Noch in Österreich:
Für meine deutschen Freunde gilt dies nur sinngemäß, aber da wir alle ohnehin EU-Bürger sind, werden die Unterschiede nicht so gravierend sein...
Besorgen Sie sich folgendes:
1.) Soferne Sie keinen Internationalen Führerschein besitzen: Eine Übersetzung Ihrer "Driver's Licence" in's Englische gibt's beim ÖAMTC kostenlos, und gilt solange wie Ihr österreichischer (und nur in Verbindung mit diesem). Seitdem in Österreich auch der Scheckkartenführerschein eingeführt wurde, ist das nicht mehr notwendig.
Für Deutschland ist in diesem Absatz das Wort "ÖAMTC" durch "ADAC" und "österreichischer" durch "deutscher" zu ersetzen ;-) - soll ich in Zukunft eine DEUTSCHE Übersetzung anbieten?!?
2.) Eine Mitgliedskarte der AAA ("American Automobile Association"). Seit 2003 ist die ÖAMTC-Mitgliedskarte ohnehin auch AAA-Karte (kleines, rot-blau-weißes Logo). Mit dieser Karte haben Sie nicht nur umfassenden Service bei Pannen, sondern erhalten auch viele andere Vorteile: Rabatte bei Hotels, etwa der "Best Western"-Kette oder den "Travelodge"-Motels (im Jahr 2004 waren es pro Nacht ca. 10 Euro!), Kostennachlässe bei Nationalparks, und viele günstigere Eintrittspreise zu diversen Veranstaltungen, so beispielsweise in die "Universal Studios"! Der ARBÖ hat laut telephonischer Auskunft vom 20. September 1999 KEIN Abkommen mit der AAA.
Wie das in Deutschland aussieht weiß ich nicht - mal nachfragen...
3.) Eine Kreditkarte (absolut notwendig!). In manchen Läden und/oder Tankstellen können Sie NUR bargeldlos zahlen - besonders nachts. Empfehlenswert ist eine der drei großen Karten, etwa MasterCard (in Österreich hält sich noch die veraltete Bezeichnung EuroCard) oder VISA. Auch die bei uns eher unübliche "American Express" ist in den USA sehr weit verbreitet und gerne gesehen - besonders bei Touristen. Wirklich empfehlenswert, wenn man öfter die USA besucht. Sollten Sie zu zweit sein, ist es gut, wenn jeder einen anderen Anbieter wählt, da nicht überall alle Creditcards akzeptiert werden. So ist meist bei Ferngesprächen eine Kreditkarte vonnöten, der größte Anbieter AT&T akzeptierte seinerzeit beispielsweise VISA nicht.
4.) Falls sie vorhaben, mehrere Nationalparks zu besuchen, so empfiehlt sich der Kauf des "National Parks" Passes (oder "Golden Eagle"). Mit diesem können sie alle Parks und Recreation Areas (etwa den Lake Powell) ohne weitere Gebühren betreten. Erkennbar an dem Wappensymbol in der linken oberen Ecke des Passes (siehe meinen Reisebericht 2000 auf der Seite ganz unten. Der Pass gilt NICHT für State Parks (zB. Valley Of Fire, Goblin Valley), und auch nicht für Indianergebiete (zB. Monument Valley, Antelope Canyon). Auch im "Death Valley" ist er nutzlos - dieser Park ist nämlich ohnehin kostenlos ;-)).
P.S. Falls jemand einen Unterschied zwischen "Golden Eagle" und "National Parks Pass" kennt, soll er mir bitte mailen, ich denke diese sind identisch, denn als wir den "Golden Eagle" verlangten, wurden wir verbessert auf "National Parks Pass". So nur ein neuer Name, denn die Schilder waren überall abgeändert worden. Doch in einem Park wurden auf einem Schild BEIDE Pässe angeboten?!? Laut einem Leser dieser Seiten war unsere ursprüngliche Annahme, dass der Golde-Eagle mit dem National-Park Pass identisch ist, dennoch richtig... Nicht zu verwechseln übrigens mit dem "Golden Age Pass", für Amerikaner über 60 ;-).
In den Vereinigten Staaten:
LOKALE/RESTAURANTS:
POLIZEI:
1.) Immer gilt: freundlich bleiben, auch der Cop wird Sie höflich mit "Sir" bzw. "Ma'am" ansprechen.
2.) Im Gegensatz zu Europa werden Sie in den USA angehalten, indem das Polizeifahrzeug hinter Ihnen die Blinkleuchten (bei Ignorieren auch die Sirene) einschaltet, und hinter Ihnen zum Straßenrand fährt.
