ihrem englischen Film Sabotage verwechseln darf. Ein junger Mann, der in einer Rüstungsfabrik arbeitet, wird zu Unrecht der Sabotage verdächtigt. Er flieht und trifft ein Mädchen, das ihn zunächst anzeigen will. dann aber beschließt, ihm zu helfen. Das klingt wie die Inhaltsangabe fast aller Ihrer Verfolgungsfilme. Aber jeder weiß sofort, um welchen Film es sich handelt, wenn man nur erwähnt, daß das Finale auf der obersten Spitze der Freiheitsstatue spielt.
H.: Mit Saboteur befinden wir uns auf dem Gebiet von The Thirty-nine Steps, Sabotage und auch North by Northwest. Wir haben es wieder mit einem MacGuffin zu tun, mit Handschellen und der Geschichte eines Weges. Und auch diesmal bestand die Hauptschwierigkeit darin, einen bekannten Schauspieler zu bekommen. jedesmal, wenn ich einen Film dieser Art gedreht habe und als Hauptdarsteller keinen Star hatte, finde ich, hat das Ergebnis darunter gelitten. Einfach, weil das Publikum den Schwierigkeiten und Problemen einer Figur, die von einem Schauspieler gespielt wird, den es nicht kennt, weniger Gewicht beimißt.
In Saboteur wurde die Hauptrolle von einem ausgezeichneten Schauspieler, von Robert Cummings, gespielt, der aber mehr in leichte Komödien paßte. Sein Gesicht wirkt lustig, und wenn er in einer wirklich üblen Situation steckt, sieht man das seinem Gesicht nicht an. Zweites Problem: Selznick hatte mich an einem unabhängigen Produzenten abgetreten, besser gesagt ausgeliehen, und der Film sollte von der Universal verliehen werden. Der Verleih hat mir die Hauptdarstellerin vorgeschrieben. Das war keine Frau für einen Hitchcockfilm.
T.: Es war Priscilla Lane. Der konnte man wirklich nicht vorwerfen, sie sei zu sophisticated. Sie war sehr durchschnittlich und fast etwas vulgär.
H.: 0 ja, da bin ich wirklich reingelegt worden. Wir kommen zu einem dritten Problem: der Besetzung des Schurken. Es war 1941, und es gab in Amerika deutschfreundliche Vereinigungen, die sich »America Firsters« nannten, richtiger gesagt: amerikanische Faschisten. Und an die haben wir gedacht, als wir das Drehbuch schrieben. Für die Rolle des Hauptschurken hatte ich einen sehr populären Schauspieler vorgesehen, Harry Carey. Er spielte im allgemeinen nur sympathische Rollen, und als ich an ihn herantrat, wurde seine Frau sauer: »Ich bin schockiert, daß Sie meinem Mann eine solche Rolle anzubieten wagen. Schließlich blickt die ganze amerikanische Jugend, seit Will Rogers tot ist, zu meinem Manne auf.« Ich war enttäuscht, ich verlor dadurch das Gegengewicht, und schließlich haben wir einen konventionellen Schurken engagiert: Otto Kruger.
T.: Der andere Schurke, der von der Freiheitsstatue stürzt, Fry, war aber sehr gut. Ich habe ihn in Limelight wiedergesehen.
H.: Ja, das ist ein sehr guter Schauspieler, Norman Lloyd.
T.: Ich sehe, die Produzenten des Films waren J. Skirball und F. Lloyd War das Frank Lloyd, der frühere Regisseur?
H.: Genau der. Und Dorothy Parker, die bekannte Romanschriftstellerin hat mitgearbeitet. Sie hat ein paar wirklich geistreiche Repliken erfunden, die das Publikum, glaube ich, nicht ganz mitbekommen hat So wenn die beiden Helden hinten in einen Wohnwagen einsteigen und sich bei den Artisten eines Wanderzirkus verstecken. Die Tür wird von einem Zwerg geöffnet, und einen Augenblick lang hat das Paar in Augenhöhe niemand vor sich. Dann ist das die bärtige Frau die sich für die Nacht Lockenwickler in den Bart getan hat. Und es gab einen Disput zwischen dem großen dünnen Mann und dem Zwerg, der sich mit »Major« anreden ließ, und schließlich zwei Schwestern, siamesische Zwillinge, von denen die eine an Schlaflosigkeit litt, worüber sich die andere am meisten beklagte.
T.: Gerade in der Szene wird aber immer viel gelacht.
H.: Eins war interessant. Wenn der wirkliche Saboteur, Fry, im Taxi zur Freiheitsstatue fährt, wirft er einen Blick rechts durchs Fenster. Da habe ich kurz auf das Wrack der Normandie geschnitten, die im Hafen von New York nach einem Brand gekentert war. Dann wieder eine Großaufnahme von dem Saboteur, er schaut jetzt wieder geradeaus, und ein Lächeln der Zufriedenheit spielt um seinen Mund. Wegen dieser drei Einstellungen hat die amerikanische Marine Protestbriefe an die Universal geschrieben, weil man hätte annehmen können, daß auf der Normandie ein Sabotageakt verübt worden wäre, und das hätte natürlich nicht für die Wachsamkeit der amerikanischen Marine gesprochen.
