Logbuch

15.07.2011


HURRAH - Ich bin wieder in meinem Heimathafen Primosten angekommen. Der Empfang war toll, alle Marineros, der Marinachef, Jerry und die Liegeplatznachbarn haben uns einen netten Empfang bereitet.


Doch zuerst der Reihe nach. Nach der Abfahrt von Korfu hat es so ausgesehen als ob der Wind günstig und in vernünftiger Stärke blasen würde. Allerdings nur bis zur Nordostspitze von Korfu. Dann war leider alles wieder vorbei und es musste wieder einmal mein Motor die Arbeit übernehmen. Bis kurz vor Lastovo dier Windgott ein Einsehen hatte und uns in der Badewanne ein bischen vorwärtsschob.
Ankunft in Lastovo um 06:30 anlegen am Zollsteg von Ubli. Warten auf die Behörden, die ab 08:00 unverhältnismäßig schnell die Formalitäten erledigt hatten.
Badestopp in der Bicht vor Ubli zeigt uns, dass wir mitten im Touristenstrom und wirklich in der Badewanne der Österreicher angekommen sind.
Von Lastovo über Korcula bis Hvar hunderte Boote und noch kaum Italiener!!!!!
Vorbei mit der Ruhe des Langfahrtsegelns. Auf zuviele muß mann aufpassen.


In der Lucice auf Brac erwarten uns Leo und sein Vater Marino die ja dort das Restaurant und das Bojenfeld betreiben, bzw betrieben haben. Das Restaurant ist mittlerweile verpachtet und Marino betreibt aktiv nur mehr das Bojenfeld. Mein Skipper hat die beiden ja in St. Lucia getroffen und Leo bereitet sich im Moment auf die weiteren Etappen seiner Weltumsegelung vor.
Trotzdem ist die Küche immer noch hervorragend wenn auch mittlerweile doch sehr, sehr teuer geworden. Die Crew hat den ganzen Abend mit Leo verbracht und gegenseitige Seglergeschichten erzählt.


Am nächsten Tag bläst endlich wieder einmal vernünftiger Wind und unter Parasail geht es bei 25 knt Wind und durchschnittlich 8,5 knt Fahrt Richtung Primosten wo wir uns mit Lothar und seiner Crew für den Abend verabredet haben. Der Crew tut es sichtlich gut einmal vom Motorenlärm verschont zu werden und die beiden Mitsegler geniessen die Segeli unter Parasail sichtlich. - Sie haben es sich auch verdient.
Ankunft kurz nach Mittag, wieder durch Unmengen von Segelbooten hindurch und Ankern im Nordostzipfel der Bucht. Lothar kommt gegen 20:00 mit seiner Sunbeam längseits und die Crew geniesst gemeinsam ein paar kühle Biere.


Am nächsten Tag - sprich dem letzten der Reise geht es am späten Vormittag unter Segel in die Marina Kremik



Das Ende der Reise nach 12.211 Seemeilen oder 9 Monaten, 7 Tagen 6 Stunden und 22 Minuten.


Eine unglaubliche Erfahrung für Skipper, Crew´s und auch für mich. Mein Skipper hat mich gut zweimal über den Atlantik geführt, dafür habe ich ihn - vorallem als wir alleine waren - gut an die Ziele gebracht.
Eine Reise die irgendwann - in nicht allzuferner Zukunft ihre Fortsetzung finden wird



Mein Dank gilt auch allen die meinen Skipper und mich auf dieser Reise begleitet haben. Jeder einzelne der an Bord war hat seinen Beitrag zum Gelingen der Reise beigesteuert und hoffentlich auch an persönlicher Erfahrung dazugewonnen. Ich hoffe das die dabei entstandenen Freundschaften nicht abreissen werden sondern auch in Zukunft der ein oder andere wieder seine Beine auf mein Deck stellen werden  - ein Gruß an ALLE



Selbstverständlich gilt aber der größte Dank der Familie meines Skippers die der Reise wenn auch unter Protest doch zugestimmt hat und in den letzten Monaten sicher viel erdulden mussten


Es gibt jetzt natürlich noch sehr viel zu tun, bevor er mich für kurze Zeit Richtung Österreich verlässt, aber er kommt ja bald wieder um meine kleinen Blessuren zu heilen und Ausbesserungen vorzunehmen - die Reparaturliste ist doch recht lang. Vorallem ist glaube ich ein bischen Aufmerksamkeit für die Familie von Nöten und wohl auch ein bischen ein Blick auf die Geldeinnahmequelle - sprich - sein Job







09.07.2011


Heute gehts endlich weiter Richtung Heimathafen. Gestern hat noch nder grichisch Amtsschimmel gewiehert. Das Ausklarieren bei Zoll und Polizei hat sich als gar nicht so einfach herausgestellt. Die nette Polizistin konnte zwar perfekt Deutsch und war freundlcih ud hilfsbereit - im Rahmen ihrer Kompetenz, das Passbeamte ebfalls. Beim Zoll hats dann aber gehapert. Schiff ausklarieren ohne Kontrolle geht überhaupt nicht. Dass am Zollterminal das Anlegen von Sportbooten nicht erlaubt ist ist ja nicht sein Problem. nach langer Diskussion entschließt er sich nun morgen doch eine Ausnahme zu machenund wür dürfen am Kreuzfahrtsteg kurz festmachen, damir er mich besichtigen kann. Wie er allerdings von der 5 m hohen Mauerherunterkommt ist noch ein Rätsel. Mal sehen. Ach ja Zoll und Polizei liegen ca 1 km auseinander und mehrmals hinundher pendelnd ist in der Hitze nicht unbedingt erfrischend.
Auf jeden Fall gehts dann morgen weiter Richtung Kroatien. Es wird wohl ein mühsamer windloser weg werden. Die Aussichten für die nächsten 7 Tage sind eher Flau maximal 20 Knoten Wind sind für Mittwoch vorausgesagt. Wir werden dann wohl von Bucht zu Bucht fahren um noch ein paar Tage Kroatien zu geniessen. Ein Treffen ist mit Lothar uns seiner Sunbeam in der Nähe von Korcula geplant und Leo und Marino erwarten uns in der Lucice auf Fisch und Gemüseeintopft.


Abschliessend zu Korfu - wo ist das gemütliche alte Griechenland???
Nur Touristen in Tausenden in der Innenstadt und Hektik pur. Naja wir waren ja auch ur in der Stadt. Vielleicht ist es außerhalb anders. Aber das werden wir wohl erst das nächste mal feststellen können. Herkommen werden wir sicher wieder.
07.07.2011
Korfu
In der Nacht kommt unerwartet und ohne vorherige Ankündigung im Wetterbericht vernünftiger NW Wind auf. Im Elizugstempo mit über 8,5 ktn geht es endlich Richtung Korfu, das uns im Morgengrauen mit einem traumhaften Sonnenaufgang erwartet. Dann Wind aus und ich muss wieder unter Motor die Ostküste bis zum Hafen von Kerkyra hinauftuckern.
Dafür entschädigt uns ein wunderschöner Liegeplatz in der Marina Mandraki direkt unter der Akropolis.
Die Sonne brennt unbamherzig und die Crew sehnt sich nach einem kühlen Bad am angrenzenden Strand.
Abends nach dem scn obligatorischen Sundowner gehts dann für die Crew die Altstadt, ich ruhe mich unter den neidvollen Blicken der Pauschaltouristen genüsslich aus.
05.07.2010


Nach dem Bunkern von frischem Obst und Gemüse gestern zeitig in der Früh - naja 08:30 - die Marktstände und die meissten Geschäfte schlafen noch gehts los mit Dieter und Kurt an Bord. Bei schwachem Wind verlassen wir Palermo Richtung Strasse von Messina. Der Wind zwingt uns zu einem nicht unangenehmen Umweg über die Liparischen Inseln, jedoch nicht soweit, dass wir den Vulkan Stromboli in der Nacht leuchten sehen, dafür mit ständiger Delphinbegleitung. Abwechselnd Segeln und Motoren geht es dann weiter Richtung Osten wo uns die Strasse von Messina wesentlich freundlicher empfängt als sie meinen Skipper und mich vor neuen Momnaten entlassen hat. Diesmal fliegt keines meiner Segel in Fetzten davon. Dafür empfangen uns die ungewöhnlichen Thunfischfangboote mit den extrem hohen Masten ud den langen Auslegern, die es nur hier gibt.
Auf der Höhe von Messina queren wir das Verkehrstrennungsgebiet (Natürlich Vorschriftsmäßig im rechten Winkel) untere Segel und segeln die Strasse von Messina auf der Ostseite Richtung Süden. Der Fährverkehr hält sich ziemlich in Grenzen und die Crew muss kein einziges Ausweichmanover fahren.
Endlich frischt der Wind wieder auf halbwegs vernünftige 15 - 18 Knoten auf und wir kratzen den Italienischen Stiefel am Fussballen entlang Richtung Korfu.
Am Nachmittag verlässt uns der Wind kurz um gegen Abend wieder ein bischen zuzulegen. Nicht viel aber immerhin soweit dass ich unter voller Besegelung Kurs auf die Südspitze von Korfu halten kann.


03.07.2011 - Palermo


Vor zwei Tagen sind wir gut in Palermo angekommen ud mein Skipper versucht seitdem einen Internetzugang zu finden um die Informationen der letzten Strecke mit den Daheimgebliebenen zu teilen. Ein fast unmögliches Unterfangen in dieser Stadt.


Nach einem kurzen Badestopp auf Formentera und einer Eingewöhnungsnacht vor Anker war die Überfahrt von Ibiza nach Palermo war leider gezeichnet durch eine dreitägige Flaute und danach starkem Mistral im Norden und im Golf von Lyon. Aus diesem Grund wurde entschieden Bonifacio nicht anzulaufen, da es eine reine Motorstrecke gewesen wäre und bei der Ankunft in Bonifacio NW- Wind der Stärke 8 bis 9 für zwei drei Tage vorgeherrscht hätte.
So sind wir Richtung Ost auf die Südspitze von Sardinien gefahren und konnten wenigstens ab dem dritten Tag die Segel setzen. Nach dem kurzen Aufenthalt in Antioco haben und die Ausläufer des Sturmtiefes auf einem Vorwindkurs mit durchschnittlichen 25 Ktn und See 4/5 flott nach Palermo gebracht. Einen Tag vor der Ankunft hat uns dann der Wind fast im Stich gelassen, der Seegang und die Wellen leider nicht.
Ach ja Antioco - eine tolle Erfahrung - der Tankwart hat uns sein Auto geborgt um die notwendigen Verpflegungseinkäufe zu machen. Nachdem Alex und Mischa jedoch fast zwei Stunden unterwegs waren ist er dann doch sehr nervös geworden, vorallem da er in seiner Mittagspause nicht nach Hause zu seinern Spagetti fahren konnte. Trotzdem ein super Zug von ihm.
Die Crew hat sich gut gehalten, zumindest wenn man bedenkt, dass unsere Bier-, Wein, und sonstigen Sundownervorräte komplett aufgebraucht sind.



Palermo selbst ist eine höchst interessante schmutzige Stadt, geprägt von Bauruinen, verfallenen Häusern und einer miesen Infrastruktur. Trotzdem eine liebenswerte Stadt mit ausgesprochen freundlichen und zuvorkommenden Einwohnern. Oder liegt es vielleicht daran dass wir gleich neben der Guardia Finanza, der Küstenwache und den Carabinieri einen Liegeplatz gefunden haben?


Heute verlassen uns Mischa, Alex und Lukas, dafür sollte unser allerliebster pferdepflegender Zahnarzt Dieter an Bord kommen.
Die Wetteraussichten für die nächste Woche sind nicht unbedingt rosig - zumindest nicht für ein Segelboot  - KAUM bis KEIN WIND!!!!!!





24.06.2011


Ahoi Daheimgebliebene
Die Neue Crew ist komplett - Alex, Lukas, Mischa und Kurt sind alle wohlbehalten an Bord angekommen.
Morgen früh gehts los. Heute hat mich leider mein nachbarschiff beleidigt und meine backbord Navilampe abgerissen.
Nachdem auf dem nachbarschiff sowieso die Elektriker von der marina töätig waren, haben sie die Lampe zwar erneuert, allerdings nicht mit einer LED Lampe wie die heruntergerissene war. Jetzt muß mein Skipper morgern früh nochmals kurz streiten gehen.


Ansonsten bin ich fit für die nächste Etappe und alle vier - Segelneulinge - sind schon sehr gespannt was auf sie zukommt.


Heute Abend gibts noch einmal Spanisches Festessen mit Paella und Sangria.





22.06.2011


zuerst die schlechte Nachricht - ich bin mit meinem Skipper wieder alleine
dann die gute Nachricht - lt. Volvo Penta habe ich keinen Motorschaden sondern es hat nur Ablagerungen aus dem Auspuff hinausbefördert. Wahrscheinlich hat mein Skipper ein bischen zu wenig Gas gegeben um Treibstoff zu sparen und daher konnte der Turbo nicht komplett durchgestartet werden. Meint zumindest der Mechaniker.
Naja, gottseidank.



Heute in der Früh hat uns Roland verlassen und mein Skipper hat mich mittlerweile wieder auf Hochglanz gebracht. Morgen und am Freitag kommt ja berets die neue Crew und die soll sich ja auch gleich wohlfühlen an Bord.


Mit der Marinaleitung konnte auch geklärt werde, dass wir noch bis Samstagfrüh liegen bleiben dürfen, dann müssen wir allerdings spätestensum 10:00 weg sein.
Sollen sich nicht aufregen, die Nacht kostet ja eh eine Stange Geld.




19.06.2011


HOT, HOT, HOT
nicht nur endlich das Wetter sondern auch Formentera und Ibiza.



Ibiza im Juni ist kein Vergleich zum ungeplanten Zwischenstopp vom letzten Oktober.


Nach einigen langen Motorstunden sind dann doch noch am 17.06.11 im Morgendunst am Horizont die Umrisse von Formentera aufgetaucht.
Endlich hat das endlose Motoren der letzten 36 Stunden ein Ende.
Nach einem kurzen Stop in Formentera Stadt zum Tanken und um festzustellen, dass wir und die Marinapreise nicht leisten wollen, bzw sowieso kein Platz ist, geht es die Westküste von Formentera nach Süden entlang bis ein wunderbarer Badestrand gefunden ist.
Schnell den Anker hinein und fast kommen wieder Karibikgefühle bei meinem Skipper auf. Wassertiefe um die 4 Meter und türkisblau. Seglerherz was willst du mehr.


Nachdem sich die Crew noch bei einem Eis und einem Glass kühlem Rose in der Strandbar erfrischt hat, geht es weiter um die Insel herum wieder Richtung Norden. Ein guter Ankerplatz für die Nacht und ein wunderbares Fischlokal runden die Inselumrundung ab.
Am nächsten Morgen ab nach Ibiza, wohlwissend das die dortige große Marina keinen Platz für uns hat.
Mein Skipper bringt mich daher im Stadthafen - Club Natic -zuerst unter Protest des Marineros an eine Muring und muss dann zu seinem Entsetzen feststellen, dass beim einlegen des Retourwärtsganges und kräftigem gasgeben ein dicker Strahl schwarzes Öl aus dem Auspuff kommt. Dann ist auch der Marinero ruhig denn für Motorprobleme scheint er Verständnis zu haben.
Wieder einmal ein Problem zu lösen. Heute am Samstag und morgen am Sonntag eine Unmöglichkeit.
Die geschmalzenen Preise für 125 € / Nacht beruhigen die Nerven meines Skippers auch nicht unbedingt.
Persönliche Vorsprachen und Telefonate bei und mit den anderen Marinas bringen aber keinen Erfolg - im Gegenteil es wird immer teurer.
Bis Montag ist jetzt zumindest ein Liegeplatz gesichert, wie es dann weitergeht werden wir mal sehen.


Die Crew beschließt sich in den Trubel von Ibiza zu werfen und geniest einmal ein ausgezeichnetes Abendessen und dann einige Drinks in den diversen Bars.
Obwohl sehr viele der Bars und auch das Publikum nicht nach dem Geschmack der Crew sind - alle drei sind ja gottseidank doch Hetero  
- macht das Durchwandern der pulsierenden Altstadt richtig Spaß. Auch in das Vergnügen an einer Technoparty teilzunehmen kommen sie.


Heute Sonntag verlässt uns unser liebgewonnenes Eidgenössisches Crewmitglied Rene Richtung Heimat und mein Skipper macht sich gemeinsam mit Roland auf die Suche nach den diverse Reparaturwerkstätten, um Morgen früh gleich loslegen zu können.


