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  The Lodger - Der MieterThe Lodger - Der Mieter  
     
 

Original-Titel: The Lodger. A Story of the London Fog

Deutscher Titel: Der Mieter

Genre: Thriller, sw

Studio/Produktionsland: Gainsborough. England

Filmjahr: 1926

Filmlänge: 83 Min.

Drehbuch: Eliot Stannard nach dem Roman von Marie Belloc Lowndes, Alfred Hitchcock

Musik: keine (Stummfilm)

Kamera: Baron (Giovanni) Ventimiglia

Regie: Alfred Hitchcock

Produzent: Michael Balcon

Darsteller: Ivor Novello (the Lodger), June (Daisy Bunting, a Mannequin) , Marie Ault (the Landlady, Mrs. Bunting), Arthur Chesney (her husband, Mr. Bunting), Malcolm Keen (Joe Betts, a Police Detective).

Inhaltsangabe: In London treibt ein Frauenmörder sein Unwesen: Er tötet nur dienstags, alle Opfer haben blonde Haare, und am Tatort hinterlässt er stets einen Zettel, auf dem "Der Rächer" steht. Eines Tages mietet sich ein Fremder (Ivor Novello) in der Pension der Familie Bunting ein. Als kurz darauf in der Nähe des Bunting-Hauses der nächste Frauenmord geschieht, gerät der neue Mieter in Verdacht, der Mörder zu sein - schließlich hat er großes Interesse an der blonden Daisy Bunting (June) gezeigt.

