Bau eines Leviosa F3A
Spannweite 1920mm

auf dieser Seite werde ich laufend über den Baufortschritt des Modells berichten.
Einige der Bilder sind mit weiteren Animationen und Links versehen.

 

Homepage der Firma Lorenz
Alle Gewichte und Preise
Anleitung für den Bau einer Steckungshülse
einige Blilder meiner bescheidenen Werkstatt
Homepage Pertlwieser:

 

Der LEVIOSA ist sicherlich das modernste F3A-Konzept welches sich zur Zeit am Markt befindet.  (stand August 2008)


Egal ob Verbrenner- oder Elektro-Antrieb, für beide Antriebe hervorragend geeignet. Der LEVIOSA hat eine untere abnehmbare Motorhaube wie der RHAPSODY und gleichzeitig einen oberen Zugangsdeckel, der weit nach vorne platziert ist (bequemer Akkuwechsel von oben).

 

Zelle Leviosa
 
Zelle Leviosa

 

Technische Daten      L E V I O S A
Arbeitsschritte am Modell
Spannweite:
1920mm
 
Flächenbefestigung
Spornfahrwerk
Länge mit Spiner:
1990mm
Querruderanlenkung
Scharniere
Rohzellengewicht:
2,1Kg
Höhenruderanlenkung
Ruderhörner
Abfluggewicht:
4,9kg
EWD - Motorsturz
Motor: Axi 5330 F3A
Elektroantrieb
Verklebungen
Rudermaschinen:
5x Hightech
Akkueinbau
Kabienenhaube
Empfangsanlage:
Graupner SMC16
RC - Einbau
Seitenruderanlenkung
Stromversorgung:
Zippy 4600mAh
Empfängerstromweiche:
Emcotec
Cowling
Kosten: ca. € 2900

 

Baukasteninhalt LEVIOSA (Farbe: Mehrfarbig)

VOLL-GFK: Schalenbauweise mit serienmäßigen, leichten GFK-Balsa Sandwichrumpf (Vakuumherstellung) und allen notwendigen CFK-Verstärkungen.
Rumpf: GFK-Balsa-Sandwichrumpf (im Vakuum hergestellt) CFK-Verstärkung im Motorraum und im hinteren Rumpf, untere GFK-Motorhaube, oberer GFK-Zugangsdeckel als GFK-Kabinenhaube, GFK-Steckungshülse für Tragflügel im Rumpf eingebaut incl. hinterer Flügellagerungsbohrung, zwei HLW-Steckungsbohrungen im Rumpf vorbereitet, Fahrwerksaufnahme für starres Fahrwerk im Rumpf eingebaut; GFK-Kabinenhaube grau lackiert.
Steckbare Tragflächen: GFK-Schalen Steckflügel, Querruder mit Elasto-Flaps, Kohleverstärkungen unter dem Längsträger, Querruderservospant eingebaut, Abschlussrippe mit Kohle Flügelbolzen.
Höhenleitwerk: zweiteiliges GFK-Schalen Höhenleitwerk mit Elasto-Flaps und eingebauter 2-fach Kohle-Steckung und Kohlerohren.
Seitenruder: GFK-Schalen Seitenruder mit Balsaabschlussleiste.
Weiterer Baukasteninhalt: Flügel Kohle Steckungsrohr (30 mm), zwei Kohlerohre für Höhenleitwerk, Bauanleitung, GFK-Spinner, starres Kohlefahrwerk.

 

Zelle Leviosa
 
Zelle Leviosa

 

und los gehts:

Bei solchen Modellen ist die oberste Prämisse auf das Gewicht zu achten. Zuerst kamen alle Teile auf die Waage - siehe Exel Tabelle ( Alle Gewichte ) wie man daraus ersehen kann ist es nicht so einfach unter die 5 Kg welche für Wettbewerbe gefordert sind zu gelangen.

