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Manifestation und Diagnose Diabetes Mellitus Typ1
Nach dem ich von den Entdeckungen von Fr. Lebedewa überzeugt war, dachte ich als nächstes darüber nach, wie ich diese in mein Leben integrieren könnte und begann mit einer Reinigungskur wie sie die russische Forscherin in ihren Büchern beschrieben hatte.
Als erstes führte ich eine tägliche Knoblauchdosis ein, und zwar am Abend. Eine sanfte Darmreinigung mittels Leinsamenbrühe, wie es in den Büchern der Wissenschaftlerin beschrieben steht, durfte auch nicht fehlen. Zusätzlich trank ich zwei bis dreimal am Tag Moosbeerensaft ( http://moosbeeren.info) . Als nächstes machte ich die Ölziehkur zu meinem täglichen Ritual. Dazu nimmt man gleich am Morgen nach dem Aufstehen etwas mehr als einen Esslöffel kaltgepressten Sonnenblumenöl in den Mund, bewegt es in etwa 10 Minuten langsam hin und her, spült mit Wasser und putzt zu allerletzt gründlich die Zähne. Das Geheimnis liegt im hohen Anteil der Linolsäure, diese stellt einen Wachstumsfaktor für die Trichomonaden dar. Gleichzeitig werden die toxischen Abfallprodukte unserer Mitbewohner mit dem Öl ausgespült, da diese fettlöslich sind. Dass sich hier etwas bewegt, kann ich persönlich bestätigen! Meine jährlichen Erkältungsanfälle verschwanden zum Teil.
Ich litt im Jahr 2000 an einem Zwölffingerdarmgeschwür (Ulkus Duodeni). Als Behandlung bekam ich die italienische Tripletherapie verabreicht. Diese beinhaltet neben einem Protonenpumpenhemmer (Säureblocker), Metronidazol und Klacid (Wirkstoff: Clarithromycin - ein Breitspektrumantibiotikum). Die Geschwüre verschwanden, aber nicht nur die, sondern auch mein Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) hat sich erheblich zurückgebildet. Diesen Zusammenhang entdeckte ich jedoch erst heute.
Sehr schnell stellte ich nun im Nachhinein fest, dass diese Therapie der von Fr. Lebedewa beschriebenen, sehr ähnlich ist. Weil man seit längerem weiß, dass die Darmtrichomonade Geschwüre verursachen kann, vermutete ich bei mir einen Befall dieser Trichomonadenart. Die Therapie von Fr. Lebedewa beinhaltet jedoch gleich zu Beginn eine Antimykose (Pilzbehandlung). Diese wurde damals bei meiner Erkrankung jedoch nicht durchgeführt, und da Candida-Pilze und Trichomonaden sich normalerweise die Waagschale halten, stellte ich bei mir eine Candidose fest. Ich konnte tatsächlich einen starken weißen Belag auf meiner Zunge beobachten.
Um die Trichomonaden besser angreifbar zu machen (die Pilze unterdrücken die Trichomonaden, diese wandern dann in tiefere Schichten und sind deshalb schlechter angreifbar), beschloss ich ein Antimykotikum anzuwenden. Ich verwendete ein Medikament mit dem Wirkstoff Miconazol, ein Präparat der Azol-Gruppe. Ich nahm dieses Mittel etwa eine Woche lang oral ein. Es wirkt nur im Verdauungstrakt und wird kaum ins Blut aufgenommen.
Ich begann im Dezember 2006 mit der Einnahme. Anfangs stellte ich keine Unterschiede fest. Nach einem Monat jedoch begann ich plötzlich Gewicht zu verlieren. Ich dachte mir nichts dabei, weil ich ein leichtgewichtiger Typ Mensch bin, und erst durch aktiven, regelmäßigen Sport (früher Krafttraining und in letzter Zeit Ausdauersport wie Marathonlaufen) zugenommen hatte. Ich absolvierte in dieser Zeit wenig Sport, daher war für mich der Gewichtsverlust nicht ungewöhnlich. Zwischenzeitlich führte ich jedoch kontrollmäßig einzelne Laufeinheiten durch, um meine innersten Befürchtungen, dass hier etwas nicht stimmen könnte, zu widerlegen. Daraufhin nahm ich wieder zu. Alles in Ordnung, dachte ich. Erst als Durst-Attacken und heftiges Wasserlassen die Tagesordnung bestimmten, wurde ich (bedrängt von meiner Gattin - sie hatte bei mir schon früher Diabetes vermutet) misstrauisch. Meine Frau besorgte mir ein Blutzuckermessgerät. Mein erstes Messergebnis lag außerhalb des Messwertbereichs (20-500 mg/dl).
