BULLET TIME


Bei dem Begriff Bullet time handelt es sich um eine völlig neue Technik mit deren Hilfe man Virtuelle Kamerafahrten erzeugen kann. Die Wachowski Brüder hatten grundsätzlich die ersten konzepte zu diesem Effekt, John Gaeta der Special Effekts Supervisor hat dann später die Technik ausgearbeitet und machte sie zur Realität. 1996 wurden die ersten Tests durchgeführt die in Form von Computeranimationen schon erahnen ließen welches Visuelle Potential in diesem Konzept liegt.

Im Film wird dadurch das Geschehen in Zeitlupe dargestellt während die Kamera in normaler Geschwindigkeit um das Geschehen Rotiert. Für die Szene in der Neo den Kugeln ausweicht wurden beispielsweise 120 Kameras im Kreis aufgebaut, die dann das Geschehen mit insgesamt 1200 Bildern pro Sekunde einfangen. Somit haben die Filmemacher beinahe endlos viele Möglichkeiten dieses Bildmaterial zu editieren. Szenen können bei bewegter Kamera verlangsamt oder komplett angehalten werden, es können Bilder hinzugefügt werden um Szenen länger wirken zu lassen uvm.

Nachdem dann das Grundsätzliche Bildmaterial vor dem Green Screen im Kasten ist liegt es nur mehr an den Grafikern das Grün durch möglichst realistische Hintergründe zu ersetzen und sachen wie die Drahtseile verschwinden zu lassen. Bis knapp vor Start des Films 1999, wurde an der Vertigstellung des "Bullet Time" Effekts gearbeitet. Vom ersten Test bis hin zum Fertigen Produkt hat es also ca. 3 Jahre gedauert bis es vollbracht war. Mit enormen Erfolg wie man am Film sehen kann.

VIRTUAL CINEMATOGRAPHY

Virtual Cinematography, so wird die neue Methode genannt, mit der man perfekte 1:1 Duplikate von jedem x beliebigen Objekt erzeugen kann. Sei es nun ein Auto, ein Raum oder auch ein Mensch. John Gaeta, der Schöpfer des so genannten "Virtual Cinematography" sagt. "Mit diesem Verfahren wird die Grenze zwischen der Realität und der Arbeit die aus einem Computer stammt endgültig aufgehoben. Für alle die regelmäßig fernsehen, ins Kino gehen, oder einfach nur ihr Alltägliches Leben führen ist die Realität allgegenwärtig und somit wird man automatisch zum experten was "Realismus" angeht. Man merkt einfach instinktiv wenn etwas falsch ist...bis jetzt."


Mit Hilfe von 5 Hochauflösenden Digitalen Kameras, die bis hin zu den Poren jedes erdenkliche Detail erfassen. Das Team von John Gaeta nimmt dann die Performance des Darstellers auf. Dieser Vorgang nennt sich "Universal Capturing", oder u-cap. Danach wird der Computer mit den Informationen der 5 Kameras gefüttert. Das Erscheinungsbild wird nun mit einer Komplexen Rechenmaschine nach Fehlenden einstellungen abgesucht die vielleicht ausgelassen wurden. Fehler die evtl. erst später aufgefallen wären sind somit ausgeschlossen. Sobald dann die sogenannte "Master Performance" aufgezeichnet worden ist, kann man damit beginnen es in ein Ereignis zu platzieren, wie zb. einem Kampf, oder Neo , wie mit einem Affenzahn durch eine Stadt fliegt.



SOLUTION-D

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Don Davis, der schon für die atemberaubenden Soundeffekte im ersten Teil verantwortlich war und dafür auch mehrfach ausgezeichnet wurde, ist natürlich bei den beiden Matrix Sequels wieder der Mann wenn es um Sound editing geht, diesmal mit noch raffinierteren Methoden. "Neumann's Solution-D" heißt das neue Wunderwerkzeug, das Soundeffekte jeglicher Art mit einer noch nie da gewesenen Klarheit aufnehmen kann. Bestehend aus einem Hochsensiblen Mikrofon, kann man damit Dinge aufzeichnen ohne die üblichen Probleme wie die vielen kleine Nebengeräusche die normalerweise in die Aufnahme hineinrutschen oder etwa Termale Geräusche sowie Elektronisches Rauschen.
Don Davis sagt: "In vielerlei Hinsicht wird mit Solution-D ein Traum war, weil wir eben für Matrix Reloaded und Revolutions sehr viele extreme Sounds verwenden." Angefangen von Metallischen, Rauen und Kristallienen klängen über Feuerwaffen, Reifenquietschen und Trittgeräuschen, bis hin zu sehr ruhigen klängen wird alles nur erdenkliche verwendet, was schlussendlich die einzigartige Soundkulisse ausmacht.