Aufbau eines Mikado Logo 500SE

anschließender Umbau auf einen LOGO 600 mit 6S
Rotordurchmesser 1350mm

ein wirklich exklusives Teil

Der Mikado LOGO 500 SE Special Edition wird mit einem längeren Heckausleger geliefert, der es ermöglicht 600 mm Rotorblätter zu fliegen. Für die höheren Belastungen im Bereich des Heckrotors ist dieser jetzt wie bei seinem großer Bruder LOGO 600 in CFK ausgeführt. Eine mehrfarbig lackierte Haube und weiße Kufenbügel runden das exklusive Erscheinungsbild ab.

Der LOGO 500 SE ist ausschließlich als V-Stabi Version lieferbar.

Die besten Links für den Mikado LOGO 500SE:

Mikado Homepage Deutschland

V-Stabi Forum Fragen und Diskussionen zu V-Stabi (Rainer Vetter bietet einen super Service.)

Bedienungsanleitung LOGO 500SE

Helischool eine gut aufbereitete Seite zum schnellen lernen

RC-Heli-Lexikon Grösstes Online-Lexikon für Modellhelikopter knapp 700 Stichwörter!

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Technische Daten    Logo 500SE
Arbeitsschritte am Heli
Rotordurchmesser:
1350mm
   
Länge:
950mm
Abfluggewicht:
3100Gramm
Regler: Kontronik
Motor: Plettenberg
Rotorblätter
Rudermaschinen:
Riemenspannung
Empfangsanlage:
 
Stromversorgung:
fliegen, fliegen,.....
Kreisel:
Kosten: ca. € 2150

 

Leichtes, sehr robustes Kunststoff-Chassis:
Der große Vorteil eines Kunststoffchassis ist es, dass man in der konstruktiven Formgestaltung viel mehr Möglichkeiten besitzt, als zum Beispiel bei der Verwendung von verschraubten Carbonplatten. Besonders deutlich wird dies beim Einbau der drei Taumelscheibenservos.  Die drei Servos der Standardgröße fügen sich harmonisch in das integrale Gesamtbild der Seitenteile ein. Kurze gerade Gestänge, schneller Einbau und Ausbau der Servos - und das alles bei geringstmöglichem Gewicht.


bestandteile Logo 500 SE
 
chassis
cassis logo 500SE
 
chassis logo 500SE

 

Die einzelnen Teile werden zuerst in Gruppen zusammengeschraubt.

Diese bestehen aus:

Rotorkopf mit 12mm Blatthaltern:

rotorkopf logo 500SE
 
rotorkopf logo 500SE

Taumelscheibenmitnehmer:

taumelscheiben mitnehmer logo 500SE
 
mitnehmer logo 500SE

Heckrotorblatthalter und Hauptrotorwelle:

heckrotor logo 500SE
 
hauptwelle logo 500SE

Heckrotorchassis:

heckrotor logo 500SE
 
heckrotor  logo 500SE

Im Anschluss wird der Drehzahlregler, ein Kontronik Jive 100 eingebaut:

Schlagfestes Gehäuse aus speziellem Polyamid schützt den Jive nicht nur vor mechanischer Beschädigung, sondern er ist auch wasserfest verschlossen.
Neu ist auch die Kühlplatte die optimal mit den Bauteilen verbunden ist. Dies sorgt für eine sehr gute Wärmeabfuhr und ermöglicht die leichte Realisierung zusätzlicher Kühlmöglichkeiten. Durch den Anbau einer Luft- bzw. Wasserkühlung lässt sich das Leistungsvermögen dieses Drehzahlstellers deutlich steigern. Die Bezeichnung 100+ heißt also: mindestens 100A. Eine gute Kühlung ermöglicht bis zu doppelter Leistung.
Ein weiteres Highlight ist sicher die automatische Kommutierungsanpassung des JIVE. Die Vorkommutierung wird selbsständig auf den Motor und die aktuellen Betriebsdaten angepasst.

Einstellbares BEC von 5-6V mit echten 5A Dauerstrom und 15A Spitze. Um diese Leistung zur Verfügung zu stellen, haben die JIVE Regler2 parallele BEC Ausgangsbuchsen.

 

Kontronik Jive
 
kontronik plettenberg

Motor: Plettenberg Orbit 25 Heli-Expert:

Der 10polige Außenläufer ORBIT 25/8 wird aus hochwertigsten Materialien gebaut.
Neu entwickelte Bleche, Neodymmagnete, dreifache Kugellagerung und ausgewuchtete Gehäuse garantieren hohe Drehmomente, hohe Wirkungsgrade und einen optimalen Rundlauf.


