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Samhain, 1.November

Samhain ist das keltische Totenfest, daß seine Entsprechung im christlichen Allerheiligen findet. An diesem Tag stirbt der Sonnengott und die Mondgöttin übernimmt die alleinige Herrschaft über die Erde. Hier endet und beginnt das keltische Jahr. Die ursprüngliche Bedeutung von Samhain: Die Kelten begingen Samhain zu Beginn des Winters, mit Maskeraden und dem anzünden und Anrufen des Feuers. Dieses Fest war dem keltischen Todesgott geweiht dem Gott Saman.
Durch die Weihung des Festes für den Todesgott bezeichnet man die Zeit rund um Samhain als die Zeit des Todes. An diesem Tag ist die Grenze zur Anderswelt (Totenwelt) sehr dünn. Samhain eignet sich daher sehr gut um mit Verstorbenen Kontakt aufzunehmen. Aber auch für Weissagungen, Kartenlegen, Rituale und Traumdeutungen ist diese Nacht prädestiniert.
In dieser Nacht stirbt der Sonnengott, der uns Wärme und das Wachstum auf Erden schenkt, die Tage werden ab jetzt kürzer, die Pflanzen ziehen sich in die Erde zurück.
Nun übernimmt die grosse Muttergöttin, die uns die Intuition schenkt die Führung. Sie wacht während der dunklen Zeit über uns und den jungen Sonnengott, der Neugeboren ab Beltane wieder die Führung übernimmt.

In der Dianischen Tradition wird Samhain als Tag des dritten Aspekts der Göttin dargestellt - die hier als Zerstörerin des Lebens auftritt. Sie verkörpert den Winter über den Tod, der erst danach wieder das Leben spriessen lässt und für die Naturgesetze sehr wichtig ist. Es ist ein sehr wichtiger Tag für die Schwestern der dianischen Tradition, da die Muttergöttin hier zu Ihnen zurückkehrt, um Ihnen ihr Wissen zu vermitteln, um sie zu beschützen, sie aber auch zu rächen. Hekate, die grosse Göttin wird angerufen und die Ahnenverehrung sehr hoch bewertet.

Yule oder auch Julfest, 21. Dezember

Die Wintersonnenwende, eine andere Bezeichnung für das Fest Yule, steht unter dem Aspekt der Wiedergeburt der Sonne, an diesem Tag wird die Geburt der Sonnengöttin Lucina gefeiert. Gleichzeitig gilt die Feier auch als Verabschiedung des dunkelsten Tages des Jahres und als Begrüssung der neuen Zeit. Deswegen wird Yule mit vielen Kerzen und kleinen Geschenken für die Schwestern (und Brüder) gefeiert. Es ist auch die Nacht der Wünsche und des berühmten Sprungs über das Feuer der Hexe. Nach einem Ritual indem Lucina geehrt wird und die Energie sehr hoch steht, vereinen sich alle Frauen am Feuer und eine nach der anderen springt über das Feuer während sie Ihren Wunsch aussprechen. Danach wird der Göttin gedankt und ein ausgelassenes Fest kann beginnen.

Imbolc, 02. Februar

Imbolc oder auch Lichtmess genannt, ist das Fest der Göttin Brigid, der Göttin der Heilkunde, der Heilkäuter und Schutzpatronin der Ärtze und Hebammen. Es ist auch das Fest des Lichtes, da wir jetzt die dunklen Tage verabschieden und das mehr werdende Licht - das Frühjar begrüssen. An Imbolc sollten wir viele Kerzen entzünden um das Licht zu begrüssen. Es ist eine Gute Zeit um die Neuen Vorsätze, wie Entwöhnung von Suchten, Diäten usw. zu beginnen. Es ist zudem einer der wichtigsten Sabbate um neue Hexen zu weihen und in den Kreis aufzunehmen.

Ostara, 21. März

Das Fest der Göttin Ostara, der Göttin des Frühlings. Es ist die Zeit gekommen, an dem die Erde wieder zum Leben erwacht. Die ersten Pflanzen beginnen zu spriessen, die Fruchtbarkeit der Erde ist zurückgekehrt.
Es ist eine gute Zeit um der Mutter Erde zu danken, sie zu huldigen und ihr Gaben darzubringen.
Ähnlich wie die Christen das Osterfeuer begehen, entzünden auch wir Hexen ein Feuer und verbringen dieses Fest in der friedvollen Umgebung von Hexenschwestern und Gleichgesinnten.

Beltane, 01. Mai

Beltane, das Fest des wiedererwachten Frühlings, der Vereinigung der Sonne mit der Erde. Das höchste Fest der Hexen! Auch als Walpurgisnacht bezeichnet. Aus früheren Überlieferungen stammend ist es die Nacht an der die Hexen auf ihren Besen auf den Blocksberg reiten um dort ein extasisches Fest zu feiern.
Und wirklich Beltane ist die Nacht der Hexen! Junghexen werden in dieser Nacht geweiht.
Eine perfekte Nacht um Liebes und Fruchtbarkeitsrituale zu wirken. Die Familie und die Freunde stehen an diesem Festtag an erster Stelle. Wir Hexen entzünden Feuer und feiern diesen grossen Tag mit Gesängen, Tanz und allem was Spass macht.

Litha, 20. Juni

Litha, am 20 Juni gefeiert, die Sonne hat Ihren höchsten Stand erreicht. Die heftigen Gewitter liegen hinter uns, langsam begibt sich die Sonne wieder in ihr Winterlager, vorher aber gönnt sie uns noch den Hochsommer.
Die Natur zeigt sich uns in ihrem schönsten Bild, alles blüht und die Früchte sind reif. Eine fantastische Zeit um Blumen, Blätter, Gewürze, Kräuter und Hölzer zu sammeln.
Gleichzeitig verabschiedet sich jetzt auch der Sommer von uns. Hexen feiern diesen Tag mit der Zusammenkunft, kleine Speisen aus der Natur werden gereicht und es wird gefeiert bis zum Sonnenaufgang.

Mabon: 21.September

Mabon ist die Herbsttagundnachtgleiche. Der Sommer ist vorbei. Reiche Ernten werden eingeholt und gefeiert.
Für uns Hexen bedeutet dieses Fest unseren Göttern nocheinmal für die Ernte zu danken. Wir wissen, daß der gehörnte Gott sich bereit macht zu sterben, aber dennoch trauern wir nicht, wir feiern sein Leben.

 

 

 


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