Zusammenfassung der ersten beiden Tage: Ibiza - HOT, sauteuer und trotzdem muss man es gesehen haben.




12.06.2011 - 15.06.2011


Im Eilzugstempo geht es Richtung Gibraltar.
Unser neues Crewmitglied, der Eidgenosse Rene, hat noch ein paar kleiner Probleme mit dem Wind und Seegang und fällt für die erste Nacht komplett aus.
Am 13.06.11 um 08:00 überholen wir die Sea Cloud einen Dreimaster der unter Vollzeug
segelt. Ein beeindruckendes Erlebnis, vorallem als sie knapp hinter unserem Heck eine Halse macht.
Das Wetter ist eigentlich schön und es wird von Stunde zu Stunde wärmer und der Wind kommt stabil mit 25 knt aus NW. Die Nacht vom Montag auf Dienstag beschert meiner Crew eine der schönsten Segelnächte bisher. Ein traumhafter Sonnenuntergang, fast Vollmond und ein noch schönerer Sonnenaufgang begeistert die Mannschaft.


Kurz vor der Einfahrt in die Strasse von Gibraltar verlässt uns der Wind bzw dreht kommplett auf 180°. Dafür schiebt uns starker Strom mit 4,5 knt Richtung Osten.
Fahrt über Grund 11,2 Knoten, bei schwachem Wind !!!!!!!


Um 15:15 liegt Europas südlichster Punkt - Tarifa ca 0,5 sm querab.


Um 16:15 ist mein Skipper überglücklich - wir kreuzem meine Kursline vom 03.11.2010 - 09:00 - damit ist die Atlantikrunde komplettiert.



Wir kommen noch rechtzeitig vor Betriebsschluss der Tankstelle in der Bay Marina in Gibraltar an, füllen den Tank und übernehmen ein Segel von Gunthers Segelkollegem Reinhad zur Lieferung nach Kroatien.


Bei stark kabbeliger See verlassen wir den Affenfelsen und es geht weiter Richtung Ibiza in die Nacht. Dichter Nebel und Windstille zwingen uns meine eiserne Genua anzuwerfen und vorsichtig unter Mithilfe des Radars durch die vielen vor Anker liegenden und kreuz und quer fahrenden Frachter vorbeizu manövrieren.
Anfangsd scheint noch hie und da der Vollmond durch die Nebeldecke aber ab Mitternacht ist kaum mehr die Hand vor den Augen zu sehen.


So geht es den ganzen nächsten Tag dahin. Kein Wind und starker Nebel versperren die Sicht auf die Sierra Nevada. Teilweise nur eine Bootslänge zu sehen.
Wir fahren unter Radar, bereitliegendem Nebelhorn und voller Navigationsbeleuchtung den ganzen Tag Richtung Almeria.


Wenigstens ist es warm
12.06.2011


Hurrah endlich wird es wärmer. Auch der Wetterbericht für die nächsten Tage sagt wärmere Grade voraus.
Gestern wurde noch Gunther von seiner Roswitha abgeholt und hat uns endgültig verlassen um noch ein paar Tage Lissabon unsicher zu machen.
Die Neue Crew Roland und Rene sind ebenfallls bereits an Bord und heute Mittag geht es weiter Richtung Gibraltar.
Ich bin vollständing in Ordnung, gebunkert und auslaufbereit.
Gestern Abend hat mein Skipper gemeinsam mit Roland noch die beiden Nachbarboote - MOTORBOOTE - besichtigt und mit derren Crews jeweils ein paar Gläser und lokale Spezialitäten verkostet. Die einen sind aus Norwegen die anderen aus Lissabon. Den Gammelfisch aus Norwegen haben sie aber wohlweislich abgelehnt.
Jetzt weiss mein Skipper wenigstens wie Boote mit  2 x 1250 PS aussehen und welchen Komfort für die Hafenliegetage sie bieten.
Die Gasgeber waren ausgesprochen nett und es war ein lustiger Abschiedsabend.
Auch von der Belegschaft der Stammbar hat sich die Crew verabschiedet und noch einen letzten Gintonic genehmigt.


Noch ein Wort zur Marina Park des Nacoes (wie immer man das auch ausspricht) - noch nie habe ich mich bzw mein Skipper in einer Marina so wohl gefühlt wie hier. Überaus freundliche hilsfbereite und zuvorkommende Mitarbeiter. Alle sind wirklich um die Gastlieger rührends bemüht. Einfach toll.





10.05.2011


Die Crew hat sich in der Zwischenzeit erholt und ein bischen Sight- und Barseeing in Lissabon betrieben.


Trotzdem - Tag für Tag verlässt uns einer nach dem Anderen und es wird wieder Ruhiger an Bord. Zuerst Lothar, dann Karl und heute noch Franz. Gunther bleibt noch einen Tag.
Kleinere Reparatur- und Vorbereitungsarbeiten für die nächste Etappe stehen an und werden unter rasch erledigt.
Endlich werde ich auch wieder komplett trockengelegt und die Folgen des Wassereinbruches sind beseitigt.
Heute ist der erste Tag an dem sich der eigentlich bereits seit langem erwartete Sommer einstellt. Sonnenschein und 25°C - zumindest bis am frühen Nachmittag.,


Besuch kommt auch an Bord Joao Reiss ein Bekannter meines Skippers kommt an Bord und bringt ein bischen portugisische Kulinarik und Gastfreundlichkeit  mit.


Seit gestern ist auch Roland an Bord und wir warten noxh auf unseren Schweizer Mitsegler Rene, der am Sonntag zu uns stossen sollte.


Ein Wort zur Marina: Noch nie bin ich in einer Marina gelegen in der das Personal derartig zuvorkommend, freundlich und hilfsbereit ist. Traumhaft und empfehlenswert.


06.05.2011


04:00 - Ankunft in der Marina Parque das Nacoes - Lissabon


1.074,40 Seemeilen von Horta bis Lissabon in 7 Tagen und 18 Stunden.


Segeln im Regattastil - dank des wunderbaren Segeltrimms durch Regattacrack Lothar bin ich die letzten Tage permanent auf der hohen Kante 30° - 40° am Wind mit 8 - 9 Knoten dahingerauscht. Bestes Etmal in 24 Stunden 194 sm. Für ein behäbiges Fahrtenschiff bzw mittelalterliche Lady wie mich ein erstaunliches Ergebnis. Bin Richtig stolz auf mich.


Die Crew hat sich entgegen den ersten Befürchtungen meines Skippers als absolut Teamfähig erwiesen. Der Spruch lauter Kapitäne - keine Matrosen hat nicht zugetroffen. Einzig mein Skipper hatte diese 7 Tage eigentlich kaum wirklich etwas zu tun, außer zu beobachten. Alle haben richtig zugepackt und routiniert ihre Wachen absolviert. Einzig unser Jungspund Karl hatte die ersten 24 Stunden ein paar Seegangsprobleme, die sich aber bald gegeben haben, sodass er für den Rest des Törns voll einsatzfähig war.


Die ersten beiden Tage haben toll begonnen mit leichten Winden, kurzzeitig unter Motor danach unter dem von Lothar mitgebrachten Parasail Racing Spi und meinem eigenem Standard Spi. Einzig die Sonne hat sich kaum gezeigt und es war teilweise mehr als saukalt. Die Bekleidung meines Skippers und der Crew bestand aus Schiunterwäsche, Faserpelzoverall, Windstopperpulloverr, schweres Ölzeug, Seestiefel, warmer Mütze und Handschuhen. Für Juni eigentlich ein bischen unerwartet.
Egal wir sind gut angekommen.
Das Team war super, alle haben voneinander gelernt und mich sicher nach Lissabon -mit einigen Delphinbesuchen und einer Walsichtung sowie eines nicht erwarteten gewaltigen Wassereinbruchs durch ein irrtümlich geöffnetes Seeventil - gebracht.


Das Einlaufen in den Tejo nach Mitternacht unter voller Besegelung bei ca 20 - 25 knt Wind war ein Erlebnis der Sonderklasse. Entlang von Cascais, Estoril und der ca 10 sm langen Uferpromenade von Lissabon, unter der Brücke durch ist etwas, was die gesamte Crew wahrscheinlich nie mehr vergessen wird.
Eine unglaubliche Entschädigung für die Strapazen der letzten vier Tage.


Das Frühstück heute um 05:00 in der Früh und die erste warme Dusche nach 7 Tagen hat meinen Jungs richtig gutgetan. Schön langsam entsteht auch wieder ein halbwegs erträglicher Geruch in mir.


Jetzt wird sich meine Crew ein bischen erholen, mich wieder auf Vordermann bringen und danach leider für die nächste Crew platzmachen.


Abschied nehmen heisst es leider auch von Franz der die letzten beiden Monate und 3.718 sm mit mir und meinem Skipper verbracht hat, und ein Gewinn für den Geist und die Seele meines Skippers war. Dafür kommt nun sein Sohnemann als Verstärkung für meinen Skipper für die nächsten 800 sm an Bord. War eine echt tolle und erfahrungsreiche Zeit mit ihm und ich galube auch er hat es sehr genossen.


Lothar verlässt uns als erster um wahrscheinlich wieder irgendwo eine Regatta zu segeln. Karl muss sich um seine Fleischverarbeitung bzw unter anderem um die Erzeugung von hervorragenden und zu empfehlenden Sturmwurzen und Flautenbeisser zu kümmern (www.schedlberger.at)
  - Auch Nichtseglern absolut zu empfehlen.


Einzig Gunther verbleibt noch ein paar Tage in Lissabon um die Stadt gemeinsam mit seiner besseren Hälfte zu erkunden. Ob ihn seine bessere Hälfte allerdings erkennen wird ist fraglich, nachdem die durch eine Welle unerwartet durch die Koje fliegende Seeschifffahrtsstrassenverordunung ein tiefes Cut in seine Nase geschlagen hat.


27.05.2011


Hurraaaaaaah!
heute war der mittlerweile Dritte Raymarinetechniker seit St.Lucia an Bord und hat es hoffentlich geschafft die defekte Elektronik zu reparieren. Nach mehrern Messungen und eiun paar Test hat er festgestellt, dass der Bedienteil des Autopiloten einen Defekt hat, optsich war an der Elkektronik kein Schaden feststellbar, aber er hat eine neue Platine eingebaut und gleich auch die neueste Software installiert.
Die ersten Tests an Bord haben gezeigt dass im Moment keine Störungen mehr auftreten. Mal sehen ob das auch im Dauerbetrieb so bleibt.


Mittlerweile ist auch die Crew komplett, Franz, Karl, Lothar und Gunther sind gut angekommen, allerdings das Gepäck von Lothar noch nicht. Hoffentlich taucht es bis morgen auf. Der benötigte Ersatzteil für das Getriebe ist zwar mittlerweile schon ausgetauscht, aber es kann nicht schaden diesen Teil nochmals an Bord zu haben. Auch hat er einenracingspi mit nim Gepäck und der würde uns schon sehr helfen flott Richtung Lissabon zu düsen.


Wird ein interessanter Törn. Mit den Worten des unvergessenen Karl Vettermann:
lauter Kapitäne keine Matrosen


Geplante Abfahrt ist Sonntag in der Früh. mein Skipper ist schon ziemlich genervt von den langen Liegetagen und möchte endlich weiter gegen Osten starten. Vorallem ist es nicht fair wenn ich als nicht allzu kleines Boot mit meinen 45 Fuß neben 80 und mehr füssern liegen muss.


Das Wetter hat sich seit drei Tagen wesentlich verschlechtert, es bläst im Hafen mit NO bis ONO 20 - 25 ktn und es ist saukalt geworden.
Das soll noch ein zwei Tage so bleiben, dann hoffentlich der Wind auf Nord drehen, damit mit Halbwindkurs Lissabon angelaufen werden kann.


Lassen wir uns überrraschen. Die  neue Crew macht morfgen noch eine Inselbesichtigung und mein Skipper gemeinsam mit Franz werden mich für die nächsten 980 Meilen vorbereiten.


Auf der Mole in Horta bin ich nun auch verewigt und hoffe hier irgendwann noch einmal eine markeirung hinzufügen zu können.
22.05.2011 - 23.05.2011


Meine Crew tut sich was an.
Zeitig in der Früh geht es los Richtung Caldeira. Einen 1000m hohen Vulkankrater hier auf Faial.
Begleitet wird die Crew von Nora und Hund Anna von der Anaconda die sich im letzten Moment noch angeschlossen haben. Nach einem kurzen Abstecher auf einen ca 250 m hohen Hügel zum Aufwärmen geht es dann 6 Stunden lang steil bergauf, leider gibt es keinen Wanderweg sondern nur die Serpentinen der Strasse.


Nora muss eine Stunde vor dem Ziel aufgeben da ihr armer Hund nicht mehr kann.


Meine beiden Jungs sind tapfer und schaffen den Aufstieg gegen 15:00. Den 8 km langen Kraterrundwanderweg lassen sie jedoch aus verständlichen Gründen aus.
Beim Abstieg hat ein holländisches Ehepaar erbarmen und nimmt die beiden mit dem Auto mit bis zum Hafen. Gottseidank - sonst wären sie heute noch nicht da.
Nach vier Wochen der Nichtnutzung der Beinmuskulatur ein spektakuläres und schmerzhaftes Erlebnis. Naja ein bischen unterschätzt haben die beiden die fast 40 km lange Strecke schon.
Die Aussischt am Krater ist phänomenal, allerdings nur hinein, da der ganze Berg in den Wolken liegt.
Aber es hat sich ausgezahlt.
Müde und vor Schmerzen wälzend gehen beide sofort in ihre Kojen, da das versprochenen Abendessen auf der Anaconda wegen Ausfall der Köchin ebenfalls ins Wasser fällt.


Heute Montag  wird weiter an meiner Aussenfläche heftigst geschrubbt und geputzt. Wären doch alle Crewmitgleider so wie Franz dann würde ich ständig in vollstem Glanz dastehen. - Vielen, vielen Dank an ihn.


Es kommen auch noch die neuen Batterien, da der Hortensische Elektromeister festgestellt hat, dass die 1 Jahr aten Batterien kaputt sind. mal sehen ob das so stimmt und wirklich die Ursache für die Elektronikausfälle ist. Ab 10:00 läuft der Test. mein Skipper ist zwar skeptisch aber lässt sich immer eines besseren belehren.
20.05.2011


Die ersten Reparaturarbeiten schreiten voran. man sollte es nicht glauben aber hier in Horta war sogar ein neues Schaltgetriebe für den Motor auftreibbar und ist auch schon eingebaut. Lothar Weber - Crewmitgleid auf der nächsten Tour nach Lissabon bringt zwar ein neues Schaltgetriebe mit aber damit haben wir jetzt einen kompletten Ersatzteil an Bord.
Der Elektriker hat heute festgetellt, dass eine der Bordbatterien defekt ist und das eventuell die Ursache für die elektronikausfälle sein kann. Wir haben die defekte batterei abgeklemmt, nur leider ist das nicht die Ursache für die Ausfälle. Sobald die Bordnetzspannung auf 12,2 V geht gehen alle elektroniksysteme Schritt für Schritt auf Störung. Wird der Landstrom oder der Motor eingeschaltet, läuft alles wieder normal. Selbst Manfred Ober von Yachtelektronik in Voralrlberg weiss keinen Rat mehr.
Wir werden halt weiter ausprobieren. Vielleicht lässt sich die Ursache in den nächsten Tagen doch noch feststellen und beheben.


Zwischedurch verbringt die Crew ihre Abende in Peter´s Sport Cafe in Horta. Dem ultimativen Treff für Langfahrtsegler. Hier werden Erfahrungen und Tipps ausgetauscht und die Stimmung im Lokal ist einfach phänomenal. Mein Skipper hat den ganzen gestrigen Abend und Teile der nacht mit zwei echten Kap Horniern verbracht sich köstlich amüsiert und sich natürlich Guster und Tipps geholt. Meine Crew war Anfangs ein bischen skeptisch da eine Restaurantkritik aus der Zeitschrift Yacht an Bord ist in dem das Cafe verrissen wird. Entweder war der Schreiber high oder war kurz vor offizieller Öffnungszeit dort. Freundliche Bedienung, hervorragendes Essen und ein tolles Ambiente.
Die Crew kann dieser Kritik aus der Yacht absolut nicht zustimmen. Ein Lokal mit dem Begriff "MUST"


Ach ja, die Genua ist heute zur Reparatur abgeholt worden. Ab Morgen sollte ich dann wieder mit vollständiger Besegelung im Hafen liegen.