Ab ins Krankenhaus!
Was ist hier geschehen? Ich reduzierte doch täglich meine Parasiten mit natürlichen Mitteln? Stimmt es nicht, was Fr. Lebedewa herausgefunden hat? Doch es stimmt eben!
Durch die Reduzierung der Pilze konnten die Protozoen, die bei mir nach der damaligen Triple-Therapie im Jahr 2000 übrig geblieben waren und sich in der Schleimhaut im Zwölffingerdarm mit Bindegewebe eingekapselt hatten (vernarbt), frei werden. Vermutlich sind sie über den Verbindungsgang zwischen Bauchspeicheldrüse und Zwölffingerdarm (Ductus pancreaticus, Ductus choledochus) in die Bauchspeicheldrüse gelangt. Dort befindet sich der Kopf der Bauchspeicheldrüse (Caput pancreatis). In diesem Bereich entstehen auch die meisten Tumore bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Dort angelangt breiten sie sich aus und zerstören die insulinproduzierenden Zellen des Pankreas. Somit kommt es zu einem absoluten Insulinmangel - Diabetes Mellitus Typ1 entsteht. Des weiteren kommt es durch die Stoffwechselprodukte der Trichomonaden, die wie in meinem Fall im Zwölffingerdarm vermehrt ins Blut abgegeben werden, auch noch zu einer Insulinresistenz, da diese Ausscheidungsprodukte vermutlich mit dem Glukosestoffwechsel interagieren, das bedeutet, dass das Insulin nicht mehr richtig wirkt. Stark schwankende Insulinempfindlichkeit ist sicherlich nur auf die Insulinresistenz zurückzuführen.
Die natürlichen Mittel waren also leider anscheinend nicht stark genug, um diese Menge an freiwerdenden Protozoen aufzuhalten.
Am 13.04.2007 wurde bei mir im Krankenhaus Diabetes Mellitus Typ1 diagnostiziert. Mein BZ lag bei 529 mg/dl. Um die Diagnose zu sichern wurden routinemäßig die GAD - Antikörper und die Insulin - Autoantikörper bestimmt. Diese sind ein definitiver Beweis für einen Diabetes Mellitus Typ1. Bei der Zerstörung der B-Zellen im Pankreas werden sogn. Antigene frei. Dadurch kommt es wiederum zur Bildung von Antikörpern. Da sich diese Antikörper gegen das eigene Gewebe richten und kein biologischer Erreger vorgefunden wird, denkt man, diese haben etwas mit der Erkrankungsursache zu tun. Deshalb bezeichnet man diesen Typ von Diabetes als autoimmun. Es muss ordnungshalber jedoch erwähnt werden, dass die Antikörper erst nach der Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen gebildet werden. Die Zerstörung findet durch T-Lymphozyten (Leukozytenpopulation) statt. Diese wiederum gleichen den zystenähnlichen Trichomonaden.
Die Insulin - Autoantikörper waren negativ, die GAD - Antikörper jedoch eindeutig positiv. Somit war die Diagnose gesichert. Ab nun musste ich Insulin spritzen, und zwar zweimal am Tag ein Basisinsulin (langsam wirkend / wurde danach jedoch auf ein anderes Basisinsulin umgestellt - dieses musste ich nur noch einmal am Tag spritzen) und zu jeder Mahlzeit ein schnellwirksames (Bolus Insulin). Man nennt diese Art von Insulintherapie Basis-Bolus. Ich nahm die Sache eher gelassen, da ich wusste, dass diese Erkrankung von Protozoen verursacht wird. Nun hatte ich die Möglichkeit die Theorie und die Therapieansätze von Fr. Tamara Lebedewa an mir selbst zu überprüfen. Ich erstellte einen Therapieplan.