 

Motorträger:

Der Kopfspant welcher bereits von der Firma Mach fix eingeharzt wurde, allerdings an der falschen Stelle bedurfte einer Überarbeitung. Der Motor muß ca. 6mm nach hinten ansonsten steht der Spiner fernab.
Also ab zur Fräse und zum Drehtisch und schon wurde aus Printmaterial eine neue Motoraufhänung angefertigt, natürlich Gewichtsoptimiert. Um die exakte Position am Rumpf zu finden habe ich im Autocad die Originalvorlage vom Motor angepasst und auf Transparenz-Klebefolie geplottet. Mit dieser Vorlage ist es nun ein leichtes das Mittel im Rumpf sowie die dazugehörenden Löcher für die Befestigung zu finden.

 

 

Zelle Leviosa
 
Zelle Leviosa

 

 

Spiner und Spinerplate:

Auch aus dem Spiner kann einiges an Gewicht herausgeholt werden um genau zu sein 28 Gramm. Weiterer Vorteil besteht in der besseren Kühlung des Motors. Dafür ist es notwendig die GFK Spinerkappe noch ordentlich zu öffnen um einen optimalen Luftdurchzug zu gewährleisten.

 

 

Zelle Leviosa
 
Zelle Leviosa

 

 

Fahrwerksträger:

Das mitgelieferte 4mm Sperrholzbrett, ist von nicht sonderlich hoher Qualität. Daher habe ich mich entschieden es mit einem 180 Gramm CFK Gewebe zu beschichten, jetzt dürfte dieses Sandwich fest genug sein um das Fahrwerk aufzunehmen.

 

 

Zelle Leviosa
 
Zelle Leviosa

 

 

Hauptfahrwerk:

Zum Baukasten gibt es zwei CFK Fahrwerksbügel Ausführungen, eines für den Elektroflug das andere für die kraftstoffbetriebene Version. Der Unterschied besteht darin, dass die Fahrwerksschenkel für Elektroflug ca. 3 cm höher sind. Da die beiden CFK Schenkel bereits sehr dünn ausgeführt sind habe ich mich für das Kürzere entschieden, werden doch seit neuerem kleinere Propeller in der F3A Szene eingesetzt (20x13 Axi).Der Trick besteht nun darin das Fahrwerk weiter nach unten zu bringen, somit kann auch das Kürzere verwendet werden und die Gefahr eines Bruchs oder Splitterns ist nicht mehr so hoch wie bei der längeren Ausführung.Die eigentliche Befestigung des Fahrwerks ist relativ simpel, ich habe zwei 5mm breite Sperrholzstreifen auf die Unterseite des Trägers geklebt. Damit kann das Fahrwerk nicht mehr nach vorne und hinten ausweichen. Auf diese Sperrholzstreifen wurde nun ein 1mm starkes Platinenmaterial aufgebracht, in diesen nun so entstandenen Schacht werden die auseinander geschnittenen Fahrwerksschenkel eingeführt, durch leichtes nachschleifen entstand eine sehr genaue Passung. Um die Kräfte besser in den Fahrwerksträger leiten zu können wurde der Schacht noch mittels CFK Rovings verstärkt (vernäht). Anschließend wurde das Brett in einen Foliensack gegeben und mit Vakuum abgesaugt. Somit ist es möglich das Fahrwerk jederzeit zu tauschen ohne gleich alles aus der Zelle herausschneiden zu müssen.

 

Zelle Leviosa
 
Zelle Leviosa

 

Motoreinbau:

Ein weiterer kleiner Fehler der Firma Jaroslav Mach ist das bereits vorgebohrte Loch im Brandspant (siehe Bilder), wie und vor allem an was sollte der AXI 5330 F3A den montiert werden. Wie im oberen Abschnitt schon kurz beschrieben habe ich aus 5,5mm Platinenmaterial eine Motordistanz erstellt da der Motorspant, werkseitig zu weit vorne in der Zelle angebracht wurde. Um das überschüssige Gewicht dieser Platine zu kompensieren und nebenbei eine bessere Kühlung zu erreichen wurde der originale Motorspant (Brandspant) am Modell überarbeitet und großzügig ausgefräst.