Ab Morgern wird auch klar Schiff gemacht und alles einmal gehörig durchgeputzt. Dann hat sich die Crew das bevorstehende Sightseeing in Horta und eine genüssliche Begwanderung auf den Vulkan verdient. Vorher jedch nicht.


Heute Abend war mal ein typisches Azorisches Lokal auf dem Plan. Hat die Crew dank Franzens Spürsinn auch gefunden und hervorragend gespeist, perfekten Fisch und Huhn. Dann stelt sich heraus das der Betreiber des Lokaös und die gesamte Mannschaft gar keine Portugiesen sind sondern Einwanderer aus Russland. ''Na da war der Bann dann schnell gebrochen und statt mit Händen und Füssen und ein paar Brocken Englisch war die Kommunikation mit meines Skippers Russischkenntnissen umgehend  vereinfacht. So klein ist die Welt.


Selbstverständlich hat mein Skipper auch die typischen Spuren der Hortabesucher heute hinterlassen und mein Logo auf die Mole gemalt. So wie viele Hunderte vor uns auch. Sollen ja alle wissen - SELIVRA war da.



19.05.2011


24 Tage und 6 Stunden - 2.642,6 Meilen - WIR SIND ANGEKOMMEN




Horta empfängt uns mit starkewr Bewölkung und nicht allzu warmen Wetter.
Seit 04:30 in der Früh haben wir Landsicht. Trotzdem dauert es noch bis 15:00 bis wir an der Mole der Marina in Horta anlegen.
Kottseidank sind wir zeitig genug dran, denn kaum liegen wir fest kommen schon die nächsten Boote und gehen bei uns längseits.


Ohne hochmütig zu klingen - eigentlich war es eine Spazierfahrt. Wir hatten unheimliches Wetterglück, mäßigen Wind - zwar teilweise auf die Nase und nur ein einziges Mal Windstärke 8, dafür 6 Flautentage unter Motor.


Die Ankunftsfeier mit einer Flasche eisgekühltem Weisswein hat der Crew richtig gutgetan. Danach heisse Dusche - fast so gut wie S.....m dann einen frischen Espresso und ab ins Cafe Sport - dem Segleretreff in Horta.


Mein Skipper hat mittlerweile auch die ersten Reparaturvorbereitungen in die Wege geleitet.
Ab morgen gehts los.
18.05.2011


Die Plage gegen Wind und Welle der letzten paar Tage ist neiner Plage nach der Suche auf den Wind geworden.
Meine Crew ist bemüht den schwachen Wind aud Nordost - immer noch genau auf die Nase gegen die doch recht ahnsehnliche Restdünung - ebenfalls aus Nordost auszugleiche. So ganz gelingt das leider nicht immer, sehr oft sind die Wellen stärker und ich muss mich wohl oder übel im Kreis drehen um wieder auf Kurs zu kommen.


Seit letzter nacht ist der Wind alle drei Stunden fast komplett weg und zwischendurch mit bis knappen 15 bis 17 Knoten wieder da. In den Windstillen Perioden geht es unter Motor Richtung Horta in den Windperioden laufen wir möglichst hoch am Wind (leider nur maximal 80° gegen Osten.
So wird es wohl die nächsten drei Tage noch weitergehen. Segel runter Motor an, Motor aus, Segel wieder rauf.
Naja, sonst wird der Crew ja eh noch fad und sie brasucht ein bischen Abwechslung warum sonst sollte sie sonst immer nur ausruhen.
Haben heue Nachmittag die 200 Meilen Grenze bis Horta unterschritten.


Ahja - Saukalt ist es zwischenzeitlich auch noch geworden. Wir fahrten nzwar mitten in ein Hochdruckgebeit, trotzdem ist es ohne warme Bekleidung für die Crew selbst untertags nicht mehr auszuhalten. Die Wassertemperatur, vor einigen tagen noch an die 30° ist auf 18° gesunken.
13.05.11 - 16.05.11


Eigentlich nichts Neues, die Flaute hat endlich aufegehört und ich liege seit mehr als 48 Stunden ziemlich auf der Backe. Gegen Wind und Welle geht es langsam aber beständig Richtung Nordost wo uns in ein paar Tagen hoffentlich Horta einen schönen warmen Empfang bereitet. Die Crew braucht dringend eine warme Dusche.
Hier an Bord ist es einfach schon zu kalt. Das Atlantikwasser hat nur mehr 20°C und die Luft ist schon richtig schneidig geworden. Vorallem Abends und in der Früh ist es ohne warme Bekleidung und Ölzeug nicht mehr gemütlich.


Noch 400 sm dann ist es vollbracht.



Meine Freundin Shaka mit Mareike und Matze an Bord sollte dann ein paar Tage nach uns einlaufen und Siri Ros aus Schweden sollte eigentlich schon angekommen sein. Auch Anaconda das uns am nächsten liegende Schiff mit ca. einem Tag Vorsprung wird uns hoffentlich erwarten. Das wir eine Party
12.05.11


Gespenstisch geht es in die nun dritte Nacht unter eisener Genua. Kein Lufthauch bewegt sich und keine Wind kräuselt die Wasseroberfläche. Wie flüssiges Blei liegt der Atlantik rund um uns.
Die Wettervorhersage gibt auch bis Samstag Mittag keine Änderung bekannt. Dafür ist aber ab Samstag Mittag Starkwind aus Nordost bis Ost mit Böen um die 40 Knoten angesagt. Genau aus der Richtung in die wir wollen.


Der Gute Wetterfrosch Herb von Southbound II empfiehlt meinem Skipper weiter Richtung Ost zu fahren um dann eine Strömung des Starkwindes aus Osten zu erwischen und nach Nord Richtung Horta abzudrehen.
So ganz eingehlten wird diese Empfehlung jedoch nicht, da sich auf den Windkarten für die nächsten drei Tage ein kleines Windfenster mit mäßigen Wind aus Ost öffnet, das mein Skipper erreichen will um damit nach Nord abzudrehen.


Dafür hat mein Skipper Zeit untertags seine Brotbackkünste zu verfeinern und der Crew (Franz und er) ein bischen Abwechslung in den Speiseplan zu bringen.
Scheint ganz gut funktioniet zu haben, denn Franz langt kräftig zu.



Heute zu Mittag hat wieder einmal die Elektronik gesponnen allerdings kann es diesmal keine Unterspannung sondern höchstens Überspannung gewesen sein, da ja die Batterien durxh den Dauerlauf des Motors voll aufgeladen werden. Sollte es sich tatsächlich um Überspannung handels dürfte der Regler defekt sein. Sicherheitshalber hat mien Skipper die Solaranlage stillgelegt.


Ach ja Probleme: es sieht so aus, als ob die Stopfbuchse der Motorwelle undicht wird. In der Wellenbilge stehen ien paar Tropfen Wasser. Mit ein bischen Fett versucht mein Herr dieses Problem zu lösen. Sollte es nicht gelingen müsste ich in Horta dringend aus dem Wasser und die Stopfbuchse müsste erneuert werden.
Wieder einmal etwas das ständig überprüft werden muss.


Das Positive zum Schluss ich habe im Durchschnitt ca. 2,5 Liter Diesel pro Stunde verbraucht :
-E
.Ein noch nie dagewesener Rekord im dieselsparen. Naja bei 1.800 Umdrehungen pro Minute die mein Skipper meiner eisernen Genua maximal verordnet auch kein Wunder.
10.05.2011


Die Azoren kommen näher.
Herb macht ein perfektes Wetterrouting für und und alle weiteren ca. 20 Boote die derzeit auf dem Atlantik unterwegs sind.


Wir fahrenn zwar eine etwas ungewöhnliche Route aber dafür sind die Winde halbwegs erträglich. Das gewaltige Sturmtief übere den Bermudas und der starke Ostwind vor den Azoren macht eine direkte Ansteuerung unmöglich..


Bei einem neuerlichen Versuch das kaputte Vorstagprofil zu reparieren gelingt es meinen Skipper endlich dieses wieder vollständig herzurichten. Bei etwas weniger Wind und Welle reicht diesmal ein zusätzlicher Sicherungsgurt um ihn halbwegs in Position zu halten.


Leider ist die nageklneue Genua in diesem Bereich komplett durchgescheuert und auch das Vorliek durchgerissen. Eine Notreparatur mit Segelgarn und Segeltape sollte eigentlich bis Horta halten. Dort wird es ja hoffentlcih einen Segelmacher geben.


Auch für die Verpflegung sorgt der Atlantic für mine Crew. nachdem uns zweimal ein großer Brocken durch die Lappen gegangenn ist und das samt Köder und Angelschnur beissen endlich handliche Geräte an die umgehend in köstliche Abendessen verwandelt werden.


Sonst bringen die tage eigentlichn nur schönstes Segelwetter bei Winden bis 30 Knoten. Ein einziges Mal muss meine Crew mich durch Böen über 40 Knoten durchmanövrieren.


Die traumhafte Segelei endet leider am 10.05. durch schwache Winde und ein unerwartetes Gebrechen. Beim Motorstart stellt sich heraus, das irgendein Teil der Getriebesteuerung gebrochen sein muss und diese blockiert, es lässt sich kein Gang mehr einlegen
. Eine schlaflose nacht späöter zerlegt mein Skipper die komplette Schaltung und versucht eine Reparatur. Diese gelingt lkeider nur iunsoweit, dass ich jetzt ständig im Vorwärtsgang unterwegs bin. Auf offenre See ja auch kein Problem. Wie das im hafen sein wird ? - lassen wir uns überaschen.
Die neue Crew sollte den Ersatzteil hoffentlich mitbringen. Mein Skipper hat schon ein entsprechendes Mail abgesetzt.


Noch ca. 800 sm bis Horta.
01.05.2011 - 05.05.2011


Die ersten 1.200 sm liegen hinter uns.
Abwechslungsreich vom Wind und Seegang. Nach den ersten paar harten Tagen hat sich das Wetter ein wenig beruhigt und die Crew kann sich etwas erholen.
Die Elektronik spinnt noch immer und was wahrscheinlich schlimmer ist das Profuil des Vorstages hat sich auseinander gezogen sodass ein ca 10 cm langer Spalt direkt am Genualiek entstanden ist.


Am 02.05. zieht Franz meinen Skipper am Vorstag entlang in die Höhe und er versucht die beiden gelösten Profilschinen zusammenzuschieben und wieder zu befestigen. Leider ein Fehlversuch da Wind - zwar mäßig blasend - und Wellen ein vernünftiges Arbeiten in großer Höhe nicht zulassen. Mein Skipper braucht mindestens vier Hände und vier Beine um sich dort oben festzuhalten und gleichzeitig arbeiten zu können.


Er entscheidet daher die Genua nicht mehr voll auszurollen um ein Aufscheuern des nagelneuen Segels zu verhindern. Ob allerdings am gerollten Vorstag weniger Druck auf das Segel auftritt ist fraglich. Bis Hora muss es halten.
Ein Bergen der Genua ist auch nicht möglich da der Genuaschlitten aus dem Profil springen würde und dann die Genua überhaupt nicht mehr gesetzt werden kann. Zittern ist also angesagt.


Ansonsten hält er sich an die Empfehlungen vom Wetter und Routenprofi Herb von der Funkstelle Southbound II und geht für die nächsten Tage nicht über den 30. Breitengrad hinauf da dort starke Winde aus Osten pfeifen.
Ab Sonntag sollte es dann möglich sein.


Die tägliche Funkrunde mit Herb bringt ein bischen Abwechslung in den Bordalltag, da vorallen auch die anderen Schiffe die derzeit über den Atanik segeln immer ein paar Neuigkeiten zu berichten haben.


Ab dem 03.05 werden Dünung und Wellen wieder höher und starker Wind aus W treibt uns voran. Es gibt auch wieder einige der berüchtigen Squalls die uns mit Windböen bis 40 knt beglücken. Gottseidank erkennt man diese schon von weitem.


Ab dem 04.05 Mitternacht bescheren uns die vorbeiziehenden Tiefdruckgebiete drehende Winde aus allen Himmelsrichtungen und im Endeffekt eine ruhige See und fast Windstille. Daher muß leider wieder einmal die eiserne Genua dran um uns ein wenig vorwärts zu bringen. Unter geringster Drehzahl machen wir ganz, ganz langsam meiopen Richtung Ost gut.


Am Morgen soll uns wieder halbwegs vünftiger Wind zwischen 20 und 30 Knoten weiterbringen.


Ach ja aufgrund des Wetters und der doch kühlen Temperaturen die die NW Wettterlage mitbringt kommt meine Crew von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang und teilweise auch tagsüber nicht mehr aus dem Ölzeug. brrrrrrr.


Und noch eine tolle Neuigkeit gibt es DIE ELEKTRONIK FUNKTIONIERT WIEDER

Es weiss allerdings keiner warum. Seit Tagen laufen alle Systeme und Anzeigen ganz normal und ohne Ausfall.


bis bald

27.04.2011 - 30.04.2011


Nachdem wir dochendlich von St. Maarten am 27.04.11 abgfahren sind liegt auf unserem Weg Richtung Norden ein sehr unangenehmer Seegang und Wind in Böen bis 30 Ktn. Wir müssen leider gegenan sodass Crewmitglied Franz seine ersten harten Tage auf See erlebt. So ganz gut ist ihm dabei nicht aber er hält sich tapfer.
Drei Tage auf de hohen Kante mit im Schnitt 7 - 7,5 Knoten Fahrt durch die Wellenberge sind nicht jedermanns Geschmack für den Anfang.


Dafür belohnt uns die See ab dem 29. Mittags mit ruhigerwerdenen Wellen und traumhaften Windbedingungen von maximal 25 ktn. und einem Kurs mit 60° am Wind.
So geht es die nächsten beide Tage dahin und die Crew muß weder Segel noch Steuer anfassen, der Windpilot macht alles von alleine.
Die nacht zum 30. ist ein einziger Traum, wolkenlos, Sterne, Sterne, Sterne und tolle Fahrt.


Wer hat das gesagt?
Segeln ist die teuerste, unbequemste und unkomfortableste Art um von A nach B zu kommen, trotzdem eines der geilsten Dinge die es gibt.
Recht hat er hat er.


Die Instrumente spinnen von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang, untertags zeigen sie normal an. Was da wohl dahinter steckt. Manfred Ober wird sich wohl erst wieder Anfang nächster Woche melden können.


Ach ja heute am 30. hat mein Skipper Geburtstag. Das wird mit einem tollen Frühstück gefeiert, oder besser gesagt hättte gefeiert werden sollen, denn beim Anrichten bringt ihn eine Welle aus dem Gleichgewicht und die gesamte Pfanne samt Inhalt verteilt sich gleichmäsig in der Pantry.
Statt feiern ist putzen angesagt.
Danach kommt der Kühlschrank dran, da ist auch was ausgelaufen und stinkt erbärmlich.
Naja auch so kann man seinen Geburtstag begehen.
Happy Birthday dear Skipper, happy birthday to you.









26.04.2011
Eigentlich sollten wir schon seit gestern unterwegs sein. Aufgrund der verrückspielenden Elektronik hat mein Meister beschlssen doch  den Feiertag abzuwarten und heute einenm letzten Reparaturversuch zu starten.
Mithile von E-mail Anweisungen von Manfred Ober von Ober Yachtelektronik in Vorarlberg hat er heute gemeinsam mit Franz versucht den Fehler nochmals zu lokalisieren und zu reparieren.


Im Endeffekt haben die beiden Jungs heute die gesamte Bodelektronik komplett neu verkabelt. Der raymarine Händler in St. Maarten hat gern die notwendigen Ersatzteile verkauft. Service bietet er jedoch keinen an.


Überigens ein ausgesprochen grosses Lob an Franz. Solche tatkräftigen Mitsegler wünscht man sich öfters im Leben.




Stundenlang war der Autopilot nach der Neuverkabelung stabil und hat sowohl unter Landstrom als auch unter batteriestrom wunderbar funktioniert. Danach haben die beiden jedes einzelne Instrument dazugeschaltet (neu verkabelt mit neuen Steckern versehen) etc. Es hat alles bestens funktioniert.
Bis um ca. 18:00 die Bordnetzspannung unter 12,5 V viel. Dann war alles wieder auf Störung.
Lt. Hern Ober sollte es eigentlich egal sein.