Gespräch Hitchcock/Truffaut 1955/56:
T.: "The Lodger" war Ihr erster wichtiger Film.
H.: Das ist wieder eine andere Geschichte. "The Lodger" war der erste echte Hichcockfilm. Ich hatte ein Stück gesehen mit dem Titel "Who Is He?", nach einem Roman von Mrs. Belloc Lowndes, "The Lodger". Die Geschichte spielt in einer Fremdenpension. Die Inhaberin fragte sich, ob ihr neuer Mieter nicht vielleicht der gesuchte Mörder ist, genannt "der Rächer", eine Art Jack-the-Ripper. Ich habe das ganz einfach gemacht, ausschließlich aus der Sicht der Frau, der Pensionsinhaberin. Es hat zwei oder drei Remakes davon gegeben, aber die waren alle zu schwerfällig.
T.: Der Held war aber unschuldig, er war nicht der "Rächer".
H.: Da lag ein Problem. Der Hauptdarsteller, Ivor Novello, war in England ein bekannter Theaterspieler, er hatte einen Namen damals. Das ist eins der Probleme, mit denen wir durch das Starsystem ständig konfrontiert werden. Sehr oft ist das Funktionieren einer Geschichte dadurch gefährdet, daß der Star einfach kein Schurke sein kann.
T.: Sie hätten es also lieber gehabt, wenn der Held wirklich der "Rächer" gewesen wäre?
H.: Nicht unbedingt, aber bei einer Geschichte wie dieser wäre es mir lieber gewesen, er wäre im Dunkeln verschwunden und man bekäme nie Gewißheit. Aber das kann man nicht machen mit einem Helden, der von einem Star gespielt wird. Man muß sagen: Er ist unschuldig.
T.: Das ist richtig, aber es überrascht mich, daß Sie den Film enden lassen wollen, ohne dem Publikum die Antwort auf seine Frage zu geben.
H.: In diesem besonderen Fall, wenn Ihr Suspense sich um die Frage dreht: Ist er der "Rächer" oder ist er es nicht? und sie antworten: Ja, er ist wirklich der "Rächer", so haben Sie nur einen Verdacht bestätigt, und das ist meiner Meinung nach nicht dramatisch. In diesem Fall sind wir in die entgegengesetzte Richtung gegangen und haben gezeigt, daß er nicht der "Rächer" ist.
Sechzehn Jahre später, als ich "Suspicion" drehte mit Cary Grant stand ich vor demselben Problem. Man konnte unmöglich aus Cary Grant einen Mörder machen.
T.: Hätte Grant das abgelehnt?
Hitchcock: Nicht unbedingt, aber die Produzenten hätten da nicht mitgemacht. "The Lodger" war der erste Film, in dem ich das anwenden konnte, was ich in Deutschland gelernt hatte. Ich bin in diesem Film ganz instinktiv vorgegangen. Es war das erstemal, daß ich meinem eigenen Stil anwandte. Man sagt, daß "The Lodger" eigentlich mein erster Film ist.
T.: Ich mag ihn sehr. Er ist sehr schön und zeugt von einer großen visuellen Erfindungskraft.
H.: Tatsächlich ging ich von einer einfachen Erzählung aus und bemühte mich zum erstenmal, meine Ideen in einer rein visuellen Form darzustellen. Fünfzehn Minuten lang habe ich einen späten Winternachmittag in London gezeigt. Es ist zwanzig nach fünf. Die erste Einstellung des Films ist der Kopf des blonden Mädchens. Sie schreit. Das habe ich so fotografiert. Ich habe eine Glasplatte genommen und den Kopf des Mädchens darauf gelegt, dann habe ich ihre Haare so ausgebreitet, daß sie das ganze Bildfeld füllen, und sie von unten angeleuchtet, so daß einem das blonde Haar auffiel. Dann Schnitt und Blick auf die Leuchtreklame einer Musilrevue: "Heute Abend Goldene Locken". Die Reklame spiegelt sich im Wasser. Das Mädchen ist ertrunken, sie wird aus dem Wasser gezogen und auf den Boden gelegt. Die Leute sind bestürzt, man ahnt, es handelt sich um einen Mord. Die Polizei kommt, dann Journalisten. Man folgt einem Journalisten zum Telefon. Er ist nicht bei der Zeitung, sondern Reporter einer Agentur. Er ruft dort an. Dann sieht man, wie die Neuigkeit sich ausbreitet.
Zuerst wird die Nachricht in der Agentur in die Maschine geschrieben, dabei kann man ein paar Sätze lesen. Dann läuft sie über den Fernschreiber. In den Clubs erfahren die Leute davon. Dann kommt sie übers Radio, Leute hören zu. Schließlich leuchtet sie als Laufschrift auf über einer Straße, wie am Times Square. Jedesmal gebe ich eine zusätzliche Information, und man erfährt etwas mehr über das Verbrechen. Der Mann mordet nur Frauen. Immer nur Blondinen. Er tötet immer nur dienstags. Wie oft er es schon gemacht hat. Spekulationen über seine Motive. Immer trägt er ein schwarzes Cape und einen schwarzen Koffer. Was mag in dem Koffer sein?
Diese Informationen werden durch alle möglichen Medien verbreitet. Schließlich ist die Abendzeitung raus und wird auf der Straße verkauft. Dann zeige ich den effekt der Lektüre auf die verschiedenen Leser. Wie man in der Stadt reagiert. Die Blondinen sind in großer Angst, die Brünetten machen Witze. Reaktion der Frau beim Frisör. Die Leute gehen nachhause. Ein paar Blondinen stehlen schwarze Locken und stecken sie sich unter den Hutrand.
Schauen Sie mal her, ich möchte Ihnen etwas zeigen, leihen Sie mir mal Ihren Kugelschreiber, ich will Ihnen eine Einstellung aufzeichnen, die wir leider nicht hingekriegt haben. So. Das soll ein Zeitungslieferwagen sein, von hinten aufgenommen. Die Fenster sind oval, man kann die beiden Männer erkennen, die vorne im Wagen sitzen, der Fahrer und sein Beifahrer. Durch das Fenster erkennt man nur das Obere ihrer Köpfe, und da der Lieferwagen hin- und Herschaukelt, wirkt das wie ein Gesicht mit zwei Augen, deren Pupillen hin- und hergehen. Leider ist das danebengegangen.
Dann folgen wir einem Mädchen bis zur Wohnung. Ihre Familie ist da und ihr Freund, der Inspektor bei Scotland Yard ist. Sie machen Witze: "Weshalb nimmst du den Rächer nicht fest?" So geht das eine Weile, sie reizen und necken ihn. Währenddessen ändert sich die Atmosphäre, weil das Licht immer schwächer wird. Die Mutter sagt zum Vater: "Das Gas wird schwächer, steckt doch bitte einen Schilling in den Zähler." Es ist dunkel. Jemand klopft an die Tür. Die Mutter geht und öffnet. Schneller Schnitt auf den Schilling, wie er in den Schlitz des Zählers rutscht, wieder die Mutter, wie sie die Tür öffnet, und das Licht, das heller wird. Vor ihr steht ein Mann in einem schwarzen Cape, er zeigt auf das Schild; "Zimmer zu vermieten". Mit großem Krach fällt der Vater vom Stuhl. Der neue Mieter fährt zusammen und schaut mißtrauisch zur Treppe.
So habe ich den Hauptdarsteller erst nach fünfzehn Minuten Film eingeführt. Der Mieter richtet sich in seinem Zimmer ein. Kurz darauf geht er im Zimmer auf und ab, wodurch der Leuchter hin- und herschaukelt. Da wir damals ja noch keinen Ton hatten, habe ich einen Boden aus sehr dicken Glas machen lassen, durch das hindurch man den Mieter sehen konnte. Natürlich wäre heute einige dieser Effekte überflüssig und durch Lauteffekte, das Geräusch von Schritten, zu ersetzen.