3.) Bleiben Sie sitzen, und warten Sie, bis der Officer zu Ihnen kommt.
4.) Lassen Sie UNBEDINGT beide Hände deutlich sichtbar am Lenkrad, versuchen Sie nie ohne Aufforderung, die Papiere aus der eigenen Tasche zu holen, oder in's Handschuhfach zu greifen.
5.) Beherzigen Sie die Punkte 3 und 4, selbst ein Aussteigen könnte als Bedrohung gedeutet werden!
6.) Erklären Sie gleich, dass Sie Tourist sind, und eventuell der englischen Sprache nicht so perfekt mächtig.
Umgang mit Amerikanern:
1.) Grundsätzlich ist der US-Amerikaner ein sehr kontaktfreudiger und kommunikativer Zeitgenosse (siehe auch meinen Reisebericht 1997). Das heißt, es kann Ihnen passieren, dass Sie auf offener Straße angesprochen werden, oft wegen Kleinigkeiten. Einem Amerikaner waren etwa meine Socken aufgefallen (mit Disney-Motiven), sofort wollte er wissen, wo denn diese zu kaufen wären. Als ich Ihm erklären musste, dass ich diese in Österreich erstanden hätte, war er offensichtlich enttäuscht.
2.) In gewissen Situationen wird Smalltalk einfach erwartet. Wenn Sie im Whirlpool sitzen, ist eine Unterhaltung mit dem Herrn/der Dame neben Ihnen fast verpflichtend. Dasselbe gilt in der Warteschlange vor der Supermarktkasse oder vor einer Attraktion in einem Vergnügungspark.
3.) Der Amerikaner ist sehr hilfsbereit. So stellten wir etwa gerade unseren Wagen ab, und blickten zu einem Straßenschild hoch, um uns den Namen einzuprägen. Sofort kam eine Dame auf uns zu: "Are you lost? May I help you?", also etwa "Habt Ihr Euch verirrt? Darf ich Euch helfen?".
4.) Behinderte Menschen (es gilt die nette Bezeichnung "the handicapped") haben in Amerika viele Vorrechte. Kommen Sie NIEMALS auf den Gedanken, auch nur Sekunden auf einer Behindertenparkfläche stehen zu bleiben. Das könnte teuer kommen.
GENERELLES:
1.) Der Amerikaner hat eine Vorliebe für Warnschilder, meist in mehreren Sprachen. So stehen etwa in den Hotels vor den Eisautomaten gelbe Warnschilder "Slippery, when wet", also: wenn einige Wassertropfen auf dem Boden sein sollten, besteht eventuell die Möglichkeit, auszurutschen. Meist wird das noch durch eine Zeichnung verdeutlicht. Aber andererseits steht etwa vor Abgründen (auch an vielen Stellen des Grand Canyon) einfach ein Schild "Watch your step", und das war's auch schon. Absperrungen, Zäune oder Brüstungen sind sehr selten.
2.) Telephongespräche: Selbstwählverkehr ist zwar üblich, aber manchmal (bei Ferngesprächen) wird ein "Operator" benötigt (Kurzwahl "Null"), der Ihnen sagt, wieviel Geld sie einzuwerfen haben, und dann Ihre Verbindung herstellt. Ferngespräche sind so am einfachsten zu führen. Kreditkarten sind vorteilhaft, da direkt die Nummer angegeben wird, und somit keine passenden Münzen vonnöten sind.
3.) Der Clerk im Hotel ist Ihnen oftmals behilflich (leider nicht in allen Hotels), etwa zu telephonieren, Restaurantreservierungen vorzunehmen, Ausflüge oder Theatervorstellungen zu buchen/zu bestätigen. Manche größere Hotels haben sogar nur für diese Aufgaben einen eigenen Schalter eingerichtet!
4.) In Nationalparks ist Verunreinigung strengstens verboten, und wird mit hohen Strafen (bis zu EINTAUSEND Dollar!) geahndet. Da die Augen der Ranger überall sind, ist es ratsam, die leere Dose wieder selbst mitzunehmen.
5.) Ähnliches gilt auf den Überlandstraßen. In California drohen auch hier bis zu 1000 US$ Strafe ("Littering Fine").
STRASSENVERKEHR:
1.) Grundsätzlich gilt, dass die Disziplin und Hilfsbereitschaft auf amerikanischen Straßen sehr groß ist. In einem Ausmaß, von dem wir verkehrsgestresste Europäer nur träumen können. Sobald einmal bemerkt wird, dass Sie unsicher sind, etwa die falsche Spur gewählt haben, so wird Ihnen sofort und ohne Hupen Platz gemacht.