Naja wir werden ab Moregen sehen.
Um 07:00 in der Früh gehts los Richtung Azoren.


Einen Vorteil hatte die ganze Aktion auf jeden Fall. Es gibt nebem meinem Skipper nun eigentlich nur mehr Franz dermich in- und Auswendig kennt. Ich glaube er war heute ganz verwundert, welche versteckten Plätze es in mir gibt.


Ach ja das Wetter:
Es ist deutlich kühler geworden nur mehr so rund um die 28°C (Wasser hat immer noch 32°C), und der Wind in der Marina hat heute mit Böen um die 38 Knoten geblasen. Hie und da kommen auch noch ein paar regenschauer dazu.


22.04.2011 - 24.04.2011


Endgültiger Abschied von St. Lucia. Mit einem weinendem und einem lachendem Auge geht es Richtung Noden.


Der Abschied von St. Lucia erfolgt mit einer in den letzten Monaten zur Gewohnheit gewordenen Regenböe der wir gottseidank entkommen können.


Abfahrt unter Motor Richtung Martinique.
Das Wechselspiel mit der funktionierenen/nicht funktionierenden Elektronik beginnt.
Um 16:00 werden endlich die Segel gesetzt und unter Groß und Genua gehts weiter.
Nicht lange dann ist Windstille.
Unter Motor gehts in die erste Nacht und den ganzen nächsten Vormittag.
Es zeiht ein Paradies nach dem Anderen an uns vorbei Martinique, Dominica, Guadeloupe, Montserrat, Antigua, Nevis, S. Christopher, S. Eustasius. Lauter Inseln auf denen man Wochen verbringen könnte müssen wir leider ziehen lassen.
So wie ich meinen Skipper kenne, kommen diese auch noch irgendwann auf seine Besuchsliste.
Gegen 14:00 frischt endlich der Wind auf und die Crew bringt mich unter Groß und Genua auf Volldampf.


Segeln vom Feinsten und beste Werbung fürs Segeln.

3 bis 5 Windstärken auf Halbwind , kaum Welle wir rauschen durch die Nacht, begleitet von einem hell strahlendem Halbmond.
Franz ist ganz faziniert.


Zwischendurch gibts halt immer noch den Ärger mit der Elektronik. Mein Skipper hat noch ein Mail an Werner Ober von Raymarine Österreich abgestzt, vielleicht hat der eine Idee. Wen der Motor im Leerlauf mitläuft funktionieren die Anzeigen komischerweise.


Bis 04:00 dann sind wir in der Landabdeckung von S. Christopher und müssen die Maschine starten. Die restlichen 30 sm gehts dann unter Motor weiter.


11:30 Ankunft in St. Maarten, Ankern in der Bucht umgeben vom Getöse der startenden und landenden Flugzeuge. Skipper erledigt den Einklarierungskram, danach wartet die Crew nach einem erfrischendem Bad im türkisblauen Wasser auf die Brückenöffnung um in die  Simson Bay Marina zu kommen.


18:00 festmachen in der Marina, Duschen, Abendessen, Wein, zurück zu mir
Skipper schaltet die Belauchtung an der Windanzeige ein, das gesamte elektroniksystem fällt aus!!!!!!!!!





22.04.2011


es ist zm Aus der haut fahren.
Gestern Mittags hat die elektronik (GPS und Autopilot) bestens funktioniert. Aber nur für drei Stunden, die Crew hat mich zum Auslaufen vorbereitet, alles verstaut und dann waren GPS und Autopilot wieder tot.
Der Servicetechniker war dann noch bis um ca. 19:30 an Bord, hat alles durchgemessen und konnte keinen Fehler lokalisieren. Er kommt heute um 07:00 nochmals.


Trotzdem hat mein Skipper entschieden heute Richtung St. Maarten auszulaufen und eventuell dort beim Raymarine einen Servicetechniker zu organisieren, oder komplett neue Geräte.


Der arme Franz hat im Moment jede Menge Zeit sich auszuruhen und zu erholen. Mein Skipper rotiert ein bischen obwohl traumhaftes Wetter herrscht.


Wir sollten dann am 24. in St. Maarten sein
20.04.2011
Wetter wolkenlos 35°C, Wassertemperatur 36°C


Eigentlichn wollten mein Skipper und Franz morgen Richgtung St. Maarten ablegen.
Alles ist gepackt, verstaut, die Crew wollte noch ein gutes Abschiedsabendessen in einem der Marinarestaurants einnehmen und dann ist es aus unerklärlichen Gründen passiert.


Die komplette Elektronik ist ausgefallen. Zuerst hat sich der Autopilot verabschiedet und dann gleich dazu das GPS, und der Plotter.





Und das nachdem der Tiefenmesser und die Logge wieder funktionieren.
Na da war mein Skipper vielleicht grantig. Armer Franz er musste es ausbaden.


Nix wirds mit dem Auslaufen Morgen.


Hoffentlich erreichen sie morgen den helfenden Techniker der auch bei Tiefenmesser und Logge geholfen hat. So ganz einfachn und verlässlich sind die Typen hier ja nicht.


Heute Nachmittag ist auch das Bunkern für die Überfahrt nach St. Maarten erfolgt. Eigerntlich haben die Jungs gar nicht so viel eingekauft. Die beiden werden uns doch hoffentlich nicht vom Fleisch fallen. :
-)


Vorgestern war Inselbesichtigung auf dem Programm und am Nachmittag wiederein paar kleinere Reparaturen.


Mittlerweile sind auch der neue Spi - diesmal ein Wingaker, eine neue Kutterfock und ein neues Groß auch schon montiert,


Im Schiff ist auch alles wieder auf Vordermann gebracht worden, Neues Motor- und Getriebeöl, neue Öl- und Kraftstofffilter, neue Kühlflüssigkeit etc, und eigentlich könnte es los gehen.


Wenn der Schmarrn von oben nicht wäre.:
-[]


Mal sehen wie lange es noch dauert.
15.04.2011



Hurrah mein Skipper ist wieder da




Die lange Einsamkeit der letzten Wochen hat mich schon etwas sentimental gemacht.
Aber jetzt passt wieder alles.


Mein Skipper und und Franz - Crewitglied bis nach Lissabon - sind am Freitag Abend fast pünklich angekommen und haben begonnen mich für die große Überfahrt vorzubereiten.


Seit gestern ist mein Unterwasser wieder sauber und aller Bewuchs (war teilweise zentimeterstark) ist von meinem Skipper und mit hilfe eines zweiten Tauchers entfernt worden.


Neues Großsegel, neue Genua 3 und der neue Spi (diesmal ein Wingaker) sind beschlagen.


Die nächsten zwei, drei tage werden noch einige Kleinigkeiten repariert und hergerichtet.


Ach ja - mein Tender hat einen neuen Motor erhalten, nach dem zwischenzeit Skipper georg den alten nicht in Gang gebracht hat.


Mal sehen was noch alles kommt.


Das Wetter ist traumhaft,der Wetterbericht für die ganze nächste Woche sagt schwache Winde aus NO bis O.
Nächste Station St. Maarten


14.02.2010


Einsam und verlassen liege ich nun auf St. Lucia.



Mein Skipper musste beruflich zurück ins kalte Österreich und hat mich für eine längere Liegedauer vorbereitet und alles gut eingemottet.


Aber: Ende nächster Woche kommt Onkel Georg mit Crew und wird mich die nächsten Wochen bis zur Rückkehr meines Skippers durch die Karibik führen.
Ich freue mich schon, da es mit ihm ja immer lustig ist.
:
-)




24.01.2011


Man sollte gar nicht glauben was so alles an scheinbaren Kleinigkeiten im laufe der Zeit kaputtgehen kann.
Seit uns die letzt Crew am Freitag verlassen hat ist mein Skipper damit beschäftig eben diese Kleinigkeiten wieder in Stand zu setzen.
Angefangen von den Navigationslichtern wo sich herausgestellt hat das es eben keine Kleinigkeit ist sondern beide Versorgungskabel gebrochen waren, d.h. die Lampen mussten komplett neu verkabelt werden, Kabel vom Verteilerkasten durch das Kollisionschott in den Ankerkasten, hinauf durch die Fussstützen in den Bugkorb bis zu den Lampen. Was sich als kleinen Aufwand dargestellt hat ist ein eineinhalb Tagesprojekt geworden.
Und so gehts weiter. Tiefenmesser kaputt  - der lokale Raymarinetechniker hat einfach keine Zeit oder will nicht - daher - Fehlersuche - Ursachensuche, Reparatur.
Wassereintritt im Rumpf - das Gleiche  - Fehlersuche - Ursachensuche - Der Füllanschluss am Reservewassertank ist leck.
So geht halt die Zeit dahin, dafür steh ich halt immer besser da und fühle mich pudelwohl und umsorgt.
Schönheitswettbewerb gewinn ich halt keinen, jedoch ist mein Skipper sehr darauf bedacht dass die Reparaturen auf lange Sicht halten.
Sikkaflex, Vaseline, und Vulkaniserband machens möglich. Der ein oder andere Teil wird auch noch ausgetauscht und ein Neuteil eingebaut.


Mit der letzten Crew hatten wir am Donnerstag Abend und am Freitag auch noch jede Menge Spaß. Ein paar Drinks zum Abschied und eine deftige Poolparty hat sich ausgezahlt.
Ich hoffe doch dass es den vieren gefallen hat und sie schöne Erinnerungen mitnehmen.
10.01.2011 - 19.01.2011


Bei Sonnenaufgang wird abgelegt um den langen Schlag nach Bequia bei Tageslicht noch zu schaffen. Herrliches downwindsegeln bei 6 bis 7 Windstärken aus NE zeigt was wirklich in mir steckt. Wir schaffen die Strecke in wesentlich kürzerer Zeit als mein Skipper angenommen hat.
Bequia empfängt uns mit totaler Karibikstimmung und die Crew ist bester Stimmung.


Nach Bequia gehts weiter Richtung Mustique, Petit Mustique, in die Tobago Cays, vorbei an Mayreau und leider schön langsam wieder retour. Einstimmig wird beschlossen das 14 Tage für diese Traumrevier einfach viel zu kurz sind.


Traumhafte Tage in den Cays bei Strandbarbeque mit frischem Lobster, Gemüse, viel Wind und heisse Sonnentage erschweren der Crew den Abschied und die Strcken retour nach St. Lucia.


Die Retourreise nach Norden heisst segeln hart am Wind bei 7 Windstärken und starker Atlantikwelle, speziell die Strecke St. Vincent - St. Lucia bei einer Vollmondnacht mit schwern Schauerböen verlangen der unerfahrenen Crew doch einiges ab.
Die Stimmung bleibt trotzdem ausgezeichnet und die Freude am Segeln ist keinem vergangen.



Bei mir ist auch alles in bester Ordnung, mein Skipper pflegt mich brav und bringt mich gesund retour nach St. Lucia.


09.01.2011


Heute Früh wurde abgelegt, kurz noch die Tanks gefüllt und ab gings mit einem kurzen Eingewöhnungsschlag in die Marigot Bay an der Westküste von St. Lucia.
Der Crew hats gefallen und so dürften die nächsten beiden Wochen ein entspanntes Segeln werden.
Die neue Fock steht sensationell und zieht fantastisch.


In der Marigot Bay gabs dann noch eine Überaschung - meine liebe Stegnachbarin von Las Palmas - Shaka - liegt hier mit Skipperin Mareike und Neuer Crew.
Am Abend wird gemeinsam bei einem ausgezeichneten Abendessen im Doolitles mit anschließender Wodka und Rumverkostung bei uns an Bord Abschied gefeiert, da Shaka weiter Richtung Norden segelt und wir Richtung Süden.
Irgendwann werden wir uns schon wiedersehen.


07.01.2011


Heute war ein verspätetes Christkind für mich.
Ich habe ein neues Großsegel und auch eine neue Genua bekommen. Stehen mir außerordentlich gut.  

Auch beim Zoll hat alles perfekt geklappt. Einen Großen Dank an Thomas Pehn von UK Halsey in Gmunden. Er hat die neuen Segel rasch und unkomplizert organisiert.
Jetzt fehlt noch die neue Fock diese sollte in 2 - 3 Wochen ankommen und der neue Spi.


Am Abend ist die neue Crew angekommen 2 x Harald, Tina und Gerlinde.
Die Crew war dann noch kurz in der Stadt und ihr Ankommen in Gros Islet gefeiert.
Jetzt wird noch einen Tag akklimatisiert und am Sonntag gehts los in den Süden.


Mein Skipper bringt leider seine Verkühlung und das bischen Fieber einfach nicht los. :
-(
Da muss er halt jetzt durch, wird schon werden.




04.01.2011


Ein Prosit 2011 allen in der Kälte Daheimgebliebenen


Hurrah mein Skipper ist wieder da.
Schön langsam bringt er mich wieder auf Vordermann, da ja bei seiner Abreise der Himmel geweint hat und ich ziemlich feucht innen und außen war.


Seit vorgestern bin ich wieder halbwegs trockengelegt.
Jetzt warten wir auf die neue Crew die am Freitag ankommen soll, sofern es in Europa nicht wieder ein Flugchaos gibt.


Hier ist es wunderbar warm +30° leicht bewölkt und ausreichend Wind. Die Wettervorhersage für die nächste Woche ist ähnlich - kaum Regen.


Ich bin schon gespannt wie die nächsten Wochen werden.


Viele Freunde sind schom im Süden, Time Warp, Hazel Frey, Stealaway etc. mit ihren Crews sind auf Grenada und in der Umgebung und ich hoffe sie in den nächsten Tagen wiederzusehen.
Shaka kommt am Freitag nach St. Lucia.


19.12.2010
Die Karibik hat uns voll im Griff.


Tolle Stimmung auf den Strassen, in der Marina und die Bevölkerung ist kommunikativ und sehr gut drauf. Trotz aller Schwierigkeiten im Land und nach Hurrican Thomas.
Die Devise heisst: weg vom Touristenstrom und dorthin wo die lokale Bevölkerung feiert. UND das können die wirklich!!!!


Die Crew hat mich wieder halbwegs auf Vordermann gebracht, einzig die Segel sind noch ein Problem und die Kühlwasserpumpe.
Die neue Pumpe liegt sein Donnerstag am Zoll und mein Skipper bekommt sie nicht verzollt, da auf den Dokumenten ein Zahlensturz ist. Über das Wochenende wird sich wohl nichts mehr tun, sodass er bis Montag warten muss.


Seit Samstagnachmittag regnet es (Regnen ist ein Hilfsausdruck - tropische Regenschauer passt schon eher) aber mit einer Wassertemperatur die einer warmen Dusche gleichkommt. Eigentlich nicht unangenehm nur trocknet halt nichts. Ich bin dafür so richtig sauber geworden


15.12.2010
Ankunft in St. Lucia um 18:30 und 21 Sekunden Ortszeit nach 24 Tagen 9 Stunden und ein paar unwesentlichen Sekunden.


Der Empfang ist toll, viele Segler und Einheimische erwarten uns am Steg und helfen beim Anlegemanöver, ein kühler Rumpunsch und Früchterkorb tun dann das Übrige um die Crew willkommen zu heissen.


Alle sind froh dass sie gut angekommen sind und fast 25 Tage auf See verbracht haben.


Ein Dank auch an die tolle Crew die eine super Seglergemeinschaft gebildet hat und in allen Belangen ausgesprochen gute Kameraden waren und sich gegenseitig in Hoch und Tiefs unterstütz hat.


Dank auch an meinen Skipper der mich ohne Schäden über den Atlantik gebracht hat. Wahrscheinlich war die Erfahrung und die Schadenliste der ersten Wochen von Kroatien auf die Kanaren Lehre genug für ihn nicht unbedingt alles zu riskieren und mich sehr materialschonend zu segeln.
Welcher Weg der Richtige  - dieser oder doch Vollgas um im Regattafeld weiter vorne zu leigen - ist sollen halt andere entscheiden wir sind alle unbeschadet angekommen - das ist doch die Hauptsache - Ich bin ihm recht dankbar dafür.


Jetzt ist erst einmal Karibikfeeling und Weihnachtspause sowie Zeit für kleinere Instandsetzungsarbeiten.


Anfang Jänner kommt dann die nächste Crew für einen hoffentlich tollen Karibiktörn.


15.12.2010
Heute früh ist die Entscheidung gefallen endgültig meine Maschine zu starten.
Wind bis maximal 6 ktn aus ESE verhindert zügiges Segeln um den 16.12. als Ankunftstag einzuhalten.
Unter Maschine können wir heute Abend in St. Lucia sein.