Immer leistungsfähigere Akkus erfordern eine entsprechende Anpassung der Motorenleistung.
Durch den Einsatz der neuen Laserschneidmaschine wurden die Blechschnitte einzelner Orbit Typen modifiziert. Dadurch wurde im Motor eine deutliche Verbesserung des Wirkungsgrades erreicht. Die Drehzahl ist ebenfalls leicht gestiegen. Die deutlichste Verbesserung ist jedoch eine erheblich bessere Kühlung der Motoren.

Im Heli 3D Flug bleiben die Motoren ca. 10°C kühler als die normalen Standardmotoren.
Die Motoren sind optimal als Antrieb für Hubschrauber geeignet.

plettenberg orbit
 
kontronik plettenberg

Nach dem einschieben des Heckauslegers wird der Heckrotor und dessen Teile am Rohr angebracht.

dieser ist aus CFK gefertigt und sollte dem System mehr an Stabilität verleihen.

heckrotor logo 500SE
 
heckrotor logo 500SE

 

Servos: im Kunststoff-Chassis werden die 3 Futaba BLS 451 Servos

sowie das Heckservo, ein BLS 254 eingebaut. Die Anlenkung erfolgt mittels eines CFK Rohres mit 4mm Durchmesser.

Ich habe das Rohr um ca. 1cm gekürzt um eine Alu-Hülse aufzuschieben zu können. Dadurch kann das CFK Rohr nicht Splittern, da die Rovings in der Länge verarbeitet werden.

 

heckrotor logo 500SE
 
endhuelse

 

Einbau V-Stabi und ASSAN Empfänger:

In den diversen RC-Foren wird immer wieder über lose Steckverbindungen berichtet, sei es, dass sich die Kabel vom V-Stabi oder vom Empfänger lösen, um diesem Problem entgegen zu wirken habe ich beschlossen, die Stecker mittels Heissklebers zu sichern.

Die Zentraleinheit des V-Stabis sowie den ASSAN Empfänger habe ich mit einem Schrumpfschlauch verbunden und diese kompakte Einheit mit einem Doppelklebepad am Kunststoff-Chassis angebracht.

 

vstabi logo 500SE
 
vstabi assan

 

Kabelbaum: um die mechanischen Einflüsse besser in den Griff zu bekommen wurden die Servo und Reglerkabeln so weit als möglich in Gewebeschläuchen geführt. Dies stellt eine erhebliche Sicherheit gegen Verletzung der Kabeln dar.

 

kabelbaum
 
kabelbaum

 

V-Stabi: virtual flybar system

Vorab einmal ein großes Dankeschön an die Entwickler von V-Stabi dieses Teil ist Genial zum fliegen und sehr einfach und ohne jeglichen überflüssigen Schnik-Schnak zu bedienen.


N
ach erfolgreich durchgeführter Installation der V-Stabi Software V4 und dem ausführlichem Studium der dazugehörenden Bedienungsanleitung wurde das System erstmals in Betrieb genommen.

Siehe da: dieser kleine Zauberkasten hat es in sich.

Einige Servos liefen auf anhieb nicht so wie sie sollten, doch nach nochmaligen lesen der Anleitung waren diese kleinen Fehler schnell behoben und das V-Stabi arbeitet zur vollsten Zufriedenheit.


Die digitale Zukunft hat jetzt auch den Rotorkopf von Modellhubschraubern erreicht. Fliegen sie jetzt Ihren Hubschrauber ohne Paddelstange. Die bisher unverzichtbare Stabilisatorstange mit ihrer aufwendigen mechanischen Anlenkung wird jetzt von einer Elektronik virtuell simuliert (VStabi).

Der Einsatz der VStabi beim 3D Fliegen eröffnet dem Piloten neue phänomenale Flugeigenschaften. Das System reagiert unglaublich schnell, agil und wesentlich Wind unempfindlicher. Hubschrauber mit VStabi haben kein von Paddelköpfen her bekanntes Eigenleben mehr, der Hubschrauber fliegt nur noch das, was der Pilot steuert und zwar in einer ganz außergewöhnlichen Präzision – eben digital.

Mit der neuen Software V4.0 erhalten Sie mit VStabi einen perfekt fliegenden Heli, ohne komplizierte Einstellungen vornehmen zu müssen.

 

vstabi
 
vstabi

 

Zum finalen Abschluss werden die Anlenkungen für die Taumelscheibe, die Anlenkungen für die Blatthalter, sowie die Anlenkung mittels CFK-Rohres des Heckrotors vorgenommen.

In diesem Bereich könnte die Bedienungsanleitung etwas überarbeitet werden.