2.) Einige Verkehrsregeln sind komplett unterschiedlich zu den in Österreich gültigen. Steht man vor einer roten Ampel, darf man dennoch rechts abbiegen (natürlich nur, wenn der Verkehr es zulässt). Soweit mir bekannt, war/ist das auch in manchen Ländern Europas erlaubt, sicher weiß ich es von der ehemaligen DDR.
3.) Geschwindigkeitsgebote sind absolut strikt einzuhalten. Die Strafen sind extrem hoch, die Polizei omnipräsent.
4.) Sollten Sie auf offener Strecke ein auf der Spitze stehendes rotes Quadrat (oft mit roten Fähnchen verziert) sehen, wo etwa steht "Flagger Ahead", so bedeutet dies eine Baustelle, wo ein fähnchenschwenkender Arbeiter den Verkehr regelt oder anhält. Manchmal ist dieser Flagger auch aufgezeichnet.
5.) Mitunter sind längere Wartezeiten an Baustellen üblich, der Verkehr wird richtungsweise gesperrt. Dann kommt ein "Pilot-Car", mit Warnleuchten und einem großen Schild hinten drauf: "Follow Me". Hinter diesem dürfen Sie dann die Baustelle passieren (und NUR dann).
6.) Warnschilder sind meist beschriftet, und nicht, wie in Europa üblich, durch eine Zeichnung dargestellt.
7.) Lassen Sie bei stehendem Stau eine gute Wagenlänge zum Vordermann frei, auch wenn es uns Europäern schwerfällt ;-)
8.) Schulbusse: wenn ein solcher anhält, hat der Verkehr in beiden Richtungen SOFORT zu stoppen!
9.) Ein riesiges, weißes "X" (= "Crossing") auf der Fahrbahn, bezeichnet einen Fußgängerübergang (in Deutschland "Schutzweg"). Auch in Österreich ist Gesetz, dass Sie dort anzuhalten haben, wenn sie auch nur ANNEHMEN können, dass ein Passant queren will. Diese Regelung wird in Österreich aber meist missachtet, ja man wird schon angehupt, wenn man ein Kind auf die andere Seite lassen möchte. In Amerika ist es DRINGEND ratsam, sich diese Regel in Fleisch und Blut übergehen zu lassen. Besonders streng ist es dort, wo steht "School X-ing" (School-crossing = "Schulweg").
10.) Ungewohnt sind für uns Europäer "Four-Way-Stops" oder "All-Way-Stops", also Kreuzungen, wo alle (vier) Straßen ein Stopschild haben (Zusatzschild unter der Stoptafel). Dort ist Anhalten ratsam, um mit dem anderen Verkehrsteilnehmer Blickkontakt aufzunehmen. Es fährt zuerst der, der als Erster zur Kreuzung kam (laut dem aufmerksamen Leser Sascha).
11.) Ungewohnt mag auch die in vielen Ortschaften übliche "Center Lane" sein. Diese liegt zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen und wird in beiden Richtungen zum LINKSabbiegen genutzt, somit wird der fließende Verkehr nicht behindert. Daran sollten sich die europäischen Straßenbauer ein Beispiel nehmen!!! (Danke an Sascha für die Korrektur eines groben Tippfehlers)
12a.) Weiters gibt es auf vielen Highways eine sogenannte "Car Pool Lane" (durch ein Karo gekennzeichnet). Diese Spur ist für Autos, in denen zwei oder mehr Personen sitzen reserviert - und für Einsatzfahrzeuge. Oft ist auch ganz rechts eine "Truck Lane" eingerichtet (wofür diese ist, muss ich wohl nicht erklären, oder?!?)
12b.) Falls Sie zu einer Kreuzung kommen, und die Ampel blinkt rot, so bedeutet dies nichts anderes als "Stop", das heißt, Sie können einfahren, wenn der Verkehr es zulässt. (Danke für diesen Tipp, Alois!).
14.) Siehe auch unter "Generelles", Punkt 5.
SPRACHE/SCHRIFT/ZAHLEN:
1.) Besonders wichtig: Schon beim Ausfüllen der Zolldeklaration wurden wir auf einige Besonderheiten bei den Ziffern hingewiesen: In Amerika schreibt man die "Eins" ohne Aufstrich, also wie ein "I", die "Sieben" wie ein auf dem Kopf stehendes "L", also gerader Abstrich, und ohne mittleren Querstrich. Diese kleinen Unterschiede müssen unbedingt beherzigt werden, um Mißverständnisse zu vermeiden. Die europäische Sieben (mit mittlerem Querstrich) wird wahrscheinlich als durchgestrichen gedeutet, was fatale Folgen haben kann!