Erste Therapiephase - natürliche Mittel
Zuerst begann mit der Einnahme von natürlichen Mitteln. Den Moosbeerensaft wollte ich durch Fichte und Tanne ersetzen. Zum Einem hatten sich die Einzeller vielleicht bereits an ihn gewohnt, zum Anderen beinhaltet Moosbeerensaft Zucker. Da ich leider Fichten- und Tannennadeln im Handel nicht erwerben konnte, wich ich auf Mazerate aus. Das Selber pflücken der Nadeln war mir zu ineffizient. Außerdem wollte ich ein Präparat anwenden, das jeder leicht in einer Kräuterhandlung erwerben kann. Ich wendete die Produkte der Firma Phytopharma ( http://www.phytopharma.at) an. Ich begann mit 3 x 15 Tropfen Bergfichtenmazerat über einen Zeitraum von fast drei Monaten. Ein bis zwei Wochen später begann ich zusätzlich Tee aus Momordica charantia zu trinken. Momordica charantia, ist in Asien seit langer Zeit für seine positiven Wirkungen auf den Stoffwechsel bekannt. Es gibt viele positive Berichte von Diabetikern, die diese Pflanze in Form von Tee oder Kapseln (auch kombiniert mit Zimt) ausprobiert haben. Man kann diesen in Apotheken und Kräuterhandlungen erwerben. Mehr unter: http://www.charantea.com .
Parallel führte ich meine Standartreinigung, die aus abendlicher Knoblauchdosis (1-2 Zehen gut gekaut mit etwas Wasser verabreicht) und Ölziehkur besteht, durch.
Ich musste tatsächlich feststellen, dass sich die BZ-Werte verbesserten, und zwar gleichmäßig über zwei Monate lang. Am Höhepunkt meiner Honeymoon-Phase (Remissionsphase bei Diabetes / Remissionsphase = Regenerationsphase bei chronischen Krankheiten) brauchte ich nur noch am Morgen 1,5 Einheiten schnellwirksames Insulin (Bolusinsulin) bei 3-4 Broteinheiten und einmal am Tag ein langsam wirkendes Insulin (Basisinsulin) von etwa 2-3 Einheiten. Zu Mittag und zu Abend spritzte ich gar kein Insulin mehr, und das bei 3-5 Broteinheiten je Mahlzeit. Zwei Stunden nach dem Essen lag mein BZ zwischen 110 und 130 mg/dl. Zum Vergleich: Am Beginn benötigte ich 20 Einheiten Basisinsulin (war jedoch zu hoch eingestuft, wahrscheinlich 10 Einheiten) und zu den Mahlzeiten 1,5 - 2,5 Einheiten Bolusinsulin pro Broteinheit. Mein HbA1c erreichte am 02.07.2007 einen sehr zufriedenen Wert von 6,1%. Am Tag der Diagnose lag der Blutzuckerlangzeitwert bei 12,3%.
Gleichzeitig wurde auf meinen Wunsch hin die Insulin-Eigenproduktion analysiert. Das sogen. C-Peptid lag bei 1,8 ng/ml, gerade noch im Normalbereich. Die GAD - Antikörper wurden auch nochmals bestimmt, waren aber zu meinem Erstaunen jedoch noch höher als beim ersten Mal.
Leider kam es ab diesem Zeitpunkt wieder zu einer Verschlechterung der BZ-Werte. Diese verlief in etwa genau so langsam wie die Regenerationsphase. Dadurch war nun die Erhöhung der GAD - Antikörper erklärbar. Je mehr B-Zellen zerstört werden, je höher das Auftreten der Autoantikörper. Sie stellen also das Maß der aktuellen Erkrankung dar. Es wurden also im Hintergrund bereits wieder vermehrt insulinproduzierende Zellen zerstört, und muss sich nicht sofort auf den BZ auswirken.
Zweite Therapiephase - antimikrobielle Chemotherapie (medikamentöse Therapie)
Da das Ende der Erholungsphase jedoch mit der Zeit nicht mehr länger hinausgezögert werden konnte, musste ich zum zweiten Teil meines Therapieplanes übergehen. Ich hatte im Oktober 2007 einen HbA1c von 6,6%, also immer noch sehr gut für einen Diabetiker.
Die Planung der medikamentösen Verabreichung, die antimikrobielle Chemotherapie (Nitroimidazol-Derivate / Antibiotika) stand nun an (Details siehe Broschüre "Die Ursache chronischer Krankheiten"). Sie besteht im Groben aus der Verabreichung verschiedener Medikamente wie Tinidazol, Metronidazol, Roxithromycin, Doxycyclin und Nystatin. Um die Wirkung der Therapie in Summe zu erhöhen, führte ich zusätzlich bei einem bekannten Arzt in Wien eine IPT mit Metronidazol und Doxycyclin durch. IPT steht für ‚Insulin potenzierte Therapie'.
Dass die Therapie funktionieren würde, davon war ich überzeugt, die Frage war nur, wie lange die Erholungsphase dauern würde. Ich vermutete also nur eine kurze Remission, wollte die Therapie jedoch unbedingt testen. Außerdem entschloss ich mich damit den offiziellen Beweis zu liefern, dass Diabetes Mellitus Typ1 keine autoimmune Erkrankung darstellt.