T.: Mir war das Wrack aufgefallen, aber ich hatte nicht gemerkt, daß es die Normandie war. Noch etwas ist interessant: In der Kapfszene oben auf der Freiheitsstatue, wenn der Schurke ganz frei dahängt zeigen Sie sehr groß seinen Ärmel, dessen Naht sich an der Schulter löst. Man kann wirklich sagen, sein Leben hängt an einem Faden Man sieht sehr groß den Ärmel, wie er abreißt, und das geschieht ganz oben auf der Freiheitsstatue. Das ist wieder ein Beispiel für Ihr Prinzip, vom Kleinsten zum Größten zu gehen.
H.: Ja, so gehe ich oft vor. Aber in dieser Szene ist ein großer Fehler. Nicht der Schurke hätte so im Leeren hängen müssen, sondern natürlich der Held des Films, damit wäre die Teilnahme des Publikums vervielfacht worden.
T.: Die Szene ist einfach so stark, daß das Publikum auch den Absturz des Schurken fürchtet. Und außerdem, auch der Held ist in Gefahr, und wenn ihn Priscilla Lane schließlich zum Schluß der Szene am Arm die Balustrade hochzieht, dann ist das wie eine Vorwegnahme der vorletzten Szene von North by Northwest. …..
H.: ….. Ich hatte den Eindruck, daß Saboteur überladen ist mit zu vielen Ideen. Der Held, der sich trotz seiner Handschellen oben von der Brücke stürzt, die Szene im Haus des alten Blinden, die Geisterstadt mit der verlassenen Baustelle und der Blick durch das Fernrohr auf den Staudamm, der in die Luft gehen soll. ich habe einfach zuviel hineingesteckt.
T.: Das finde ich nicht. Ich nehme an, wenn rann die Geschichte eines Paars in Gefahr schreibt, dann ist das größere Problem das Mädchen: wie man sie in die Szenen einführt, wie man sie von dem Helden trennt, wie man die beiden wieder zusammenbringt.
H.: Das ist völlig richtig, Das ist die größte Schwierigkeit.
T.: Deshalb haben Sie auch am Ende von Saboteur so etwas wie eine Parallelmontage. Der junge und das Mädchen sind beide, getrennt voneinander, eingesperrt, er in einem Keller, sie oben in einem Wolkenkratzer, und sie brechen beide aus, jeder auf seine Weise. Dieser Szenenwechsel mit dem Mädchen und dem Jungen gefährdet wahrscheinlich den Spannungsbogen des Films. Dagegen sind die Szenen stark, in denen sie beide zusammen in Gefahr schweben, zum Beispiel in dem großen Ballsaal.
H.: Ja, in dem großen Ballsaal habe ich mich gefragt: Kann man den Eindruck erzeugen, daß der junge und das Mädchen an einen öffentlichen Ort wirklich richtig in der Falle sitzen? Wenn Sie in einer solchen Situation sind, gehen Sie auf irgendjemand zu und sagen: »Ich bin hier gefangen.« Dann wird er Ihnen antworten: »Sie sind wohl total übergeschnappt.« Und dann gehen Sie auf irgendeine Tür oder auf ein Fenster zu, und da werden Sie schon von den Schurken erwartet. Das ist eine phantastische, unglaubliche Situation, aus der schwer herauszukommen ist.
T.: Das ist ein Motiv, das man in Ihren Filmen häufig findet. Der Held, der in der Menge noch stärker isoliert ist als an einem einsamen Ort. Häufig ist die Folie ein Kino oder ein Varieté, eine politische Versammlung, ein Versteigerungslokal, ein Ballsaal oder eine Wohltätigkeitsverunstaltung. Vermutlich geht es darum, im Inneren des Geschehens einen Kontrast herzustellen. Der Held ist seit Beginn des Films immer allein und in isolierten Räumen gewesen. Durch diese Szenen mit vielen Leuten können Sie wahrscheinlich Einwänden begenen, wie: »So wos Blödes, er braucht doch nur zur Polizei zu gehen-, oder: »Er könnte es doch einfach jemand auf der Straße sagen.«
H.: Genau, Sie finden das auch wieder in The Man Who KneruTooMuch, wenn sich James Stewart an alle Polizisten wendet, denen er auf den Gingen begegnet und ihnen sagt, daß der Botschafter umgebracht werden soll.
Wenn wir uns Saboteur heute mit Abstand ansehen, würde ich sagen, daß das Drehbuch nicht rigoros genug war. Ich war nicht beweglich genug, um das Originaldrehbuch wirklich in den Griff zu bekommen. Es war voller Ideen, aber sie waren nicht genug geordnet und nicht mit genügender Sorgfalt ausgewählt. Ich habe den Eindruck, daß alles hätte vor den Dreharbeiten gereinigt und straff redigiert werden müssen. Das beweist nur, daß ein Haufen Ideen noch nicht genügt, um einen gelungenen Film zu kombinieren, wenn sie nicht mit genügender Sorgfalt und einem absoluten Formbewußtsein dargestellt werden. Das ist in Amerika ein ernstes Problem: Wie findet man einen Szenaristen, einen kompetenten Schriftsteller, der es versteht, den Einfall einer Geschichte zu organisieren und zu erhalten?
Quelle: Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht? von Francois Truffaut.