2.) Beim Aussprechen der Ziffern wird die "Null" nur als "O" gesprochen, oder "Zero".
3.) Auch wenn mit den Fingern Zahlen gezeigt werden, ist das in Amerika anders als bei uns. Wir beginnen mit dem Daumen, so wird die Zahl 3 durch Daumen, Zeige- und Mittelfinger angedeutet. Der Amerikaner wird das eventuell falsch verstehen. Er beginnt mit dem Zeigefinger, der Daumen ist der letzte. Die Zahl 3 wird also symbolisiert durch Zeige-, Mittel- und Ringfinger.
4.) Wichtig: das deutsche (!) Wort "Handy" ist in den USA unbekannt. "Handyman" bedeutet nämlich Hilfsarbeiter. Das Mobiltelephon wird als "Cellular" oder "Mobile Phone" bezeichnet, oft abgekürzt mit "Cell".
5.) Amerikanische Schreibweisen weichen oft von den gewohnten englischen ab, meist Vereinfachungen und Abkürzungen. Hier einige Beispiele:
Night -> Nite, Light -> Lite, Through -> Thru, High -> Hi, You -> U.
Dass etwa ou zu o wird, dürfte inzwischen bekannt sein: Colour -> Color, Favourite -> Favorite.
6.) Der Westküstenamerikaner spricht ein schönes, sehr leicht verständliches Englisch. Scheuen Sie sich aber nicht, wenn Sie etwas nicht verstanden haben, nachzufragen. Es wird Ihnen gerne und ohne Ungeduld nochmals erklärt.
7.) Auf manche sprachlichen Unterschiede, wie etwa das unbekannte "Pommes Frites" oder "Handy" habe ich schon hingewiesen.
8.) Hier noch eine Redewendung, die Sie kaum in einem Lexikon finden werden: Als ich im Hotel beim Einchecken den Kugelschreiber zurückgab, sagte ich automatisch "Thanks", was vom Empfangsmädchen mit "You're welcome" quittiert wurde. Ich dachte, sie wolle mich im Hotel willkommen heißen, und bedankte mich nochmals, was bei Ihr Befremdung auslöste. Dann erkannte ich schnell, dass die Redewendung "You're welcome" gleichbedeutend ist mit unserer Floskel "Bitte schön", nach einem Dank, was ja eigentlich auch keinen Sinn ergibt.
9.) Auf das zur Begrüßung oft ausgesprochene "How are you" wird keine Antwort erwartet, man antwortet entweder mit der gleichen Frage, oder es reicht auch ein "Thanks".
10.) Die Zahl "13" wird tunlichst vermieden. Also gibt es in Hotels kein 13. Stockwerk, auf 12 folgt 14. Es gibt kein Zimmer Nr. 13, keinen Flug Nr. 13 usw. Gleiches gilt für Zugnummern. Spätestens nach den ersten größeren Weltraumunfall, welcher der Raumkapsel Apollo 13 am 13. April widerfuhr, welche um 13:13 Uhr gestartet war. Übrigens gibt es auch bei uns in der Formel-1 NIEMALS die Startnummer 13, einmal gab es sogar eine 0, aber niemals die 13.
11.) Uhrzeiten: prinzipiell gibt es nirgends Uhrzeiten, die größer als 12 sind. So heißt unser 18:00 Uhr eben 6:00 p.m. (post meridiem = Nach Mittag). Selten hört man die militärische Form "Eighteen Hundred".
RESERVIERUNGEN/HOTELS
1.) Grundsätzlich ist es nicht unbedingt notwendig, Hotels im Vorhinein zu buchen - jedenfalls gilt das für die Zeit, in der wir unterwegs waren. Einige Ausnahmen sind dennoch zu beachten: Zimmer rund um die Nationalparks sollte man unbedingt buchen, ein befreundetes Ehepaar musste einmal eine Nacht im Auto verbringen. Uns selbst passierte es aufgrund eines Buchungsfehlers unseres Reisebüros einmal, dass wir in dem Örtchen "Lee Vining" (direkt am Osteingang des Yosemite-Parks) nur einen Wohnwagen bekamen - war aber auch eine interessante Erfahrung ;-) Wenn man direkt in großen Vergnügungsparks (etwa Disneyland) oder im Death Valley (nur zwei Hotels zur Auswahl!) übernachten will, ist es ebenfalls ratsam, zu reservieren. Außerdem durften wir die Erfahrung machen, dass Buchungen im Vorhinein (etwa über das Internet) deutlich billiger sind als direkt vor Ort.