Die Regeneration fand anfangs gleichmäßig und zum Schluss eher rasant statt. Mein Blutzuckerwert wurde zunehmest besser und obwohl ich es vermutet hatte, dass es funktioniert, konnte ich es trotzdem nicht glauben - "Hurra!", dachte ich.
Morgens erreichte ich fast schon normale Nüchternwerte, nämlich zwischen 120 und 130 mg/dl, spritzte zum Frühstück anstatt 8 Einheiten schnellwirksames Insulin nur noch 2,5 Einheiten bei 3 BE und benötigte mittags bei 4 BE nur noch eine bis keine Insulineinheit. Zuvor hätte ich bei der gleichen Menge an Kohlenhydraten noch 4 - 6 Einheiten Insulin benötigt. Aber auch mein langsam wirkendes Insulin konnte ich um die Hälfte reduzieren.
Verlauf der Nüchtern-Blutzucker-Werte (mg/dl) während der antimikrobiellen Chemotherapie
Doch leider kam viel zu früh, das was ich erst zu einem späteren Zeitpunkt vermutet hatte. Am Abend des 34. Tages nach Therapiebeginn war meine Remission zu Ende. Danach wurde ich krank, ich erlitt nichts Ungewöhnliches, nämlich einen grippalen Infekt. Doch heute weiß ich, dass das die Antwort meiner Mitbewohner, der Protozoen war, sie hatten sich bereits an die Medikamente gewöhnt (Nitroimidazol-Derivate), und führten Anfangs nur zu einer erhöhten Insulinresistenz. Ich spritze sehr viel Insulin und trotzdem wurden meine Werte nicht besser.
Fazit:
Sowohl natürliche Mittel, die reich an Phytonzide und Anthozyane sind, aber auch chemische wie Nitroimidazolderivate und Antibiotika führen zu einer Verbesserung der Blutzuckerwerte. Das kann man nicht bestreiten. Wobei sich die chemische Therapie wesentlich rasanter bemerkbar macht, da diese aggressiver wirkt. Dafür kommt es allerdings gleichermaßen schnell wieder zu einem Rezidiv. Der Beweis für die Mitwirkung eines mikrobiologischen Erregers bei Diabetes Mellitus Typ1 konnte somit erbracht werden. Ich habe hiermit die Erkenntnisse von Fr. Lebedewa über die Noxe (Krankheitsursache; Stoff oder Umstand der eine schädigende, pathogene Wirkung auf einen Organismus ausübt) bei Diabetes (Typ1) nachvollzogen, und die Aussage dass der absolute Insulinmangel eine autoimmune Ursache hat, ist für mich nicht mehr länger tragbar.
Wie wir sehen, kommt es sehr rasch zu einer Unempfindlichkeit chemischer und natürlicher Substanzen gegenüber unseren unerwünschten Mitbewohnern. Was wir benötigen, ist ein Mittel das bei uns dauerhaft angewendet keinen Schaden anrichtet und bei den Protisten keine Resistenz verursacht.
Da kann nur eine physikalische Methode in Frage kommen.
Dritte Therapiephase - die galvanische Feinstromtherapie (physikalische Therapie)
Auf dem Symposium in Hallbergmoos machte mich ein Heilpraktiker und ein Arzt auf die positive Wirkung von galvanischem Feinstrom, eine Gleichstrommethode aufmerksam. Zuvor hatte ich über das erstaunliche Funktionieren in einem Buch von Dr. Pekar darüber gelesen. Auch Dr. Beck testete die Strommethode, er verwendete jedoch Wechselstrom mit niedriger Frequenz (3,92 Hz), allerdings kam er zum gleichen Ergebnis, dass der Stromfluß wichtiger ist als die Frequenz.
Ich erwarb ein Feinstromgerät (Info unter www.gghev.de ) und begann eine Feinstromtherapie an mir selbst zu erproben. Begonnen hatte ich mit einer Ganzkörperdurchströmung, und zwar zweimal am Tag. Ich stellte den Stromregler anfangs auf 0,1 - 0,3 mA. Eine Feuchtelektrode befestigte ich am Nacken und die Beine stellte ich auf eine trockene Fußmattenelektrode. Nach zwei Wochen lies ich eine Ganzkörperdurchströmung weg und begann zusätzlich mit einer Bauchraumdurchströmung: Dazu befestige ich eine Elektrode am Bauch und eine am Rücken und ströme mit einer Stromstärke von 0,5 - 1 mA. Nach einiger Zeit wechsle ich die Richtung des Stromes. Es gibt dafür eigenst einen Schalter.