Da die Kühlwasserpumpe noch immer defekt ist und den Maschinenraum unter Wasser setzt muß die Cre alle 30 Minuten die Motorbilge trockenlegen. Keine angenehme Arbeit.


Mein Skipper hat heute früh die Nachricht erhalten dass eine Ersatzpumpe frühestens Ende Jänner das Zentrallager in Belgien verlassen kann.
D.h. Pumpe in St. Lucia ausbauen und versuchen vor Ort reparieren zu lassen.


Vom Segelmacher in St. Lucia ist leider auch noch keine Antwort bezüglich der Reparatur von Spinaker und Genua gekommen.
Es werden wohl noch ein paar spannende Tage in St. Lucia werden.


Heute früh gab es die letzten frischen Eier zum Frühstück.


13.12.2010
Seit zwei Tagen fahren nun unter Spi bei wechselnden Windrichtungen aus ESE bis ENE Richtung St. Lucia. Der Wind wird leider immer schwächer und die Crew immer nervöser.
Am 13. Vormittag frischt der Wind endlich wieder auf und dreht auf NE. Endlich Passatsegeln vom Feinsten. 15 bis 18 Ktn Wind ´kaum Welle und eine leichte Dünung aus NE beweisen dass der Passat zu Recht gelobt wird.


Das Wetter ist eine perfekte Belohnung für die regnerischen Starkwindetage und Nächte der letzten Woche.



Bis um 00:30 des 14.12.2010
hier endet das Leben meines Spinakers aprupt. Eine nicht erkennbare Böe zwischen 25 und 30n Ktn lässt mich kurz anluven und den Spi mit einem lauten Knall in tausend Fetzten fliegen.
Sch........





Mein Skipper am Boden zerstört jetzt haben wir keine Vorwindsegel mehr.
Ob das Tempo mit Genua und Groß auf diesem Kuer halbwegs zu halten sein nwird ist mehr als fraglich.


Wir haben jetzt noch 240 sm bis zum Ziel und wollten eigentlich am 15.12. in St. Lucia anlegen. Aber bei wechselnden Winden um die 10 - 15 Ktn aus ENE bis ESE wird sich das nicht ausgehen.
Johannes bangt bereits um seinen Flug, bei JoPo wird es sich hoffentlich ausgehen.


In der heutigen Funkrunde hat sich herausgestellt dass doch einige Schiffe noch weit hinter uns liegen und erst mit einer Ankunftszeit Anfang nächster Woche rechnen.
Die feiern Weihnachten sowieso in der Karibik, da ist es ihnen auch egal.


Naja die Hitze macht es der Crew auch nicht leichter - 35° im Schatten sind für Mitte Dezember ja recht angenehm.











11.12.2010
Seit zwei Tagen begleitet uns regneisches Wetter mit starken Schauerböen und den berüxhtigten Squalls in denen Sturmstärke auftritt.
Das heisst für die Crew ständiges Reffen, ausreffen und wieder reffen. Unter Tags ist es weniger ein Problem da die Squalls rechtzeitg an der Zugrichtung erkennbar sind. Nachts ist es schon schwieriger  da auch der Himmel vollständig bedeckt ist und kein Mondlicht scheint. Gottseidank arbeitet das Radar sodass die meisten heranziehenden Squalls rechtzeitig erkennbar sind.
Auch der ständige Wechsel Ölzeug an - Ölzeug aus geht der Crew auf die Nerf´ven.
Mein Skipper hat mittleirweile darauf verzichtet und geniesst die warmen Schauerböen als mwillkommene Süsswasserdusche. Die Crew machts ihm schon teilweise nach.


Der Wind dreht auch beständig zwischen NO und SO sodass die Crew die Segelstellung alle paar Stunden ändern muß um den Kurs West - St. Lucia halten zu können.


Aufgrund der vielen Flauten in den nersten beiden Wochen unserer Reise sind wir im Moment 3 - 4 Tage nhinter unserem Zeitplan. Eigentlich solltenn wir Morgen spätestens Übermorgen in St. Lucia ankommen, jetzt wird es wohl Mittwoch oder Donnerstag werden.


Morgen ist der 3. Adventsonntag und wir werden diesen Tag mit frisch gebackenem Brot (Dank an unseren Bäckermeister Matthias) feiern.


Jetzt sind es nur mehr 500 sm bis St. Lucia. Obwohl das Segeln der Crew nach wie vor großen Spass macht ist die Vorfreude und Erwartung auf eine baldige Ankunft allen schon ins Gesicht geschrieben. Vielleicht eht ja doch noch einnhalbe Knoten mehr?


09.12.2010
Auch heute treibt mich der überraschenderweise doch sehr böige NO-Passat unter gerefftem Groß und voller Genua weiter Richtung Westen.
Der Spi bleibt eingepackt, da wir ihn sicherlich vor St. Luica noch einmal brauchen und ihn nicht hier durch einen Fehler verlieren wollen.


Für die Crew gabs heute eine böse Überraschung - DER KAFFEE IST AUS!!!


Mein Skipper ist nach dem Frühstück durchs meine ganzen Stauräume gekrochen ob nich doch noch irgendwo eine Packung verstaut ist. Negativ !!!!


Ansonsten gehts mir und der Crew gut, der Atlantikschwell gemeinsam mit dem Wellengang des Passats zeigt doch das ein oder andere Mal seine Krallen oder was in ihm stecken könnte wenn er wollte. Für uns ist es aber noch nicht wirklich schlimm.


Heute ist auch die 800 sm unterschritten worden. Die Crew rechnet bereits ständig unser ETA mit.
Derzeit haben nwir noch den 16.12 im Visier - mals ehen ob wir das gemeinsam zusammenbringen und ob das Wetter mitspielt.


Schlimm ist ja nicht nur das der Kaffee ausgegangen ist sondern dass mein Skipper seine Zigaretten bereits rationiert hat. Naja vielleicht gehen sie ihm ja doch aus und er gewöhnt sichs ab. Oder er wird unleidlich und dann leidet die ganze Crew. Lassen wir uns überaschen.


Ahja - vom Volvo Vertreter in St. Lucia hat mein Skipper noch immer nichts gehört. Dort gehen die Uhren offensichtlich doch anders.
Bei der heutige Kontrolle war das gesamte Kühlwassersystem leer. Mal sehen ob sich beim nächsten Motorstart beim Anlegen in St. Lucia dieses wieder füllt.


Strom erzeugt seit drei Tagen der Schleppgenerator. Funktioniert super es gibt wieder kaltes Bier für die Crew und meine Batterien fülen sich auch langsam wieder. Für die volle Ladeleistung der Solaranlage sind leider zuviele Wolken unterwegs.


07.12.2010


Seit dem 05.12.2010 17:00 bläst der NO Passat in Starkwindstärke. In den Böen bis 35 Ktn trägt er uns Richtung Westen. Seit 48 Stunden liegen wir mit gerefften Segeln auf Bb Bug und rauschen dahin.
Die Atlantikdünung bringt mich manchmal so richtig ins Surfen.


Heute bei Tagesanbruch haben wir die 2.000 sm überschritten bis zum Ziel haben jetzt nur mehr ca. 999.


Sollte sich das Wetter nicht wesentlich ändern und die Windrichtung und Stärke halbwegs konstant bleiben sind wir in einer Woche am Ziel.


Alles Frischgemüse bis auf Zwiebel und Erdäpfel sind aufgebraucht, Wasser und vor allem Bier müsste bis zum Ende der Reise reichen.
Seit gestern ist die Crew auf Dosennahrung umgestiegen und man sollte es nicht für möglich halten wie so manches Dosenfutter mit ein bischen Fantasie verfeinert werden kann.


Trotz des doch vorhandenen Zeitdruckes segelt mich mein Skipper sehr materialschonend. Schließlich sollen wir ja alle unversehrt und ohne Bruch in St. Lucia ankommen. Und die Karibikwochen sowie die Retourfahrt steht ja auch noch an.


Von dem Volvo Vertreter in St. Lucia haben wir nichts mehr gehört, ob der dringend benötigte Ersatzteil nun vorrrätig sein wird oder nicht ist nicht in Erfahrung zu bringen.
Naja wir werden den Motor hoffentlich nur mehr zum Anlegen benötigen.
05.12.2010
Krampus und 2. Adventsonntag in Einem
Und noch immer nicht wirkich der beständige Passat angekommen.
Die derzeitige Crew ist jetzt den 15. Tag auf Hoher See, die Stimmung nach wie vor gut
das Essen bestens - auch der heutige Tag mit warmen Bier und Ravioli aus der Dose (allerdings stark verfeinert) beganen wurde.
Seit drei tagen fahren wir nun unter Spi Richtung Westen.
Ab Morgen Abend gibt es Starkwind - der Passat kommt ja doch noch.


Mein Skipper hat zwischenzeitlich mit der Volvo Penta Station in St. Lucia Kontakt aufgenommen und versucht eine Lösung zur provisorischen Reparatur der Kühlwasserpumpe zu errreichen- Sinnlos. Einzige Antwort - bauen Sie doch eine Ersatzpumpe ein. Auf die Frage ob es die in St. Lucia gibt kommt ein einfaches - No Sir!
Auf die Frage ob Volvo diese bis zu unserer Ankunft in St. Lucia besorgen kann - kommt keine Antwort mehr.


Die bessere Hälfte meines Skippers wird nun versuchen diesen Ersatzteil in Österreich zu bestellen und nach St. Lucia zu senden. Das wird ja wohl klappen.


Hurra -es wird immer wärmer und die Sonne brennt unbarmherzig das Bier wqarm und die Butter geschmolzen -  UND morgen kommt der Nikolaus

03.12.2010
Immer noch fehlt der NO-Passat. Lt. Langzeitvorschau soll sich der begehrte Wind der uns rasch über den Atlantik bringen soll frühestens am 4. Dezember auf unserer Breite einfinden. Etwas südlicher bläst ers chon leicht. Wir sind nun seit zwei Tagen abwechselnd unter Spi nund Groß bzw ausgebaumter Genua unterwegs. Die Crew schmilzt in der drückenden Sonne langsam dahin. Mir fehlt auch etwas an Geschwindigkeit um mich richtig abzukühlen.


Wenigstens ist die Verpflegung Haubenwürdig. Fast jeden Tag gibt es nun frischen Fisch. heute hat wieder eine große Dorade angebissen von der die Crew mehr als satt geworden ist. Unser Bordeigener Bäckermeister Matthias zeigt das Handwerk goldenen Boden hat. Seine Backkünste übertreffen sogar die heimischen Bäcker. Frisches köstliches Brot und Semmeln mitten auf dem Atlantik.





In der täglichen Funkrunde die mein Skipper über SSB Funk führt werden Rezepte und andere Informationen unter den Atlantikseglern ausgetauscht. Obwohl rund um uns andere Boote sind sieht man seit Tagen kein einziges.


Lt. Satellitenwarnung liegt vor uns eine starke Front mit Regenböen und den gefürchteten Atlaniksqualls die in minutenschnelle Sturmstärke hervorrufen können. Mal sehen wie wie da durchkommen.


AAm 2. Dezember konnte endlich Richtung West abgedreht werden, da der Wind halbwegs passt. St. Lucia wir kommen!!!

Kann sich nur mehr um Wochen handeln
01.11.2010
Zusammenfassung der letzten Tage


Seit dem 26.11.2010 warten wir und die gesamte Flotte auf den Nordostpassat der sich heuer einfach nnicht einstellen möchte.
Aufgrund der Wettervorhersage für die nächste Woche beschließt mein Skipper nun doch auch die Kap Verden zu laufen und in Porto Grande (Mindelo) meine Tanks zu füllen.


Auf dem Weg dorthin haben wir teilweise Segelwind, teilweise Flaute. Am späten nachmittag des 28.11.2010 laufen wir in Mindelo ein. die komplette Marina ist voll mit ARC Booten und an der Tankstelle drehen wir ca. 2 Stunden unsere Kreise. Um 17:00 wird diese geschlossen. Ein kleiner bunter Schein überredet den Tankwart uns doch noch dranzunehmen .-)
Einstimming beschließt die Crew (aber auch ich) die Kap Verden nicht zum bevorzugten Urlaubsgebeit zu erklären.


Auslaufen aus Mindelo gegen 18:00. Eine wunderschöne Sgelnacht versüßt uder Mannschaft die Träume. In der Früh ists damit allerdings wieder vorbei.


Motor an. Gegen 13:30 stellt mein Skipper fest das der Motorraum unter Wasser steht. Woher das nun schon wieder.
Alles überprüfen - es stellt sich heraus, dass der Simmering des Impellergehäuses undicht ist und sprudelt wie verrückt.
Reparaturversuche bringen leider nichts, da hierfür keine Ersatzteile an Bord sind.
Solange die Motorkühlung funktioniert wird halt alle Stunden Wasser aus dem Motorraum gewischt. So ein Mist.
Am 30.11.2010 gabs wieder einmal eine herrliche Dorade mit Gemüse und Reis.
Heute morgen gibts wieder etwas Wind und wir versuchen weiterhin südwestlichnzu kommen um den Passat zu erreichen. Eigentlich nsind wir ja schon nauf der Höhe von St. Lucia aber reiner Westkurs bringt uns nur wieder in die Flaute.


Die gebuchten Rückflüge für die Crew werden bereits eng und die Crew etwas nervös.
Wir werden sehen wie es die nächsten Tage weitergeht.
26.11.2010
Heute Nacht mussten wir leider die eiserne Genua bemühen um ein Stück weiterzukommen.
Dafür war ab dem Vormittag wieder halbwegsen Segelwind. Unter Spi und Groß gehts weiter Richtung Südwesten.


Am Vormittag sichten wir den ersten Wal. Keine 15 m taucht er an Steuerbord auf und verschwindet wieder. Leider kann keiner der Crew feststellen was für einer es war.


Am Nachmittag ist wieder einaml Waschtag für die gesamte Crew angesagt. Endlich duftet es wieder einmal halbwegs normal durch das ganze Schiff.



Zu Mittag entscheidet mein Skipper gegen Süden auf die nördliche Insel der Kap Verden abzudrehen, da ein Sturmtief im Mittelatlantik seine Ausläufer direkt in unsere geplante Route sendet. Und 30 - 40 Ktn SW gegenan und einer Dünung aus NW will er der Crew und mir nicht antun.
Wo ist der Nordostpassat auf den ALLE warten?



Für Morgen Mitternacht sollten wir diese Ausläufer ein bischen zu spüren bekommen, dann ist wieder eine Schwachwindzone vor uns.
Ein Teil der motort Richtung Kap Verden um dort nachzutanken. Wir wollen versuchen ohne diesem Umweg nach St. Lucia zu kommen - sind ja nur mehr ca 2.300 sm


Der heutige Tag wird uns in der Plazierung wieder etwas zurückwerfen, aber mit so wenig Wind gehts halt nicht schneller.
25.11.2010
heute hat das Fischerglück wieder zugeschlagen

. Matthias und Johannes haben eine wunderschöne Dorade aus dem Wasser geholt. Köstlich. Dabei sind auch andere Meeresbewohner höchst interessiert an uns.
In der Abenddämmerung haben zwei Junge Delphine versucht mit dem Ruder meiner Windsteueranlage zu spielen und haben mich dabei zweimal aus dem Kurs gebracht. Mehrmals haben sie nach dem Ruder geschnappt. Verrückt diese liebenswerten Meeresbewohner. Selbst die Frankfurter die die Crew ins Wasser geworfen hat haben sie gefressen. Letztendlich haben sie dann aufgegeben nund sind mit einem größeren Delphin davongeschwommen.
Ob das Pendelruder Schäden davongetragen hat kann erst nach der Ankunft in St. Lucia festgestellt werden.


Was es ansonsten noch zu berichten gibt? Mein Skipper nimmt schön langsam wieder etwas zu, da Johannes ein ausgezeichneter Koch ist und ihn und die Crew täglich mehrmals mit exzellenter Küche versorgt.


Wie unser Stand in der Regattawertung ist lässt sich leider nicht so einfach feststellen, da sich die Wertungen im moment ständig verschieben. Wir dürften aber für unsere Verhältnisse im Moment gar nicht so schlecht liegen.


22.11.2010
23.11.2010
24.11.2010
Die erste Regattanacht haben wir fast perfekt überstanden.
Mein Skipper muss sich jedioch ein paar Fehler eingestehen.