2.) Rundflüge oder Schiffskurzreisen sollte man ebenfalls bereits vor-buchen. Oft reicht jedoch ein Anruf einige Tage vorher. So sind etwa Schiffsfahrten zur Insel Alcatraz ca. drei Tage vorher ausgebucht, wir erlebten mehrere enttäuschte Gesichter von einigen Deutschen, die nur wenige Tage in San Francisco verbrachten, und keine Passage mehr ergattern konnten.
3.) Dennoch kann es sein, dass man etwa direkt in Las Vegas Rundflüge angeboten bekommt, die deutlich billiger sind, als die über das Reisebüro gebuchten.
DVD/VIDEO
1.) Wichtig zu wissen, dass in den Vereinigten Staaten andere Normen gelten, als bei uns. So wird bei Videofilmen und DVD's das (Farb-)System NTSC verwendet, in Mitteleuropa verwenden wir jedoch PAL. Manche bei uns erhältlichen (älteren) Videorecorder bzw. DVD-Player können NTSC nicht wiedergeben. Natürlich kann man in Europa in Geschäften Kopien von NTSC auf PAL machen lassen, das kostet jedoch Geld. Also etwa beim Kauf von Dokumentationen achtgeben, dass als System "PAL" angegeben ist - meist sind nämlich ohnehin mehrere Fassungen erhältlich.
2.) Bei DVD's ist auch zu beachten, dass auf der DVD entweder Code "2" (der in Europa übliche Regionalcode) oder Code "0" (weltweit auf allen Playern spielbar) angegeben ist - nicht alle bei uns erhältlichen DVD-Player sind "code-free", das heißt, dass sie alle Regionalcodes wiedergeben können.
3.) Allerdings sind Leercassetten (für die Videocamera) sehr wohl verwendbar (auch wenn angegeben ist "NTSC"). Zwar stimmen die Zeitangaben nicht, aber der Camcorder kann ganz normal aufnehmen. Selten kann es vorkommen, dass die Verkäufer Ihnen etwas anderes erzählen, um die teureren PAL-Bänder loszuwerden, aber lassen Sie sich nicht darauf ein. Die meisten Geschäfte sind aber so ehrlich, darauf hinzuweisen, dass Sie ohne weiteres NTSC-Bänder verwenden können. So kaufte ich 1997 in Las Vegas ein Hi8 NTSC-Band mit 90 Minuten. Ich brachte ca. 65 Minuten PAL darauf.
UMRECHNUNGEN
Grundsätzlich haben die Vereinigten Staaten das metrische System eingeführt. Jedoch geht die Umstellung nur langsam voran. Meist sind nur US-Maße angeführt. Hier die Umrechnungen:
1 Kilometer -> 0,621 mi (Miles = Meilen),
1 Mile -> 1,609 Kilometer,
1 Mile = 63360 in (Inch) = 5280 ft (Feet) = 1760 yd (Yard),
1 Kilogramm -> 2,204 lb (Pounds = Pfund),
1 Pound -> 0,453 Kilogramm,
1 Liter -> 0,264 gal (Gallons = Gallonen),
1 Gallon -> 3,785 Liter (Flüssigkeit, unterscheide das Hohlmaß = 4,405 Liter).
Neben den in Europa üblichen Kilowatt (die Umstellung von Pferdestärken geht hierorts ebenfalls langsam voran) hält sich auch in Amerika noch die Bezeichnung Horsepower. Ein US-Horsepower sind 0,98 PS, 1 (metr.) PS sind 1,01 (US)hp.
Der Vollständigkeit halber sei hier darauf hingewiesen, dass manche US-Maße nicht den britischen entsprechen, auch wenn sie den gleichen Namen haben (1 Liter = 0,2642 US-Gallons, aber 0,2201 brit. Gallons).
WÄHRUNG
1 US-Dollar sind 100 Cents
Die Cent-Münzen haben eigene Namen:
25 Cents = Quarter,
10 Cents = Dime,
1 Cent = Penny.
Die derzeit gültigen Kurse erfragen Sie bitte bei Ihrer Bank.
Hat jemand weitere Tipps und Ratschläge, die er mit anderen teilen möchte, bin ich gerne bereit, diese Sektion noch weiter auszubauen. Das sind zum Großteil meine persönlichen Erfahrungen. Für Irrtümer kann ich nicht verantwortlich gemacht werden ;-) Sorry, guys!