Zurzeit ströme ich zweimal täglich ca. je 20 min lang den Bauchraum und alle paar Tage führe ich zusätzlich auch noch eine Ganzkörperdurchströmung durch.
Verlauf der Nüchtern-Blutzucker-Werte (mg/dl) während der physikalischen Therapie (Feinstrom - dauert noch an)
Erläuterung:
Bereits zu Beginn kam zu einer leichten Senkung der BZ-Werte, jedoch nicht so rasant wie bei der chemischen Therapie.
Man kann anhand des Diagramms erkennen, wie eine Woche nach Beginn der zusätzlichen Bauchraumdurchströmung die Nüchternwerte nochmals besser wurden. Danach erlitt ich einen grippalen Infekt, wobei es langsam zu einer Verschlechterung kam. Nach dem Infekt wurden die Werte nicht wie bei der antimikrobiellen Chemotherapie schlechter, sondern glücklicherweise wieder besser. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich eine weitere, kontinuierliche Verbesserung der Blutzucker-Nüchtern-Werte beobachten.
Was könnte hier geschehen sein:
Meine Forschungsergebnisse mit lokal wirkenden Antimykotika (Pilzmittel) haben ergeben, dass zumindest bei mir zwei große Faktoren die hohen Blutzuckerwerte bestimmen:
Zum Einem hat sich mein Diabetes durch die Anwendung des lokal wirkenden Antimykotikums manifestiert, und zum Anderen kam es zu Beginn der antimikrobiellen Chemotherapie (zu Beginn der medikamentösen Behandlung nahm ich wieder ein lokal wirkendes Pilzmittel ein, so wie es Frau Lebedewa üblicherweise empfiehlt) zu einer Verbesserung der BZ-Werte. Der primäre Herd der Trichomonaden sitzt im Duodenum (Zwölffingerdarm) und wird durch z.b. Candida-Pilze in tiefe Schichten gedrängt. Dort verursachen sie hauptsächlich eine Insulinresistenz. Eine leichte Insulinresistenz fällt kaum auf, wenn genügend Insulin produziert werden kann. Wandern jedoch die Trichomonaden weiter ins Pankreas (Bauchspeicheldrüse), zerstören sie dort zusätzlich insulinproduzierende Zellen (B-Zellen in den Langerhans-Inseln). Ab einer Zerstörungsrate von etwa 80% kann die vorherrschende Insulinresistenz nicht mehr ausgeglichen werden und Diabetes Mellitus Typ1 manifestiert sich.
Durch die erstmalige Einnahme des Pilzmittels konnten die Protozoen frei werden und wanderten im Anschluss in die angrenzende Bauchspeicheldrüse. Nach einiger Zeit bildeten sich die Candia-Pilze nach und drängten nun die Darmtrichomonaden wieder in tiefere Schichten. Somit sondern sie vermehrt Stoffe ins Blut, die eine schlechte Wirksamkeit des Insulins verursachen. Die zweite Pilzbehandlung am Beginn der medikamentösen Behandlung sorgte vielleicht dafür, dass sich nun die parasitischen Einzeller wieder aus den tiefen Schichten herauswagten, und somit wieder weniger für uns schädliche Stoffe ins Blut abgaben. Manche Antimykotika wirken aber auch direkt gegen Trichomonaden. Außerdem stellen die Pilze für die Trichomonaden einen pathogenen Reizfaktor dar. Das ist ebenfalls ein Grund für die vermehrte Produktion von Stoffwechselprodukten, die wie soeben erwähnt eine verminderte Wirkung des Insulins verursachen. Daher verbesserte sich die Insulinresistenz erheblich. Das heißt, dass die Wirksamkeit des Insulins entscheidend von der aktuellen Aktivität der Trichomonaden abhängen kann.
Durch die Ganzkörperdurchströmung wurde ein kleiner Teil der im Blut und Gewebe befindlichen Trichomonaden zerstört, daher verbesserte sich hauptsächlich die Insulinresistenz - das führte zur leichten Verbesserung der BZ-Werte.