T.: Jedenfalls gibt es heute in Ihren Filmen sehr viel weniger Tricks. Heute verwenden Sie sie nur, wenn Sie damit Emotionen hervorrufen können. Damals machten Sie sie häufig nur zum Spaß. Ich glaube, heute würden Sie niemand mehr durch den Glasboden filmen.
H.: Der Stil hat sich geändert. Heute würde ich mich mit den schaukelnden Leuchtern begnügen.
T.: Ich habe nur darauf hingewiesen, weil manche Leute behaupten, Ihre Filme seien voller überflüssiger Tricks. Ich habe im Gegenteil den Eindruck, daß Ihre Kameraarbeit immer unsichtbarer wird. Man sieht häufig Filme, in denen der Regisseur glaubt, etwas wie Hitchcock zu machen, indem er die Kamera in möglichst ausgefallene Ecken stellt. Ich denke da zum Beispiel an einen englischen Regisseur, Lee Thompson. In einem seiner "hitchcockschen" Filme nimmt sein Hauptdarsteller etwas aus dem Eisschrank, und wie zufällig befindet sich die Kamera in dessen Innerem, anstelle der Rückwand. So etwas würden Sie doch nie machen?
H.: Bestimmt nicht. Oder die Kamera in den Kamin setzen, hinter die Flammen.
T.: Zum Schluß vom Lodger herrscht eine Art Lynchstimmung, scheint mir, wenn der Held an den Handschellen hängt.
H.: Ja, er hat versucht, über das Gitter zu klettern und ist dabei mit den Handschellen hängengeblieben. Natürlich hat die Idee mit den Handschellen tiefere psychologische Implikationen. An etwas gebunden sein - das gehört ins Gebiet des Fetischismus, meinen Sie nicht?
T.: Ich weiß nicht, aber man findet das in vielen ihrer Filme.
H.: Sehen Sie doch, wie gern man in der Zeitung Leute zeigt, die in Handschellen abgeführt wird.
T.: Ja, das stimmt, und manchmal macht man auf den Zeitungsfotos noch einen Kreis um die Handschellen.
H.: Ich erinnere mich an ein Bild in einer Zeitung, wo ein großes Tier von der New Yorker Börse ins Gefängnis gebracht wurde. Er war mit Handschellen an einen Neger gefesselt. Später habe ich das in "The Thirty-nine Steps" verwandt.
T.: Ja, ein Mann und eine Frau aneinandergefesselt. Handschellen sind ganz bestimmt das konkreteste und direkteste Symbol für den Verlust der Freiheit.
H.: Ja, aber ich glaube, sie haben auch noch eine latente sexuelle Bedeutung. Als ich einmal das Musèe du Vince in Paris besuchte, in Begleitung des Polizeipräfekten, ist mir der Zusammenhang zwischen sexueller Anomalie und Zwang, Fesslung aufgefallen. Sie sollten sich das Museum mal ansehen. Natürlich gibt es auch Messer, die Guillotine und alle möglichen anderen Informationen. Um auf die Handschellen im Lodger zurückzukommen, ich glaube, in gewisser Weise hat mich dazu ein deutsches Buch angeregt, von einem Mann, der einen ganzen Tag lang Handschellen trägt. All die Probleme, die sich während dieses Tages daraus für ihn ergeben.
T.: War das vielleicht das Buch "Zwischen Neun und Neun" von Leo Perutz, nach dem auch Murnau 1927 herum eine Film machen wollte.
H.: Das ist gut möglich.
T.: In dieser Szene mit dem Gitter und den Handschellen - ich glaube, es ist sicher nicht übertrieben, wenn man annimmt, daß Sie da auf die Gestalt von Christus anspielen, in dem Augenblick, wenn Ivor Novello...
H.: ...wenn die Leute ihn hochheben und seine Arme gefesselt sind, natürlich habe ich daran gedacht.
T.: Alles das macht aus dem Lodger wirklich den ersten richtigen Hitchcockfilm, angefangen beim Thema, das dann in fast allen Ihren Filmen wiederkehrt: Ein Mann wird eines Verbrechens bezichtigt, das er nicht begangen hat.
H.: Weil das Thema des zu unrecht Beschuldigten dem Zuschauer das stärkste Gefühl von Gefahr vermittelt. Er kann sich leichter in die Lage eines solchen Mannes versetzen als in die eines Verbrechers, der einen Ausbruchsversuch macht. Ich verliere das Publikum nie aus den Augen.
T.: Anders gesagt, das Thema befriedigt beim Publikum das Bedürfnis, an geheimen Dingen teilzuhaben, und es erlaubt ihm zugleich, sich mit einer Figur zu identifizieren, die ihm nah ist. Das Thema Ihrer Filme ist der gewöhnliche Mann, der in außergewöhnliche Abenteuer gerät.
Ich glaube, im Lodger tauchen Sie auch zum erstenmal selbst in einem Film auf.
H.: Ja, ich sitze in einer Zeitungsredaktion. (Leichter zu identifizieren ist Alfred Hitchcock jedoch in einer anderen Szene des Films, und zwar in der Menge, die bei der Festnahme von Ivor Novello zuschaut. Er trägt einen Schläger und stützt sich auf das erwähnte Gitter. Unter den Schaulustigen ist er der Dritte von rechts).
T.: War das ein Gag? Oder Aberglaube? Oder nur, weil Sie nicht genug Statisten hatten?
H.: Reine Zweckmäßigkeit. Um das Bild zu füllen. Später wurde es dann zum Aberglauben, und dann zum Gag. Inzwischen ist es ein ziemlich lästiger Gag geworden. Damit die Leute sich den Film in Ruhe ansehen können, bringe ich es möglichst immer in den ersten fünf Minuten des Films hinter mich.
T.: Ich glaube, der Lodger war ein großer Erfolg?
H.: Zuerst wurde er Verleihangestellten und dem Werbechef gezeigt. Nachdem sie ihn gesehen haben, haben sie ihrem Boss erzählt: "Sowas kann man unmöglich zeigen. Das ist wirklich zu schlecht. Ein jämmerlicher Film." Zwei Tage später kam dann der Boß ins Studio, um ihn anzusehen. Er kam um halb drei. Meine Frau und ich, wir wollten nicht im Studio auf das Ergebnis warten. Wir sind weggegangen und über eine Stunde durch Londoner Straßen gelaufen. Dann haben wir ein Taxi genommen und sind ins Studio zurückgefahren. Wir hofften, der Ausflug würde ein glückliches Ende finden und alle würden strahlen. Aber es wurde uns gesagt: "Der Boss findet es auch jämmerlich." Sie haben den Film auf Eis gelegt und die Termine annulliert, die sie auf Novellos Namen hin bekommen hatten. Ein paar Monate später haben sie ihn nochmal angesehen und ei paar Änderungen vorgeschlagen. Mit zweien war ich einverstanden. Dann kam der Film heraus und fand großen Beifall. Er wurde gefeiert als der beste englische Film, den es bis dahin gab.
T.: Können Sie sich erinnern, was die Verleiher dem Film vorwarfen?
H.: Ich weiß nicht mehr. Ich vermute, der Regisseur, dessen Assistent ich war und der meine Entlassung veranlaßt hatte, hatte weiter gegen mich intrigiert. Ich erfuhr, daß er zu Jemand gesagt hatte." Ich weiß nicht, was der macht, ich verstehe überhaupt nicht, was das soll."
Quelle: Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht? von Francois Truffaut.