Info: Hitchcocks Spionage-Krimi war eine Art Generalprobe für sein 1959 gedrehtes Meisterwerk «Der unsichtbare Dritte». Schickte er hier den flüchtigen Robert Cummings im dramatischen Finale auf die Freiheitsstatue, so ließ er Cary Grant 17 Jahre später auf dem Präsidentendenkmal am Mount Rushmore ums Überleben kämpfen.

Ärger handelte sich Hitchcock mit der US-Marine ein, die formell Beschwerde gegen «Saboteure» einlegte, weil der Film die US-Faschisten-Organisation «American Firsters» anprangere.

Alfred Hitchcock wollte eigentlich Gary Cooper und Barbara Stanwyck für die Hauptrollen und Harry Carey als Haupt-Schurken besetzen.

Während der Aufnahme auf dem Schiff zum Ende des Films, als Fry aus dem Kabinen-Fenster zur Freiheitsstatue sieht, erfasst die Kamera das dort liegende Kriegsschiff "Normandie", welches an seiner Pier in New York gekentert war, was ebenfalls als ein Akt von Sabotage angenommen wurde. Tatsächlich war es die Mafia (und nicht die Nazis), die damit die Regierung überzeugen wollten, sie dafür zu bezahlen, gegen Nazi-Sabotage vorzugehen. Die US-Navy ersuchten Hitchcock, die Aufnahmne aus dem Film zu löschen, er lehnte aber ab.

Der Film erlangt vor allem wegen der Szenen in der New Yorker "Radio City Music Hall" sowie auf der Freiheitsstatue Berühmtheit.

Vertraglich war Alfred Hitchcock noch an den Produzenten David O. Selznick gebunden, dieser glaubte jedoch nicht an den Film und "vermiete" Hitchcock an einen Produzenten von Universal. Eine Entscheidung mit Folgen, denn Hitchcock trennte sich später von Selznick und drehte bei Universal vierzehn seiner berühmtesten Filme.

Hitchcock übernahm das Grundkonzept seines 1935 gedrehten Films Die 39 Stufen, das er später in Der unsichtbare Dritte wieder aufgriff. Es kam Hitchcock entgegen, den Fängen Selznicks und damit den gefürchteten seitenlangen "Memos" mit Verbesserungswünschen entkommen zu sein. Er konnte deshalb seiner Kreativität freien Lauf lassen. Die zusätzliche Budgetknappheit stachelte ihn zusätzlich an und führte zu vielerlei Experimenten. Der Film hat überdurchschnittlich viele Effekte und Einstellungen und über 49 Drehorte.

So wurden in einer Einstellung, in der Polizisten Zirkuswagen durchsuchen, im Hintergrund Zwerge in Polizeikostümen besetzt um die Illusion der perspektivisch nach hinten kleiner werdenden Kolonne zu steigern.

Als Hitchcock während der Dreharbeiten von dem Kentern des Frachters "Normandie" in New York hörte, ließ er sich sofort Aufnahmen der Wochenschau besorgen. Schnell drehte er zusätzlich eine Szene, in der Fry zufrieden aus einem Taxifenster schaut, und schneidet sie später mit den Wochenschauaufnahmen zusammen.

Hitchcock konnte aber nicht alle seine Vorstellungen durchsetzten. Eigentlich wollte er Gary Cooper und Barbara Stanwyck als Liebespaar und Harry Carey als Haupt-Schurken besetzen. Robert Cummings und Priscilla Lane waren bei Universal unter Vertrag und wurden ihm für die Hauptrollen aufgenötigt. Es handelt sich bei Saboteure um seinen ersten Film mit rein amerikanischer Besetzung.

Teile des Drehbuchs stammten von der Literatin Dorothy Parker. Insbesondere bei der Szene mit dem blinden Klavierspieler war deren Einfluss zu spüren. Dessen Sprache bekam einen leicht poetischen Klang. Gleichzeitig konnte ihm die als politisch eher links geltende Parker damals eher unübliche Position zu Patriotismus und Widerstand gegen fehlhandelnde Obrigkeit in den Mund legen.

In Deutschland wurde der Film Mitte der 50er Jahre erstmals im Kino gezeigt.

Preise/Auszeichnungen: -

Literatur: -

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Neuverfilmungen: -

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Dokumentation: Saboteur: A Closer Look