Durch die zusätzliche Durchströmung des Bauchraumes (bevorzugt Duodenum und Pankreas) wurde der Bereich der primär auslösenden Ursache durchströmt. Dadurch kam es zu einem massiven Absterben von krankheitserregenden Protozoen. Infolge dessen wurden jede Menge an Stoffwechselprodukten seitens der Trichomonaden frei, darunter proteolytische (eiweißspaltend) Enzyme. Wenn sehr viele Trichomonaden auf einmal zerstört werden, kann es zu grippalen Symptomen kommen. Manche Abfallprodukte der Einzeller interagieren vermutlich mit dem Glukosestoffwechsel, die BZ-Werte werden schlechter, da das Insulin nicht mehr so gut wirken kann. Definitiv wissen wir aus Forschungen, dass durch das Absterben von Trichomonaden proteolytische Eiweiße frei werden und dass bei grippalen Infekten es zu einer vermehrten Insulinresistenz kommen kann (z.b. Tumornekrosefaktor).
Erst nach der begonnenen Zerstörung der Protozoen in der Bauchspeicheldrüse und Zwölffingerdarm wurde es möglich, dass sich die Insulinresistenz erheblich verbesserte oder sich sogar vielleicht insulinproduzierende Zellen regenerierten. Das Blutzuckermessgerät konnte nun ab diesem Zeitpunkt erheblich niedrigere Werte anzeigen.
Ich benötigte am Höhepunkt dieser Therapiephase nun am Morgen anstatt wie zu Beginn nicht mehr 8 Einheiten schnellwirksames Insulin (erhöhte Blutzuckerausschüttung durch die Leber) bei 3 BE, sondern nur noch 3 - 4 Einheiten und anstatt 8 Einheiten Basisinsulin nur noch 4 Einheiten pro Tag! Zu Mittag waren es 1,5 bis 2 Einheiten Bolusinsulin bei 3 BE, zuvor benötigte ich 3 - 4 Einheiten!
Auch bei zu geringer prandialer (während des Essens) Insulinapplikation kam es nach wenigstens 4-5 Stunden zu einem selbstständigen Abfall des Blutzuckerspiegels in den Normalbereich. Hier können wir von einer erhöhten Wirksamkeit des applizierten Insulins sprechen (verdoppelt), zusätzlich kann es auch sein, dass sich die restliche Insulin-Eigenproduktion erhöht hat. Eine erhöhte Eigenproduktion kann jedoch nur durch Regeneration der B-Zellen in der Bauchspeicheldrüse erreicht werden.
Beide Faktoren bedeuten jedoch, dass die Diabetes Mellitus Typ1 auslösende Ursache reduziert wurde.
Mein HbA1c erreichte damals 6,0% (29.05.2008) und mein C-Peptid lag bei 1,1 ng/ml.
Doch leider hielt auch diese Remissionsphase nicht lange an, denn ab den Sommermonaten kam es wieder zu einem Rezidiv, zwar langsam aber dennoch. Scheinbar haben auch hier die Krankheitserreger die mein Diabetes verursachen einen Weg gefunden, der Therapiewirkung zu entfliehen, indem sie wahrscheinlich für den Strom unerreichbare Bereiche aufgesucht haben. Ich musste mich also erneut nach neuen Methoden umsehen.
Sonstige Methoden
Durch einen Anruf aus Italien bekam ich die Idee von MMS. MMS steht für Miracle Mineral Supplement und es wurde von Jim Humble, einem amerikanischen Wissenschaftler erfunden. Dabei handelt es sich um eine 28% Natriumchlorit-Lösung (NaClO2). Durch Ansäuern mittels 5% Essigsäure oder 10% Zitronensäure als Aktivator wird nach einigen Minuten Chlordioxid (CLO2) freigesetzt. Danach wird die Lösung mit Wasser oder Fruchtsaft ohne Ascorbinsäure aufgefüllt und unverzüglich getrunken. Da ich nicht einfach blind vertraue, besorgte ich mir das im Buchhandel erhältliche Buch von Jim Humble. Parallel stellte ich auch eigene Nachforschungen an. Es stellte sich heraus, dass CLO2 eigentlich primär nur zur Trinkwasserdesinfektion verwendet wird, und für den inneren Gebrauch am Menschen nicht zugelassen ist. Die Einnahme erfolgt also auf eigene Gefahr. CLO2 ist ein sehr starkes Oxidationsmittel. Es greift die Oberfläche von Krankheitserregern an, aber natürlich nicht nur die (obwohl dies z.T. im Buch behauptet wird). Unsere Zellen können sich bis zu einem gewissen Grad vor solchen Elektronenräubern schützen, bzw. sie sind gegenüber solchen einfach wesentlich robuster. Es kommt also wie immer auf Dosis an. Dennoch ist dieses Mittel keinesfalls bedenkenlos und man darf es nur eine gewisse Zeit lang einnehmen. Danach muss unbedingt eine Pause kombiniert mit Antioxidantien erfolgen.