Info: Der Film lief auch unter dem Titel "The Case of Jonathan Drew".

"The Lodger" ist ein meisterhaft erzählter Thriller und wurde nach seiner Uraufführung als bester englischer Film seiner Zeit gefeiert. Erst nach diesem gelungen Auftakt kamen Hitchcocks "The PLeasure Garden" und "The Mountain Eagle" in die Kinos, die zwar bereits fertiggestellt waren, aber zuvor aus Angst vor Mißerfolgen zurückgehalten wurden. Das Drehbuch zu "The Lodger" beruht auf dem gleichnamigen Roman von Marie Belloc-Lowndes. Der Film weicht jedoch in einem wichtigen Punkt von der Vorlage ab. Stellt sich im Roman der mysteriöse Mieter letztlich als der Mörder heraus, ist er bei Hitchcock unschuldig. Grund hierfür ist der Star Ivor Novello, der den Mieter spielte. Hitchcock hierzu: "Bei einer Geschichte wie dieser wäre es mir lieber gewesen, er wäre im Dunkeln verschwunden und man bekäme nie Gewißheit. Aber das kann man nicht machen mit einem Helden, der von einem Star gespielt wird. Man muß sagen: Er ist unschuldig." Hitchcocks klassisches Suspense-Konzept, das auf einem Wissensvorsprung des Zuschauers basiert, ist in "The Lodger" nicht voll ausgeprägt. Bis zuletzt bleibt der Zuschauer im unklaren, wer der Mörder ist. Alle Indizien deuten eigentlich auf den Mieter, der erst am Ende entlastet wird. Hitchcock experimentiert in diesem frühen Werk mit filmischen Techniken. Um beispielsweise die Schritte des Mieters über den Köpfen der Wirtsleute sichtbar zu machen, filmt er sie von unten durch eine Glasplatte.

Preise/Auszeichnungen: -

Literatur: -

Videos

Neuverfilmungen:
The Lodger - GB 1932, Maurice Elvery
The Lodger/Scotland Yard greift ein/Der Mädchenmörder - 1944 John Brahm
Man In The Attic/Der unheimliche Untermieter - USA 1953, Hugo Fregonese

Links:
Zum ersten Mal der eigene Stil