 

Zelle Leviosa
 
Zelle Leviosa

 

Steckungsrohr am Höhenleitwerk:

Das feste Verkleben der CFK-Steckungsrohre mit dem Rumpf gefällt mir persönlich nicht sonderlich. Dies hat zwar den großen Vorteil, dass auch langfristig die Steckungen im Rumpf nicht ausleiern können, andererseits aber den Nachteil das die HLW Befestigung mittels der kleinen Holzschrauben welche sich in einem Hartholzdübel im 10mm Steckungsrohre befindet nicht mehr erneuert werden kann.Um die CFK-Steckungsrohre dennoch spielfrei und demontierbar auszuführen habe ich eines der Steckungsrohre mit GFK umwickelt und eine Steckungshülse hergestellt. (Anleitung für den Bau einer Steckungshülse).

 

Zelle Leviosa
 
Zelle Leviosa

 

Spanten für das Hauptfahrwerk:

Um das Hauptfahrwerk besser mit der Zelle verbinden zu können habe ich aus Pappelsperrholz vier Spanten hergestellt. Im vorderen Bereich des Fahrwerks wurden die Spanten unten, im hinteren Teil oben angebracht. Damit ist ein verdrehen des Fahrwerkbretts ausgeschlossen. An der Rumpfaußenseite wurden die Öffnungen für die Fahrwerksschenkel ausgefräst.

 

Zelle Leviosa
 
Zelle Leviosa

 

 

EWD + 0,2 Grad und Flächenarretierung:

Den LEVIOSA Rumpf auf einer ebenen Unterlage positionieren. Das Höhenleitwerk auf 0 Grad mittels EWD Waage ausrichten. Der Flügel wird nun auf ca. + 0.2 Grad Einstellwinkel ausgerichtet.
Der Motorsturz wird auf 0 Grad eingestellt, bei Bedarf nachkorrigieren.
Die hinteren Flächenlager wurden aus Aludrehteilen erstellt und an die 10mm CFK Flächendübel stramm anpasst. Überstehende Dübelteile mit Wachs bestreichen, jetzt ein Stück Plastikfolie über den Dübel (verhindert ein unkontrolliertes Verkleben mit dem Flügel)
Tragflügelhälften an den Rumpf heran schieben, evt. hintere Rumpfbohrung für Dübel nacharbeiten, Flügel ausjustieren und nochmals den Einstellwinkel kontrollieren.
Flächenlager aufstecken, ausjustieren und mit Cyanid Kleber heften. Das vordere Flächenlager wird auf die gleiche weise erstellt, es kann aber ein dünnerer Dübel verwendet werden.

Achtung: Nicht zuviel Kleber auftragen, ansonst verklebt der Dübel mit dem Rumpf.

TIP: Jeweils nur an einer Flügelhälfte das Flächenlager ankleben. Dies hat den Vorteil, dass das Erste herausziehen, durch entfernen des CFK Steckungsrohres, wesentlich vereinfacht wird.

Der Flügel kann bündig wie folgt angepasst werden.
Mit einem weichen Bleistift eine parallele Kontur zum Rumpf ziehen, den Flügel entlang dieser Kontur schleifen.
Alternativ geht auch folgendes, aber dies ist deutlich aufwendiger:
Den Rumpf großflächig mit Klebeband abkleben. Jetzt kann mit Gewebeschleifband und aufgesetzter Flügelhälfte der Flügel angepasst werden. Flügel immer leicht an das Schleifpapier drücken und dieses hin und her schieben. Aber Achtung: die Schleifrückstände können am Rumpf Kratzer verursachen.

 

Zelle Leviosa
 
Zelle Leviosa

 

 

Wer in der Baubeschreibung Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten ;-)

viel Freude beim Bau und Flug wünscht euch Pertlwieser Heimo

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Ich freue mich immer über einen netten neuen Eintrag in meinem Gästebuch!

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