Ich war neugierig geworden und besorgte mir das Mittel. Es wird empfohlen die Dosis langsam zu steigern. Das machte ich auch. Generell hielt ich mich an die Anweisungen die im Buch vorgeschrieben waren. Die ersten drei Tage spürte ich gar nichts. Am vierten Tag jedoch bekam ich massive Kreislaufprobleme, kombiniert mit einer Hypoglykämie die ich nur sehr schwer kompensieren konnte. Mir wurde daraufhin angst und bange. Meine BZ-Werte verschlechterten sich daraufhin massiv. Nach ein paar Wochen Pause versuchte ich es nochmal mit kleineren Dosen. Jedoch blieb mein Blutzuckerwert davon unbeeindruckt.
Ab diesem Zeitpunkt lies ich nun die Finger von MMS. Entweder vertrage ich es nicht, oder es ist generell für Diabetiker ungeeignet. Vermutlich reagiert die vermehrt pathogen mikrobielle Darmbesiedelung mit heftigen Nebenwirkungen.
Vierte Therapiephase - teilweise Schnitzer Kost bzw. Ernährungsumstellung
In der Vergangenheit hatte ich bereits des Öfteren von der sogn. "Schnitzer-Kost" und deren positiven Eigenschaft gehört. Manche Leute hatten es geschafft, nach einiger Zeit völlig ohne extern zugeführten Insulin auszukommen. Diese Ernährungsumstellung benötigt sehr intensive Veränderungen, und wer stellt schon freiwillig sein Leben völlig um, wenn es auch anders geht. Jedoch wurde ich dahingehend belehrt, dass scheinbar kein Weg daran vorbei führt, die Ernährung dementsprechend zu verändern. Denn diese, das weiß ich heute, stellt das größte Potential dar, weil das was wir unserem Körper zuführen, nicht nur uns als Nahrung dient, sondern auch unseren Mitbewohneren, den Krankheitserregern. Unser herkömmliches Essen liefert nämlich einen Nährboden für diese Mikroorganismen, von denen sowieso jeder von uns infiziert ist. Nur die Art und Anzahl variiert.
Die Schnitzer Kost besteht im Prinzip größtenteils aus pflanzlicher Rohkost. Tierische Produkte und Auszugsmehle sollen unbedingt vermieden werden. Stattdessen werden Vollkornprodukte bevorzugt. Das Getreide wird dazu mit einer eigenen Getreidemühle frisch gemahlen. Sie teilt sich weiter in zwei Teilbereiche:
Schnitzer Intensivkost: Beinhaltet zum Frühstück Frischkornmüsli mit Obst. Tagsüber Salate mit Wurzelgemüse, gekeimte Samen und Leguminosen. Diese Therapiephase wird nur solange angewendet bis sich die Beschwerden bzw. Symptome verbessert haben. Danach kann man umsteigen auf die
Schnitzer Normalkost: Neben den Bestandteilen der Schnitzer Intensivkost beinhaltet diese zusätzlich Vollkornprodukte wie Vollkornpfannkuchen, Vollkornbrot und Kartoffeln. Wer nicht ganz auf tierische Produkte verzichten kann, darf auch Michprodukte und Eier zu sich nehmen. Generell sollte aber auch darauf verzichtet werden. Die Schnitzer Normalkost wird zur Vorbeugung und zur Erhaltung der Gesundheit angewendet.
Da sich meine Blutzuckerwerte stetig verschlechterten aber auch mein Allgemeinzustand immer schlimmer wurde, fasste ich den Mut meine Ernährung auf Schnitzer Intensivkost umzustellen. Ich hatte bereits in der Vergangenheit mehrmals über die Ernährung nachgedacht. Es entstand in mir die Vermutung, dass wenn wir uns mit der ursprünglichen Nahrung, die für uns vorgesehen ist ernähren, wir keine schlimmen bzw. chronischen Krankheiten bekommen. Aber was stellt unsere "Urnahrung" dar? Ich habe hier bereits einiges versucht. Ganz auf Fleisch wollte ich bis jetzt nicht verzichten, da ich einen Eiweißmangel befürchtete. Jedoch kam mir auch schon der Gedanke, mich nur aus Obst und Gemüse zu ernähren, scheute mich jedoch aus den Gründen der Mangelernährung davor. Die Schnitzer Kost schien mir erprobt, bzw. es hatten ja bereits einige Leute vor mir getestet. Die hatten nicht nur überlebt, sondern manche von ihnen konnten sogar ihre Insulinapplikationen ganz weglassen, der Rest zumindest reduzieren.