Als eine extrem große Hilfe stellte sich mein Linienlaser heraus, mit diesem Werkzeug ist es ein Kinderspiel die Gewindestangen auf die exakte Länge zu bringen und das System genauestens einzurichten.

Achtung! Hauptrotorkopf in die Waage bringen (vorne unter den Kufen unterlegen).

 

logo 500SE
 
laser logo 500SE
laser logo 500SE
 
laser logo 500SE

 

Der Gyro-Sensor wurde noch mit zwei zusätzlichen Kabelbindern gesichert, da es mir eines meiner 401 Futaba Kreisel im flug gelöst hat, dies endete in einen fatalen Chrash.

Last but no List: auf das Hauptzahnrad und dessen Flankenspiel sollte besonderes Augenmerk gelegt werden da das Hauptzahnrad leicht eiert, ist es nicht möglich ein um 360 Grad gleiches Zahnflankenspiel einzustellen. Durch die Pfeilverzahnung wird die Einstellung noch schwieriger.

 

gyro logo 500SE
 
zahnrad logo 500SE

 

Haubenmontage:

 

logo 500SE
 
logo 500SE

 

und nun ab zum fliegen.......

Flug mit UNI LOG am 19.10.2009, Hauptrotorblätter: Radix 600mm, Ritzel 12T, Drehzahl: 1700 U/min, Akku: Zippy 6S 5000mAh, Temperatur 12 Grad.

hier klicken um zur vollen Auflösung zu gelangen.

LOGO 500SE Logger

 

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Nach drei, zuerst unerklärlichen Chrashs mit einem Totalverlust der kompletten Zelle, habe ich als erste Maßnahme einen Potentialausgleich angebracht.

Es wurde der Zahnriemen über das Andrucklager mit dem Heckrohr verbunden, vom Heckrohr wurde eine Verbindung zur Alu Motorplatte hergestellt.

potentialausgleich
 
logo 600 heck

Der Nutzen war aber nicht gegeben, es folgte Chrash Nummer 2. Dieser verlief wesentlich glimpflicher (Austausch aller Wellen und Montage eines neuen Heckrohres).

Nach diesem Chrash habe ich fast alle Teile ausgetauscht. Gewechselt wurden anfangs die Servos, der Empfänger sowie das 2,4GHz System ebenso wurde der Austausch des V-Stabis gegen ein Microbeast System vorgenommen, was sich anschließend aber als Fehler herausstellen sollte.

All diese Teile verrichteten ihren Dienst einwandfrei.

Nach ca. 70 weiteren Flügen folgte der Chrash Nummer 3, dieser vollzog sich genauso wie die Beiden vorhergegangenen.

Gott sei Dank wieder nur die Wellen und die Heck Abstrebungen sowie die Montage eines neuen Heckrohres.

In diesem Zuge habe ich das komplette Heck gegen ein 600er, (25mm Rohr und alle Schellen sowie die beiden CFK-Seitenteile) ausgetauscht.

Es entstand ein LOGO 600.

Um 100% sicher zu gehen wurde noch der Sender und die Empfangsanlage auf ein anderes System ASSAN - JETI ausgetauscht, auch diese Maßnahme brachte keinen Erfolg.

MUI Sromsensor Jeti
 
Microbeast

 

Nach genauer Analyse welche sich bei einem Hubiabsturz nicht ganz so einfach wie bei einer Flächenmaschine darstellt (es geht biltzartig) war meine Vermutung, dass es nur noch am Regler liegen kann und es immer wieder zu BEC ausfällen kommt.

Also Regler ausgebaut, zu Kontronik eingesendet und gewartet was kommt.

Siehe da! Ein Anruf von Herrn Steffen Friedrich von der Firma Kontronik.

Es stellte sich heraus, dass es tatsächlich zu BEC Aussetzern mit der Firmware 7 gekommen ist, dieses Bug ist nun mit der neuen Firmware V.9 gefixt worden.

(der Wechsel zum Stützakku dauerte zu lange).


Mir viel ein Stein vom Herzen, der Fehler war gefunden. Es blieb aber der fahle Nachgeschmack, dass es bei Reglern dieser Preisklasse auch zu derartigen Problemen kommt welche man nur in der Chinaklasse vermutet.

LOGO 600

 

 

Wer in der Aufbauanleitung Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten ;-)

viel Freude beim Aufbau und Flug wünscht euch Pertlwieser Heimo

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Ich freue mich immer über einen netten neuen Eintrag in meinem Gästebuch!

© Design & Layout: Pertlwieser Heimo 04.11.2015

 

 

 

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