1) die Crew kennt das Boot nicht und ist nicht blind mit allen Bedienungsdetails vertraut
2) aus diesem Grund wird die erste Nacht nur schaumgebremst gesegelt
3) er fällt zu weit nach Westen ab und erwischt eine Schwachwindzone.


Am Morgen wird trotzdem der Spi gesetzt und in Höchsttempo  - an die 10 Knoten geht es wieder Richtung Süden, dem Feld hinterher.
Der Rückfall von der Nacht zum 22. kann im Laufe des 23. und 24. wieder halbwegs gut gemacht werden. Wir überholen Schiff um Schiff und liegen am 24. zu Mittag wieder gut im Feld.


Der 23. ist auch der erste Waschtag für die Crew - endlich riechen sie wieder normal. Aus Sittlichkeitsgründen werden wir hier keine Nacktfotos veröffentlichen


Am Nachmittag des 24. erwischt es uns aber trotzdem - Totale Flaute
Es bleibt nichts anderes übrig um den Motor zu starten und durch das vor uns liegende Flautengebiet durchzufahren.
Der einzige Trost ist dass es Allen so geht. - noch 250 sm bis zum Schwenk nach Rechts


Hightlight des Tages ist der erste Fang von Matthias - schmeckt köstlich leider nur zu wenig für ein komplettes Abendessen, aber als Vorspeise herrlich.


Die Sonne und das Nichtstuen haben ihren Preis, die Crew ist am Abend hungrig und hundemüde. Für Morgen ist Regen angesagt.
21.11.2010
Heute ist der große Tag der Abfahrt Richtung Karibik.
Man würde lügen wenn man behaupten würde eine gewisse Spannung an Bord ist nicht vorhanden. Sowohl bei der Crew als auch bei jenen die nicht mitfahren. Aber es ist auf allen Booten das gleiche.


Die Veranstalter bemühen sich ein wenig Abwechslung in die letzten Hafenstunden zu bringen.


Pünktlichn um 12:00 wird abgelegt und Richtung Startlinie ausgelaufen. Das Problem ist nur das machen ALLE!!!!


Der Start um 13:00
270 Schiffe gehen über die Startlinie, gottseidank - wahrscheinlich auch wegen des schwachen Windes gibt es keine Kollisionen.


Unser Kurs führt uns südwärts Richtung Kap Verdische Inseln. Die erste Nacht sind noch rund um uns die Lichter der Mitsegler zu sehen.
20.11.2010

Man glaubt es kaum, die Segel angekommen, ich bin wieder ein Segelboot!!!
Leider ist die Fock irreperabel, aber mit repariertem Groß und Genua sollten die nächsten Wochen kein Problem sein.


Die Crew hat gestern auch weiter eingekauft, alle meine Stauräume sind voll mit Lebensmittel und flüssiger Nahrung. Mein Skipper hatte zuerst noch gezweifelt ob alles vernünftig verstaut werden kann, aber am Ende stand nichts mehr am Steg.
Ich hoffe nur sie finden dann auch alles wieder.


Am Nachmittag haben mein Skipper, seine bessere Hälfte Christoph und Gabi eine kurze Sightséeingtour durch Las Palmas gemacht. Naja, die Begeisterung über diese Stadt hält sich in Grenzen.


Abends war die offizielle Abschlussveranstaltung im Royal Club Nautico - man muß einmal in diesen Räumlichkeiten gewesen sein.
Nach den Ansprachen hat meine Crew beschlossen lieber nochmals gut Essen zu gehen als belanglosen Smalltalk im feinen Club zu machen.


Der Abend war sehr lang, es war grad noch nicht hell als die Crew wiederkam.


Heute ist noch das wichtige Skipperbriefing und morgen der große Tag.
Ein paar Kleinigkeiten werden heute noch überprüft. mein Skipper hat der Crew für heute eingeschränkten Alkoholgenuss und zeitiges Schlafengehen verordnet.
19.11.2010
Die Tage laufen nur so dahin.
Mann soll es nicht glauben aber gestern wurde endlich mein neues Vorstag installiert, Die Neue Windlupe geht auch, jetzt fehlen nur mehr die Segel.
Ich hoffe dass diese heute geliefert werden, sonst dreht mein Skipper noch durch.


Proviant ist auch schon fast alles an Bord. Nur das Frischgemüse, Obst und Fleisch fehlt noch. Ahja und natürlich die Getränke - die kommen auch heute.
Wo ich alles in meinen Stauräumen unterbringen kann, was die Crew eingekauft hat ist mir allerdings noch nicht klar.
Ein netter bericht über unsere Mengen an Verpflegung steht auch auf der WCC Homepage.



Die Crew ist ja auch schon komplett, Christoph, Johannes, Matthias und nochmals Johannes sind bereits seit zwei Tagen an Bord und helfen fleissig mit.
Johannes I war gestern den ganzen Nachmittag im Mast und hat die Salinge mit Rohrisolationen ummantelt, damit die Segel bei den zu erwartenden Vorwindkursen nicht an den salingen scheuern.
Die beiden Gäste an Bord - Ulli (meines Skippers bessere Hälfte) und Gabi Christophs´s bessere Hälfte helfen ja auch fleissig mit um mich in Schuß zu bekommen.
16.11.2010
Die Vorbereitungen laufen sehr, sehr schleppend. das Vorstag ist immer noch nicht fertig und wir werden jeden Tag aufs Neue auf Morgen vertröstet. mein Skipper wird schön langsam ein bischen nervös, da ja noch viele Arbeiten anstehen.
Heute Nachmittag hat er beim Rigger vorbeigesehen und musste feststellen das mit dem Vorstag trotz fester Zusage noch immer nicht begonnen wurde.


Der Segelmacher hat jetzt den Termin für die Reparatur auf Freitag verlegt.


Christoph und Gabi haben heute die ersten Einkäufe erledigt, die Unmengen von Lebensmittel sollten dann morgen geliefert werden. Die Flüssignahrung am Freitag.
Na hoffentlich klappt das.


Ansonsten vergehen die Tage mit hochinterssanten ARC Seminaren über Sicherheit, Wetterkunde, Vorwindsegeln, Verproviantierung und vielen kleinen Arbeiten für die Sicherheit bei der Überfahrt. Splinte abtapen, Befestigungen neu machen, Splintsicherungen überprüfen, neue Leinen einscheren etc.


Heute Abend war die Geburtagsfeier der Skipperin von SHAKA - meiner Nachbarin.
Viele Segler aus Deutschalnd, Kroatien und auch mein Skipper haben bei ein paar Gläschen ihren Geburtstag gefeiert. Naja ein bischen Abwechslung muss ja auch sein.
14.11.2010
Heute gehts weiter auf und ab.
In der Früh waren die Servicetechniker von Raymarine an Bord. Die Windlupe ist leider komplett kaputt, gottseidank hat mein Skipper einen Ersatz mit. Morgen kommt der Techniker nochmals schneidet ein neues Loch in mein GFK, installiert und verkabelt die neue Windlupe.


Christoph und Gabi von der Neuen Crew sind schon da und werden gleich bei der offiziellen Eröffnungsfeier der ARC 2010 heute Mittag als Fahnenträger der österreichischen Flagge eingeteilt.


Am Nachmittag verlässt uns die alte Crew. Mit einem weinenden Auge sehen mein Skipper und ich sie ziehen.
Ein Lob an diese Crew. Selten war noch eine so harmonische und gute Mannschaft an Bord. Alle vier sind eine echte Bereicherung für jeden Törn. - Danke an alle vier  - Frerk, Dieter, Roland und Thomas ihr habt des Skippers Leben leicht gemacht und mich sicher nach Las Palmas gebracht - würde mich freuen Euch wieder einmal an Bord zu haben.
13.11.2010
Sieht heute ein wenig regnerisch aus.
Allen Umständen zum Trotz entschließt sich die komplette Mannschaft (leider ohne Roland) heute einen Ausflug ins Hinterland zu machen. Eine absolut beeindruckende Landschaft tut sich auf. Berge (fast bis 1.800 m), Schluchten und traumhafte Motorradstrecken (ich glaube mein Skipper spekuliert hier nochmals mit seinem Eisen herzukommen ). Leider sind sie mit dem Auto unterwegs aber solche Strassen muß man in Europa wirklich suchen.
Irgendwie hat die Landschaft ein Ähnlichkeit mit Südamerika Die Restaurants an den Zwischenstopps sind auch alle BESTENS.



Ein toller Ausflug von Alle sehr, sehr müde zurückkommen.
Mein Skipper kränkelt ein wenig, aber mit Aspirin C und Metavirulent wird er morgen sicher wieder auf der Höhe sein.
11.11.2010
Faschingsbeginn!!!!
Für meinen Skipper trifft das heute leider nicht zu.
Bei der Überprüfung des Genuarutschers hat sich leider herausgestellt, dass das Vorstag im oberen Bereich aufgedreht und angeknickt ist. Die Konsequenz daraus heisst: leider das komplette Vorstag austauschen.



Immerhin ist er im Hafen darauf gekommen und nicht auf See.
Der Rigges kommt am Nachmittag um das Stag abzubauen. Bis am Montag oder Dienstag sollte dann ein neues Stag wieder montiert sein.


Der Segelmacher war auch da und hat mich meiner Garderobe beraubt. Zumindest Groß und Genua kann er herichten, ob er die Fock auch reparieren kann muss er sich im Detail noch ansehen. Zumindestens ein kleiner Hoffnungsschimmer.


Die Crew macht heute einen Ausflug nach Las Palmas, Roland hat uns bereits verlassen und sich im Süden für ein paar Tage einquartiert.


10.11.2010
Hurrah - Gran Canaria kommt in Sicht
Die vom Spanischen Wetterdienst angekündigte schwere See mit bis zu 7 m hohen Wellen im Gebiet der Kanaren hat sich als nicht schlimm herausgestellt. Es war eine ganz normale Atlantikdünung, leider mit ein  bischen zu wenig Wind.


Gegen 15:00 laufen wir in Las Palmas ein, einklarieren, auftanken und weiter gehts zu den ARC Stegen.
Wir sind wirklich fast die letzten die ankommen, teilweise liegen die anderen Boote schon seit Wochen hier.


Anmeldung im ARC Büro, suche nach einem Segelmacher, Servicetechniker für Raymarine etc. Terminvereinbarungen für die Reparaturen.


Zwischenzeitlich kommt die Crew endlich wieder in den Genuss einer ausgiebigen heissen Süsswasserdusche. Ich komme morgen dran.


Beim Bergen der Genua stellt sich heraus das der obere Rutscher verklemmt ist und sich weder hoch noch runter ziehen lässt. Dieter ist der Tapfere der sich in den Mast begibt und mutig im Masttop hantiert. Leider ohne Erfolg.
D.h. mein Skipper macht sich morgen auf die Suche nach einem Riggspezialisten der uns weiterhelfen kann. Die Genua konnte trotzdem geborgen werden. Morgen früh kommt der Segelmacher und holt Groß, Genua und Fock ab um zu sehen was repariert werden kann.


Abends macht sich die komplette Crew auf und geniesst ein ausgezeichnetes spanisches Abendessen  und feiern den erfolgreichen Törn - Sie haben es sich verdient.


Ah ja - für die Daheimgebliebenen zum neidig werden - es hat 27°C bei Sonnenschein und 24° Wasertemperatur.




09.11.2010 - 00:37


Haben heute Nacht der Crew zu ihren ersten 1.000 Seemeilen auf Langfahrt gratuliert.
Mein Skipper hat einen besonderen Trunk and die Crew ausgegeben. Für die Wache zum aufwärmen und für die Freiwache zum einschlafen.
Gefeiert haben alle mir Maß
08.11.2010
Nach ereignislosen Tagen mit mäßigem bis wenig Wind aus NO bis NW drehend und ein paar kurzen Regenschauern ist die Crew immer noch guten Mutes und hat Spaß an Bord. Die Temperatur wird von Tag zu Tag wärmer.
Mit frisch gebackenem Kuchen und Brot sieht die Welt wieder freundlich aus.


Ein paar einsame Begegnungen gibt es manchmal, wir sind ja doch nicht alleine am Wasser.
Langsam kommen wir unserem Ziel Las Palmas näher. Am 10. oder 11. November sollten wir ankommen.
05.11.2010
06.11.2010
07.11.2010
Nach der stürmischen Überfahrt durch die Strasse von Gibraltar beruhigt sich das Wetter
auf der Höhe von Casablanca. Die Crew atmet auf und mein Spinnaker darf endlich wieder einmal frische Seeluft schnuppern.
Die Crew ist wohlauf und geniest die warmen Tage an Bord bei guter Küche.


Die Genua wurde heruntergenommen, konnte provisorisch repariert werden, ist wieder in Funktion und sollte nun zumindest bis Las Palmas halten.
noch 500 sm bis dahin.
04.11.2010
heute zeigt sich im Morgengrauen ein beeindruckendes Bild. Point of Europe im Sonnenaufgang. Für jeden Segler ein Erlebnis diesen geschichtsträchtigen Felsen auf eigenem Kiel zu besuchen. Das Rundherum ist weniger schön - nur Industrie.
Nach einem kurzen Tankstopp fahren wir weiter in die Strasse von Gibraltar und durchqueren das Verkehrstrennungsgebiet.
Die Strasse zeigt sich was in ihr stecken kann, teilweise Böen bis 40 Ktn und starker Gegenstrom der uns leider auf der Marokanischen Seite erwischt. Trotz Fahrt durch das Wasser mit fast 8 Knoten machen wir nur 2,2 Knoten über Grund.


Bei einem missglückten Ausweichmanöfer reisst auch noch das Achterliek der Genua.
Wir sind im Moment ohne verwendungsfähiges Vorsegel unterwegs. Um die Genua bergen zu können würden wir einen Tag wie gestern brauchen. Der ist aber im Moment nicht abzusehen Mit Windstärke 8 - und stark gerefftem Großsegel geht es in die Nacht Richtung Kanaren.
Ich hoffe das es auf den Kanaren einen guten Segelmacher gibt, schön langsam gehen uns die Segel aus. Jetzt haben wir nur mehr ein Reservegroß, den Spinnaker und eine Sturmfock.
03.11.2010
Heute haben uns als Ausgleich zum fehlenden Wind den ganzen Tag dutzende von Delphinen begleitet und haben ihre Kunststücke rund um mich gemacht. Bis spät in den Abend hinein. Die Crew hat den ganzen Tag versucht diese bildlich und auf Video festzuhalten.
Ein beiendruckendes Schauspiel. Es ist als ob uns diese bewunderswerten Meeresbewohner uns alle begrüßen, und uns für die weitere Fahrt alles Gute wünschen wollen.


Morgen Früh sind wir in Gibraltar. Die am Morgen angekündigte Sturmwarnung mit 8 Bft aus Ost at sich im laufe des Tages für heute nacht und Morgen auf 5 bis 6 Bft reduziert erst übermorgen soll es in der Strasse von Gibraltar wieder richtig los gehen - hoffentlich stimmen die Voraussagen auch so, wir sind dann schon durch und auf SW- Kurs Richtung Kanaren.
03.11.2010
Gut das wir volle Tanks haben.
Seit frühen Nachmittag des 2.11 ist der Wind komplett eingeschlafen und die Vorschau für die nächsten beiden Tage ist auch Flaute.
Wir laufen unter Maschine Richtung Gibraltar, das wir morgen Nachmittag erreichen werden.


Irgendwie ist es schon verhext entweder zuviel Wind oder gar keiner. Das angenehme Mittel fehlt komplett.
Hauptsache der Crew gehts gut, es wird gekocht, gelesen und viel geplaudert.


Nächster Stopp Gibraltar - Tankstelle
02.11.2010 - 12:30
Tankstelle im Fischereihafen von Cartagena.
Leider sind wir um 30 min. zu spät gekommen, sie ist bereits seit 12:00 geschlossen. Ob wir uns je an die Spanischen Öffnungszeiten gewöhnen werden?


