Prinzessin Mononoke

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Beschreibung

Angelegt als Sage über den Kampf zwischen uralten Tiergottheiten und
Menschen in der Phase des industriellen Aufbruchs um 1470.
Hauptfigur ist Ashitaka, ein junger Krieger,
der zu Beginn sein Dorf vor einer Katastrophe bewahrt.
Ein gewaltiger Keiler ist zum Dämon mutiert und
zieht eine Schneise der Verwüstung durchs ganze Land.
Ashitaka kann die Furie stoppen, wird beim Kampf jedoch am Arm verletzt.
Damit, sagt eine alte weise Frau, hat sich auf ihn ein Fluch übertragen,
an dem er unweigerlich sterben wird.
Denn das Untier war der eigentlich gutmütige Wildschweingott Tatari Gami,
in dessen Leib eine Kugel steckt, die ihn offenbar vor Zorn und
Schmerz zur Raserei getrieben hat.
Um den Ursprung des Bösen und
damit die Ursache für sein eigenes Schicksal zu ergründen,
verfolgt Ashitaka der Spur von Tatari Gami zurück bis weit in den Westen.
Êr soll die Ursache des Fluches ohne Hass und ohne zu urteilen finden.
Dort trifft er schließlich auf Lady Eboshi,
eine kluge Person und knallharte Geschäftsfrau,
die am Fuße eines heiligen Berges die Eisenhütte Tatara Babe leitet.
Für den Abbau des Erzes holzen ihre Leute einen riesigen, dichten Wald ab.
Große Teile davon sind bereits gerodet,
bestehen nur noch aus Baumstümpfen und verbrannter Erde und
sehen aus wie ein Schlachtfeld.
Gegen diesen Raubbau an ihrem Lebensraum führen die Tiere und
vor allem die Wildschweine unerbittlich einen aussichtslosen Krieg.
So bekennt Eboshi freimütig,
mit ihrer Muskete auf Tatari Gami geschossen zu haben,
als dieser ihre Festung angegriffen hatte.
Ihre ärgsten Feinde aber geben nicht auf:
Die mannshohe, weiße Wolfsgöttin Moro,
ihre zwei Söhne und das wilde Waisenmädchen San
- Prinzessin Mononoke genannt -
reiten immer wieder Attacken gegen die Frevler.
Lady Eboshi steht zwar für die Selbstherrlichkeit der Menschen,
die Natur beherrschen zu wollen,
hat aber auch ein Herz für Aussätzige und Prostituierte,
denen sie mit der Arbeit in der Eisenhütte ein besseres Leben und
folglich eine Zukunft verschafft.
Dass sie diese auf Kosten ihrer Umwelt wiederum gefährden,
ist ein typisches Dilemma im menschlichen Streben nach Glück.
San dagegen hasst die Menschen, seit sie als Baby ausgesetzt und
von Moro großgezogen worden ist,
verliebt sich aber zögerlich in Ashitaki.
Als er von Eboshis Leuten verwundet wird,
bringt ihn die Natur-Prinzessin zu einer Quelle,
wo ihn auf Sans Bitten hin der Waldgott heilt.
Dessen mythische Kraft und in den Himmel ragende Gestalt,
die lichtdurchflutet wie eine Ader pulsiert,
symbolisiert die Seele unseres Planeten.
Jenem Waldgott will Eboshi den Kopf abschlagen lassen,
weil mit ihm der Wald stürbe und damit auch der Widerstand der Tiere.
Ashitaki aber rettet sowohl San als auch Eboshi das Leben.
Er ist ein ausgleichendes Pendel, das gute Gewissen und
zudem ja auch ein Opfer dieses Wahnsinns,
der im Angesicht des eigenen Todes beherzt für ein bisschen Hoffnung ringt.
Aber hat die Liebe eine Chance?
Allgemeine Wertung:
Einer der besten Anime Filme die ich je gesehen habe.
Produktionsinfo:
Genre:              Drama
Land:               Japan
Jahr:               1997
Hersteller:         Studio Ghibli, Tokuma Shoten, Nippon Television, Dentsu
Regie:              Hayao Miyazaki
Musik:              ?
Synchronisation:    Lingua Film Gsmbh (Benedikt Rabanus)
Copyright Inhaber:  Buena Vista, Miramax, Disney
Englischer Name:    Princess Mononoke
Japanischer Name:   Mononoke Hime
Drehbuch Vorlage:   Hayao Miyazaki
Gesehen auf:        ?
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Diese Seite wurde zuletzt am 29.05.2002 bearbeitet.