Es gibt gottseidank im Yachthafen noch eine private Tankstelle mit Tankautomat. Nach mühevoller Suche finden wir diese auch und laufen nach dem Tanken gleich wieder aus.
02.11.2010
Anfahrt Cap Palos bei starken Fallböen um die 30 Ktn. dahinter liegt Cartagena ein natürlicher Schutzhafen der auch von der US-Marine als Stützpunkt genützt wird.
02.11.2010
Ibiza ist bereits im Winterschlaf. Die Crew bekommt beim Landgang nicht einmal mehr etwas zu essen.
Nach einem Liegetag auf Ibiza entscheidet mein Skipper noch vor Mittag auszulaufen um die Passage zwischen Formentera und Ibiza (Wassertiefe um die 4 - 5 m) noch bei Tageslicht durchlaufen zu können.
Wind noch immer zwischen 25 und 30 Ktn aber schwächer werdend.
Leider ist die Tankstelle in Ibiza geschlossen sodass wir unterwegs sicherheitshalber einen Tankstopp einlegen müssen. Es bietet sich Cartagena kurz nach Cap Palos and der SW Seite Spaniens an.
Die Durchfahrt "Freu Grande" macht richtig Spaß. Die Wellen brechen aufgrund der geringen Wassertiefe aber wir kommen gut gegenan.
31.10.2010
Schwere Regenwolken hängen über der Insel, das Barometer fällt weiter Richtung 998 und es bläst gewaltig selbst im Hafen.
Crew schläft bis 10:30, waren doch ganz schön erschöpft.
Mein Skipper näht die aufgeangen Naht nochmals, hoffentlich hälts jetzt.
Crew macht Stadbesichtigung in einer bereits eingewinterten Stadt.
Wetterbericht verspricht Besserung ab 01.11. Vormittags.
Wir werden daher noch eine Nacht auf Ibiza bleiben und erst morgen Vormittag auslaufen.
30.10.2010


Am Vorabend hatte die Crew noch ein ausgezeichnetes Abendessen im Restaurant 28. Richtig gute Mallorquinische Küche.


Auslaufen aus Palma um 10:00 Richtung Ibiza.
In der Bucht steht bereits eine kurze Welle und Wind aus NO mit 18 - 20 Ktn.
Wir laufen unter Groß und Genua im 1. Reff. Nach ca. einer Stunde reisst leider der genähte Riss im Grossegel wiederum auf.
Grossegel wird geborgen und unter gereffter Genua gehts weiter. Allerdings nicht lange dann beginnt der Wind zu drehen und die Maschine kommt dran. Gegen 13:00 kommt die erste Sturmwarnung über Funk und warnt vor 8 bis 9 Windstärken aus SW.
Mein Skipper beschließt, auch da es der Crew aufgrund der Welle nicht sehr gut geht Ibiza anzulaufen und dort die Schlechtwetterfront abzuwarten.
Gegen 20:00 dreht der Wind auf SW und frischt auf über 30 Ktn auf. Demgegenüber steht die alte Welle aus NO. Fürchterlich zu fahren.
Die Crew schläft sich aus.
Einlaufen in Ibiza um 01:45, festmachen an einer freien Muring um 02:00.

29.10.2010
Die Crew ist komplett. Roland, Frerk, Dieter und Thomas.
Lebensmittel, Bier und Getränke sind für 6 Monate (!!!) gebunkert - ich glaube das mit dem Abnehmen wird wohl auf diesem Törn nichts mehr werden.


Wir legen morgen früh sehr zeitig ab um dem Tief (wieder einmal) möglichst schnell ausweichen zu können. Geplant ist Richtung Festland zu segeln um dann im Windschatten den vorausgesagten 8 Windstärken aus dem Westen ausweichen zu können. Mal sehen obs gelingt.
Dier Crew ist noch recht hoffnungsvoll wir wollen hoffen das es auch die nächsten 14 Tage so bleibt.
27.10.2010
Heute hat mein Skipper die Tour Palma in 4 Stunden gebucht. Reiseleiter waren sein linkes und rechtes Bein sowie die Nase. Entsprechend kaputt ist er am Nachmittag zu mir zurückgekommen und hat sich ein kühles Bier gegönnt.
Traumhafter wolkenloser Himmel un 25°


heute habe ich die letzten Fallen und wichtigsten Taue neu bekommen. Auch die beiden Risse in Großsegel (ja es waren leider zwei) hat mein Skipper genäht und sicherheitshalber auch noch mit Segeltuchtape versehen.
Innen glänze ich auch wieder nur die Stb Windlupe hat er leider nicht zum arbeiten gebracht. Da muss wohl doch noch einmal ein Fachmann dran.


Heute nachmittag hat er auch einen Supermarkt gefunden die an das Schiff liefern und der markt mit Frischgemüse ist auch nicht allzuweit entfernt.


Gibt es einen schöneren Liegeplatz?


Heute die letzte nacht mit meinen Skipper alleine. Morgen kommt die Crew
Frerk, Thomas, Roland und Dieter
27.10.2010
Irgendwie bekomme ich ein ganz wenig Minderwertigkeitskomplexe. Wenn ich mich so in meiner näheren Nachbarschaft umsehe, bin ich mit meinen 45 Fuß eigentlich ein Beiboot zu den Nachbarn. Aber es ist beruhigend zu wissen, das mein Skipper nur mich umsorgt, hegt und pflegt
26.10.2010
Wetter untertags warm und Wolkenlos, am Abend und in der Früh relativ frisch, ein Pullover ist empfehlenswert.


Heute war Arbeitstag. Pünktlich um 10:00 waren die Volvo Penta Servicetechniker an Bord.
Haben alles überprüft, Motor ist lt. ihrer Aussage perfekt in Ordnung die undichte Stelle konnten sie zwar lokalisieren und abdichten. War nur eine Kleinigkeit bei der Ölversorgung jedoch ziemlich versteckt. Wir haben noch eine Probefahrt gemeinsam durchgeführt. Alles bestens. Hat zwar 100 € gekostet, dafür ist mein Skipper jetzt wieder beruhigt.


Neue Fallen und die wichtigsten Leinen sind auch neu eingezogen, morgen näht er noch den Riss im Groß. Mit Thomas Pehn von UK Sails ist auch schon Kontakt aufgenommen worden, was wir eventuell mit der zerfetzten Fock in Las Palmas machen können. Wir werden sehen.


Ich glänze wieder fast wie neu. Mein Skipper hat mich den ganzen nachmittag geschruppt, geputzt und möglichst viel Salz und Schmutz von mir entfernt. Morgen ist Innen dran.


Ah ja und eine tolle Wäscherei mit pick up service gibt es auch empfehlenswert!


Eine Empfehlung für alle die nach Palma kommen und ein technisches Problem haben. Die Girls im Marina Büro sind zwar sehr freundlich und wirklich bemüht, aber ein bischen überfordert wenn es um die Findung von Servicefirmen geht. Aber es gibt Pierre (+34 619 01 3330). Er ist der Gute Geist der Marina spricht, Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch und macht erstklassige Hilfestellung. Im Moment ist er zwar auf Gran Canaria, hat aber trotzdem organisiert, dass die Volvo Techniker verlässlich vorbeikommen.
Mein Skipper wird ihm in der Marina ein kleines Dankeschön hinterlegen.


25.10.2010
Endlich Mallorca in Sicht.
7 Tage mit meinem Skipper alleine hat auch was, aber es tut sicher gut wenn er wieder unter Menschen kommt.


Morgen ist Arbeitstag, der Techniker von Volvo hat sich schon angekündigt um den undichten Diesel zu überprüfen, Der Riss im Groß gehört ordentlich genäht und auch sonst sind ein paar Kleinigkeiten dringend zu erledigen.
Aufgrund des gebrochenen Unterliekstreckers bekomme ich neue Fallen und Schoten. So was soll nicht nochmals passieren. Was wir mit der zerfetzten Fock machen weiss ich und wahrscheinlich er auch nicht.
Die Arbeitsliste ist doch relativ umfangreich
gegen 18:30 konnte man aber die bevorstehende Veränderung schon feststellen.
Wir wussten ja das was kommt. Aber was das konnten wir uns noch nicht vorstellen.


Angesagt waren ja östlich der Insel Cabrera - also auf unserem Weg NW Winde bis Stärke 8.
Begonnen hat alles mit SW Winden so dass wir relativ weit nördlich von Cabrera kamen.
Und mein Skipper schon einen Ausweichhafen an der Ostseite von Mallorca festgelegt hat. Gegen drei in der Früh war es aufeinmal Windstill und innerhalb von Minuten sprang der Wind auf Ost mit fast doppelter Stärke um. Wir waren in einer Legerwallsituation.
Erst nach langem mühevollen Kreuzschlägen kamen wir von der doch schon nahen Küste frei und gegen 07:00 drehte der Wind endlich auf Nordost. Palma kam wieder in Reichweite.
Das positive an diesem Starkwind war, das sich keine hohe Welle aufgebaut hat, sodass ich relativ ruhig gelegen bin.
Gegen 09:00 kam endlich Mallorca in Sicht und gegen 16:30 legten wir in der Marina an.
25.10.2010
Bis zur Ankunft in Palma hat es dann dochetwas länger gedauert - leider.
So ganz ist unser Plan (eigentlich war es ja des Skippers Plan) dann doch nicht aufgegangen.
Es hat uns zwar nicht volle Kanne erwischt, so gesehen war der Plan schon gut, nur dass ein derart starkes Genuatief auch derartige Auswirkungen auf den Balearen hat mussten wir heute Nacht qualvoll erlernen.


Bis 17:00 war das Meer noch unbeschreiblich, fast wie Blei und es war unglaublich warm.
24.10.2010
Der Plan scheint aufzugehen, wir machen mehr Fahrt als vorgesehen nund sind wohl Montag gegen 03:00 vor Mallorca.
Das Meer ist heute spiegelglatt und kein Lüftchen regt sich. Unglaublich dass es in ein paar Stunden hier so fetzen wird.


Eines muss man schon mal feststellen, die Seewettervoraussagen der Italiener und der Franzosen stimmen fast auf die Stunde genau.
Wir wollens aber trotzdem nicht ausprobieren.


Sonntag gegen Mittag legen wir nochmals einen Tankstopp ein - nein, mein Skipper hat noch keine Hochseetankstelle gebaut, aber genug Reservekanister an Bord um meinen Tank unterwegs einmal voll zu machen.


Gegen 12:00 wird die Spanische Gastlandflagge gehisst, wir haben die Seegrenze überschritten und mit einem Bier begossen.
Das Land der Paellas, Stierkämpfe und Senoritas - hurra wir kommen



(hoffentlich gibts in Mallorca eine Wäscherei und Duschen, sonst braucht mein Skipper nirgends hingehen, und vorallem soll er sich zuerst um mich kümmern und meine kleinen Wehwechen ausmerzen; aber das bring ich ihm schon noch bei )




23.10.2010
Wir lassen uns Zeit mit der Fahrt nach Cagliari, da die Tankstelle sowieso nicht vor 08:00 aufsperren wird. Bis Mitternacht ein wunderschöner Segeltag, dann schläft der Wind komplett ein und wir tuckern langsam nach Cagliari.
Ankunft um 05:00. Die Hafeneinfahrt hat mein Skipper fast nicht gefunden, da die Seezeichen anders plaziert sind als in der Seekarte angegeben und die Einfahrt in den Industriehafen alles Überleuchtet. Erst nach einigen vorsichtigen Runden waren die Einfahrtsfeuer erkennbar. Die angegebene Fahrwassertonne existiert überhaupt nicht.


05:30 anlegen an der Tankstelle. Schaut schon ein bischen komisch und verwahrlost aus. Aber wir warten. Um 07:00 kommt ein Fischer der uns nach nachfrage mit Häönden nund Füssen zu verstehen gibt, dass schon irgendwann wer kommenn wird. Um 08:00 geht mein Skipper zur nahe gelegenen marina und fragt nach. Ja, die Tankstelle ist schon lange außer Betrieb. Aber es gäbe eine Andere im Stadhafen dort soll er hinfahren. Lt. hafenhandbuch Wassertiefe maximal 1,5 bis 2 Meter. Könnte also eng werden. Wir probierens. Leider hat er dann vor lauter erstaunen den Fotoapparat vergessen. Die Wasssertiefe war bei gut 4 m, also kein Problem abe die Tankstelle sah noch verwahrloster aus als die bereits geschlossenen. Wie gesagt leider kein Foto. Aber dafür gabs Diesel.
09:00 Abfahrt aus dem Hafen Richtung Süden. Herrlicher Spinnakerwind, wie gesagt ohne Schot ngeht halt nicht, wir machen einen Schmetterling, der hält bis um 15:00 komplett Rund um den Südspitz von Sardinen. Cap Spartivento.


Wir stellen uns auf gemütliche drei Tage segeln nach Palma de Mallorca ein.


Um 16:00 kommt der neueste Wetterbericht. Sch........
23.10.2010
Genau zu der Zeit in der wir gemütlich zwischen Sardinien nund Mallorca segeln wollten
sind in den nächsten 36 Stunden Windstärke 8 und 9 teilweise 10 angesagt.
Das müssen wir nicht unbedingt haben.


Zurück nach Sardinien können wir nicht, da ja schon die nächste Crew auf uns wartet.
Also Segel herunter - Wind schläft sowieso gerade ein - Maschine an und unter Volldampf versuchen das gefährdete Seegebit so rasch als möglich und vor dem Einbruch der Front zu überqueren. Mal sehen obs gelingt.
21/ 22.10.2010
Über Sardinien hängen dicke Regenwolken aber wir hoffen bis Land in Sicht kommt, dauert noch einen Tag, werden sich diese verzogen haben.
Die Beste Investition die mein Skipper vor zwei Jahren gemacht hat ist der Windpilot. Hält mich bei guter Segeltrimmung perfekt auf Kurs und mein Skipper kann sich bestens ausruhen und schlafen, kochen oder wozu auch immer er Lust hat. Im Moment viel lesen wie ich feststellen muss, manchmal spricht er sogar mit mir. Ich hoffe das bleibt ihm nicht .
Radar läuft auf Standby, sodass uns auch kein Frachtpott oder was anderes überraschen kann.
Gestern war Waschtag angesetzt. Skipper und Wäsche mussten gründlich gereinigt werden.  Wow - man erkennt ihn ohne Bartstoppeln und halbwegs passabel riechend gar nicht mehr.


Leider auch etwas unangenehmes, er hat auch einen Großteil der Frischverpflegung die er noch am 19. gebunkert hat entsorgen müssen. Vorallem Fleisch und Gemüse. Das Obst sieht noch ganz passabel aus. Ja, ja Joachim weiss gar nicht was ihm entgangen ist.
21.10.2010
Wetter traumhaft schön, bei 25°
Seit 15:00 leider nur mehr leichten achterlichen Wind - schönstes Spinnakerwetter wenn wir nicht am 26. / 27. auf Mallorca sein müssten wo ja schon die nächste Crew wartet..
Zusätzlich hat mein Skipper ja meine Backbord Spi-schot als Unterliekstrecker eingesetzt, sodass mein Spi im Moment gar nicht einsetzt werden kann.
Schweren Herzens startet mein Skipper die Maschine. Wir müssen halt einen Tankszwischenstop in Cagliari einlegen. Bis Samstag Mittag sollten wir dort sein.
Heute haben wir auch Besuch bekommen . Nachdem schon vor einer Woche ein kleiner Spatz sich in den Salon verflogen hat und dort von Doris fachfraulich (Tierärztin) wieder eingefangen und ins Freie gesetzt wurde. Hat bein Baumniederholer heute über zwei Stunden als Rastplatz für ein Federvieh (Art - unbekannt) gedient. Ich denke er hat sich ganz gut erholt.


20.10.2010 Abends
die heutige Nacht hat uns für alle vergangenen Unbequemlichkeiten entschädigt.
Vollmond, 22 ktn Wind leider aus 270° wo wir hin sollten, aber wir haben es genossen.
Gegen 04:00 dreht der Wind und wir können die Südspitze von Sardinien anlaufen. noch 260 sm bis dahin.
Den verlorenen Tag in der Ausfahrt von der Strasse von Messina können wir leider nicht mehr einholen, aber ich hoffe der Wind meint es gut mit uns in den nächsten Tagen.
20.10.2010
Nachdem mein Skipper bei Tagesanbruch mein Vorschiff nochmals aufklariert hat reuzen wir den ganzemn Tag und auch die folgende Nacht durch die Liparischen Inseln. Wir machen neinfach keinen Meter Richtung Westen gut.
Wenigstens ist das Wetter besser geworden und gegen Nachmittag können wir komplett ausreffen.
19.10.2010 - 06:00


Wetter ist schön leicht bewölkt und wieder warm.
Um 06:30gehts los von Catania durch die Strasse von Messina Richtung Norden.
Der Wetterbericht verspricht bis durch die Straase wenig Wind nur am nächsten Tag wird uns für ein paar Stunden schweres Wetter erwarten.
Bis fas auf die Höhe vonPozillo können wir seglen. Dann ist mit dem Wind vorbei, dafür kommt der Regen.
Die Strasse von Messina zeigt sich von ihrer harmlosen Seite, kaum Kabbelseen nur hie und da die unterscheidlichsten Strömungsverhältnisse.
Gegen 16:00 passieren wir Messina und glauben wir habens geschafft.
Plötzlich steht heftiger NW Wind gegen die Ausfahrt und wir kommen nur mit Hilfe des Motors gegen die Strömung an. 0,8 bis 1,0 ktn schaffen wir gerade noch.
Nach der Ausfahrt steht auch eine heftige Welle gegen uns und wir müssen Richtung Golf von Giona ablaufen.
Eine hinund herkreuzerei war das - schlecht konnte einem werden.


Endlich gegen Mitternacht scheinen wir von der Küste freizukommen, da passiert meinem Skipper auch noch ein Ungeschick und meine fast nagelneue Fock II fliegt in Fetzen.
Ich weiss das er es hasst, aber da musste er in der Nacht bei hoher Welle und Winde bis 32 ktn leider auf das Vorschiff um zu retten was zu retten war.
Dann bricht auch noch der Unterliekstrecker von meinem Grosssegel. Damit ist es vorbei mit am Wind Kursen in dieser Nacht und hoffentlich auch von Schäden auf dieser Reise.
18.10.2010 - 12:00
Wetter Gewitterregen mit starken Windböen aus W


Mein Skipper hat soeben von Joachim erfahren dass er nicht kommt, liegt in München mit einem Kreislaufversagen.
Dann ist eben die nächste Etappa bis Mallorca Einhand zurückzulegen.
Ist wirklich schade, sind doch jede Menge italienische Köstlichkeiten gebunkert. Da wird mein Skipper aber wieder gewaltig zunehmen.


Auslaufen für morgen 06:00 ist fixiert, da das Wettterfenster günstig scheint. Die Sturmwarnung für das südliche Tyrrenische Meer und die Liparischen Inseln sind ab morgen Abend vorbei, sodass wir mit beschaulichen 20 ktn nordwest rechnen können.
Ab Mittwoch ist in diesem Seegebiet bis südlich von Sardinien ebenfalls mit ruhigem Wetter zu rechnen.


18.10.2010
Vorbereitung für den nächsten Schlag nach Mallorca.
Fertig gebunkert
Joachim sollte gegen 16:00 an Bord eintreffen. Die Wettervorhersage für die nächsten beiden Tage sieht nicht unbedingt berauschend aus. Südlich von Sardinien ist lt. Wettervorhersage mit 8 bis zu 9 Windstärken zu rechnen. Wir werden am Abend entscheiden ob wir noch in der Nacht auslaufen oder erst am 19.10 mit dem ersten Licht um nördlich von Sizilien Richtung Westen zu kommen. Sollte sich das Tief rasch weiter Nordosten verlagern ist jedoch mit Wind auf die Nase zu rechnen. Na ja, wenigstens bleibts warm.
Das nächste Tief zieht bereits über Gibraltar herein, irgendeines erwischt uns auf jeden Fall.
16.10.2010 - Samstagabend
Endlich hat auch mein Skipper kapiert das das Leben in Catania erst um 22:00 beginnt. Kein einziges Lokat sperrt von 21:00 auf, dann aber massiv - an allen Ecken der Stadt öffnen plötzlich Trattorias, Ristorantes und Bars. Während des Tages von außen nicht als solche erkennbar.
Ab 22:00 füllen sich diese Lokale mit Gästen und auf den Strassen ist die Hölle los.


Mein Skipper immer bemüht das Besondere zu suchen hat eine ganz kleine Trattoria in einer versteckten Seitengasse ausfindig gemacht. Es gibt nur eine kleine Speisekarte aber der Chef holt dich persönlich in die Küche und empfiehlt Catanesische Spezialitäten die nicht auf der Karte stehen. Da mein Skipper, des Italienischen nur in Bruchstücken mächtig ist dauert das natürlich eine ganze Weile - egal er ist ja sowieso viel zu früh dran und der Chef hat keinen Stress.
Resultat der Küchenbeschau:
Antipasti zum niederknien, Involtini die auf dem Gaumen zergehen und ein ausgesprochen guter Wein. Zum Nachtisch lässt sich mein Skipper noch ein Stück Ricottatorte mit Mandeln und Pistazien aufschwatzen - himmlisch. Der anschließend benötigte Grappa geht gottseidank auf Kosten des Hauses.


Trattoria MAMIDA - Via Caff 4, (gleich hinter der Piazza Manganelli) Tel.: +39 346 2214276 - fragt nach Marco er spricht nur Italienisch, das aber mit Herz, Händen und Füssen.
16.10.2010
Wetter leicht bewölkt 22°C - die Kaltfront aus Mitteleuropa zieht schnell südwärts.


Die Crew hat uns heute Richtung Österreich verlassen und mein Skipper hat mich wieder auf Vordermann gebracht und Seetauglich gemacht.
Aber natürlich auch sich selbst und seine Wäsche


Der Servicetechniker ist gestern am Nachmittag doch noch gekommen, (um 14:30 statt wie vereinbart um 12:00) hat alles durchgecheckt und schließlich beschlossen dass alle betroffenen Instrumente normal arbeiten und schlussendlich dem Kabel die Schuld zugewiesen. Mein Skipper und er haben dann gemeinsam ein neues Kabel vom Bug bis zum Heck eingezogen und siehe da der Tridata funktioniert tadellos. Der Servicetechniker verlässt uns eilig wieder, es ist ja auch schon Freitag 18:30 - mein Skipper baut alle Bodenbretter und Einbauten in den Stauräumen wieder ein und macht noch eine Endkontrolle - Überraschung - der Autopilot funktioniert nicht .
Kurze Nachdenkpause der Techniker kann nur ein Kabel nicht wieder angeschlossen haben, also alles wieder ausbauen und prüfen. Richtig die Datenleitung zwischen Autopilot und Tridata ist nicht zusammengeschlossen.
Gottseidank eine Kleinigkeit. Mein Skipper baut alles wieder zusammen und ist schweissgebadet als die Crew vom Einkaufen zurückkommt.
Duschen und ab ins Zentrum auf ein Glas Wein um den letzten gemeinsamen Abend zu feiern


Für ALLE die einmal in Catania, Messina oder Umgebung ein Elektronikproblem haben: Salvatore Sorbello von S-SISTEMI.it
Tel +39 335 5474500 - Salvatore spricht englisch und ist sehr bemüht einem Problem auf die Spur zu kommen. Bei der Pünktlichkeit und der Endkontrolle sind halt italienische Verhältnisse anzusetzen.
15.10.2010
Wetter leicht bewölkt 25°C.
Die Crew fährt heute auf den Äthna, mein Skipper wollte mit, aber der Servicetechniker für den Tridata hat sich heute für 14:00 angekündigt.
Mal sehen wann der wirklich kommt.


Wir haben gestern erfahren das die nächste Crew drastisch reduziert sein wird.
Es kommt nur Joachim aus Bayern, der Rest hat aus verschiedenen Gründen kurzfristig abgesagt. Schade denen entgeht was.
14.10. 2010
Endlich ist das Wetter wieder schön und annehmbar - leicht bewölkt bei 27°C
Es lädt zu einem Spaziergang durch Catania ein

12.10.2010


Ankunft in Catania
Wetter: + 25°C Nieselregern und starker NE-Wind


Nach einer etwas durchwachsenen Überfahrt von Primosten sind wir heute wohlbehalten in Catania eingelaufen.
Die Marina Diporto Nautico Etneo ist für ein schönes Boot in erwachsenem Alter wie ich eben bin eine Zumutung. Und erst die Zustände für meine Crew und meinen Skipper!!! keine Sanitäranlagen, keine Möglichkeiten Wäsche waschen zu lassen etc, etc ....Und dafür verlangen die auch noch Geld!!!



Aber ja........ Italien, es muss aber einmal fstgehalten werden. Die zweite Marina im Hafen war leider voll - dort ist es aber auch nicht viel besser. Wenigstens konnte mein Skipper beim Preis verhandeln und reduzieren.


Ich glaube trotzdem dass die Crew ganz froh ist angekommen zu sein und wird sich auf Erkundung der Stadt un Umgebung machen.


Mein Skipper ist jetzt auf der Suche nach Ersatzteilen und einem Servicetechniker, da meine TRI Data Anzeige aus irgendeinem Grund ausgefallen ist. Aber ob er hier in Catania jemanden findet der sofort Zeit hat ??? Wir werden sehen.
Das war der Törn von Primosten (HR) nach Catania (I)


Ich laube das es der Crew ganz gut gefallen hat. Die erste Nacht war zwar nicht so ganz ihres, viel Wind und Welle fordern halt ihren Tribut. - Oder waren es doch die Spagetti vom Abendessen?
Zeigte sich doch die Dalmatinische Adria von ihrer ganzen liebvollen Seite ... von gar keinem Wind bis zu einer Brise mit 6 Windstärken.
In weiiterer Folge war dann doch Segln vom Feinsten angesagt. Bis Vorgestern halt. Naja gemerkt haben wir (mein Skipper und ich) schon das da was im Anrollen ist und die Crew entsprechend darauf vorbereitet. Die Erwartungshaltung der Crew war dann doch ein wenig anders. Aber ja, so haben Sie was zu erzählen wenn sie nach Hause kommen. schließlich erlebt nicht jeder eine Fahrt mit bis zu Windstärke 8, starkem Wellengang sowie Platzregen mit null Sicht beim queren vom Golf von Taranto.
Dafür war aber das Wasser angenehm warm, - sowohl das etwas salzigere von Unten , aber auch das von Oben
Letzdendlich war der Törn aber doch eine positive Erfahrung für die Crew um iihre ganz persönliche Einstellung für ihre zukünftige Entwicklung im Seglerleben zu beeinflussen.
Ich würde die drei gern wieder an Bord sehen und begrüssen dürfen.
Ein bischen mehr essen und trinken sollten sie halt schon. Mein armer Skipper verhungert ja weil die drei nix wollen und er aus Solidarität mit ihnen auch nichs kocht. Aber sie sind ja noch Jung und werden es merken dass auch der Körper es dankt wenn der der Magen sich wohlfühlt.
07.10.2010 - 16:30
Die Crew für den ersten Törn nach Catania ist angekommen
Doris, Fabian und Wolfgang sind gut nach mehreren Umsteigeaktionen von Split über Trogir nach Primosten und schlussendlich in der Marina Kremin angekommen.


Wetter +27°C, Wolkenlos und schwacher Wind aus NE
Ich hoffe das bleibt bis auf den Wind so für die nächsten Tage.

06.10.2010
Heute hat sich meine ehemalige Nachbarin die Segelyacht Viking aus Schweden samt Crew von mir und meinem Skipper verabschiedet.
Die schöne Viking liegt ja sein Anfang Juni in Milna und jetzt hat doch glatt ein Motorboot ihren Platz an meiner Backbordseite (als ob eines an der Steuerbordseite nicht reicht!!!) eingenommern
Ich finde es ausgesprochen nett dass sie heute extra mit Ihrem Skipper Bengt und seiner lieben Frau aus Milna heraufgesegelt sind um uns einen herzlichen Abschied zu bereiten.
Wir werden ihren Clubstander mit Stolz auf unserer Reise tragen un in Ehren halten.
Auch unser unverzichtbarer kroatischer Freund Jerry hat sich heute von uns verabschiedet. Ohne ihn wäre ich nicht in so perfektem Zustand. Seine Obsorge für mich während der Abwesenheit meines Skippers ist schon beruhigend.


Nach all den lieben Wünschen kann es eigentlich nur gutgehen.


Das Wetter wird auch passend - heute strahlender Sonnenschein, 25°C und leichter NW auf NE drehend.
Ich hoffe ja doch dass es noch ein bischen mehr und vorallem stabileren Wind gibt.
03.10.2010
Endlich ist es soweit die Kroatien - Saison ist beendet, und ich bin für die bevorstehende Langfahrtsaison bestens vorbereitet.
Alle elektronischen Ausrüstungen funktionieren perfekt, die Sicherheitsausstattung ist ebenfalls teilweise neu und mein laufendes Gut ist bestens hergerichtet bzw ausgetauscht worden.
Ein überarbeitetes Grosssegel und eines als Reserve sowie eine Fock und ein Sturmsegel habe ich auch erhalten, und mein Skipper ist ein perfekter Verstaukünstler
Wo ich überall noch leere Stauräume habe ist richtig faszinierend - und das trotz der Unmengen an Verpflegung, Wasser und Ausrüstungsgegenstände die ich mit mir führe.
Etwas stören mich die vielen Dieselkanister die er mir aufs Deck geschnallt hat schon, aber ich verstehe natürlich auch das einige Termine einzuhalten sind, und ist manchmal der Einsatz meiner Maschine einfach unerlässlich.
Mein Skipper und ich warten jetzt auf die erste Crew von Kremik nach Catania.


Im Moment bläst noch ein gewaltiger Yugo, aber der sollte sich gegen Ende der Woche ausblasen und auf NW drehen. Dann haben wir perfekte Bedingungen für den Törn nach Catania.


P.S. sein linker Fuß bekommt schön langsam wieder normale Dimensionen und er stöhnt auch nicht mehr bei jedem Schritt. - Gott sein Dank, ich habe schon geglaubt das Humpeln bleibt ihm
Donnerstag 17.09.2010


was passiert wenn mein Skipper fremdgeht und schnell mal eine Runde mit einer Motorcrossmaschine macht sieht man nebenan.
So ein Mist!!!!! aber da muß er jetzt durch.


Ein ganz besonderer Dank gebührt hier Dr. Heimo Klein (Unfallchirurg) der sich viel Mühe gegeben hat den Fuß wieder soweit herzustellen, dass mein Skipper zumindest humpeln und auftreten kann.


Hier sei aber auch angemerkt dass unser Segelfreund Dr. Walter Binder (praktischer Arzt) für eine besonders umfangreiche Bordaphotheke gesorgt hat und diese von Dr. Herwig Geier (Internist) perfekt ergänzt wurde. Dr. Binder steht auch während des Törns "Standby" und ist für medizinische Belange an Bord ständig erreichbar.
31.05.2010


Endlich ist es soweit.
Nach einigen Kurztörns in der Dalmatinischen Inselwelt und den Wetterkapriolen der letzten Wochen hat mich mein Skipper trotzallem auf Vordermann gebracht.


Ready to go - und die Hauptsaison kann starten




20.04.2010


HURRA - ich bin wieder im Wasser


Letzte Arbeiten am Rigg sind durchgeführt, alles kontrolliert und gewartet.


was ich sonst noch bekommen habe:


- Neuen Ruderkokerhalterung, sowie Wartung der gesamten Steueranlage
- Wartung und Überprüfung der Gasanlage
- Wartung und Überprüfung des Kühlkompressors - Skipper lieben kaltes Bier
- Neue Kugelhähne für Warmwasserboiler und Meerwasserpumpe
- Neues Topplicht
- eine dreifarbenlaterne als "backup" für die    Navigationsbeleuchtung
- Neuen Radarreflektor
- Neue Antennenweiche


Und nächste Woche gehts ist Saisoneröffnung mit den ersten Schlägen rund um Primosten !!!!!!!!!













Aber nicht nur Außen werde ich aufgemöbelt, sondern auch Innen wird alles auf Vordermann gebracht.


Zusätzlich bekomme ich noch einen weiteren Trinkwassertank und jede Menge Kleinigkeiten erneuert und ergänzt.
Das Rigg wird von der Werft, genauso wie die Rettungsinsel überprüft.


Jetzt dauert nicht mehr allzu lange und ich darf wieder ins Wasser um Wind und Wellen zu spüren




01.03.2010 - 06.03.2010


Die ersten Schritte sind gemacht. Ich bekomme eine relative sanfte Generalsanierung.
Die Positive Überraschung ist dass ich trotz meines Alters von 10 Jahren keinerlei Anzeichen von Osmose habe. - Danke an meine bisherige Pflege.


Trotzdem hat mein Skipper entschieden den gesamten Antifoulingaufbau neu zu machen.
Ich werde bis auf das Gelcoat abgeschliffen und bekomme vier Lagen Gelcoatshield plus zwei Lagen Antifouling verpasst.
Da hat einer ganz schön geflucht wie er mit dieser Arbeit begonnen hat

20. Jänner 2010


heute bin ich aus dem Wasser gekommen und warte hoffnungsvoll auf eine sanfte Vorbereitung auf die Saison 2010 / 2011

 

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