Eingeleitet habe ich die Schnitzer Intensivkost mit der vorgeschriebenen Getreidesuppendiät, musste diese jedoch bereits nach zwei anstatt wie geplant drei bis sechs Tage, abbrechen. Ich hatte massive Kopfschmerzen und fühlte mich sehr geschwächt. Ich ging danach gleich zur herkömmlichen Intensivkost über.
Meine BZ-Werte wurden besser! Man könnte nun behaupten: "Kein Wunder, wenn man Nichts isst, müssen die Werte ja besser werden", doch ich steigerte schon bald meine Kalorienzufuhr, da ich immer noch zu schwach war, indem ich zu den Salaten Vollkornprodukte hinzunahm. Das stellt zwar die Schnitzer Normalkost dar, aber ich hatte keine andere Wahl. Die BZ-Werte wurden dennoch weiterhin besser, und nun gilt die Aussage von oben nicht mehr, denn ich aß nun - sehr viel. Nach einiger Zeit zog ich auch noch gekochte, vegetarische Speisen zu meinem Speiseplan hinzu. Dazu zählen z.b. Vollkornteigwaren mit Tomatensoße, Gemüseaufläufe mit Soja oder Tofu,…
Im Internet findet man genügend Rezepte.
Parallel führte ich weiterhin auch noch meine Gleichstrombehandlung durch, aber auch natürliche Mittel wie z.b. Wehrmut-, Weidenrößchentee und Momordica Charantia ergänzten diese Therapiephase. Übrigens wendete ich diese die ganze Zeit über an, auch heute noch. Sie sind ein Bestandteil meines Lebens geworden, da ich mich mit ihnen dennoch besser fühle als ohne sie. Meine Erkältungskrankheiten haben sich dadurch wesentlich reduziert.
Mein Blutzucker sank weiterhin ab, ich benötige nur noch einen Bruchteil dessen Insulin, das ich vor Beginn der Therapie verabreichte. Zurzeit brauche ich sehr wenig Insulin, manchmal (z.b. nachdem ich Sport betrieben habe) spritze ich gar keines, und das bei ca. 2 - 3 BE.
Es handelt sich hier natürlich um einen aktuellen Stand, der morgen schon wesentlich anders aussehen kann, man wird sehen wie es weitergeht. Dennoch werde ich dieses Schema beibehalten, weil ich denke, dass diese Art der Ernährung, der "Urnahrung" sehr nahe kommt. Unser Gebiss ist scheinbar für das Zerkauen von pflanzlicher Nahrung gedacht und Milch von anderen Tieren ist für uns definitiv nicht bestimmt, ganz besonders nicht für Erwachsene. Milch dient zur Ernährung von Säuglingen. Normalerweise kann ein erwachsener Mensch übrigens gar keine Milch mehr verdauen.
Verlauf der Nüchtern-Blutzucker-Werte (mg/dl) während der vierten Therapiephase (Ernährungsumstellung - teilweise Schnitzerkost)
Erkenntnisse aus den verschiedenen Therapiephasen
Durch meine Erkrankung von Diabetes Mellitus Typ1 habe ich die einzigartige Möglichkeit bekommen, die Theorie über die Ursache von chronischen Krankheiten nach Tamara Lebedewa, insbesondere von Diabetes Mellitus Typ1 zu überprüfen bzw. nachzuvollziehen. Gleichzeit war ich durch meine Vorkenntnisse in der Lage vor, während und nach den Therapien (Chemotherapie) Blutuntersuchungen durchzuführen und auch dementsprechend auszuwerten, bzw. zu dokumentieren.
Es hat sich für mich gezeigt, dass Diabetes Mellitus Typ1 eine hartnäckige Erkrankung darstellt, weil durch das Zerstören der insulinproduzierenden Zellen fast ständig ein erhöhter Blutzuckerspiegel vorherrscht, selbst bei gut eingestellten Diabetikern. Dieser wiederum liefert einer der Grundlagen für das rasche Heranwachsen der Protozoen in den Gefäßen. Es bilden sich arteriosklerotische Plaques, daraus resultiert wiederum ein Herzinfarkt- bzw. Schlaganfallrisiko.
Wir alle sind mit Mikroorganismen verschiedenster Art belastet. Da jedoch Anzahl, Art und der Ort der Primärinfektion pro Mensch variiert, können wir nicht vorhersagen, welche Krankheit ein bestimmter Mensch bekommen wird. Es handelt sich hier um ein sehr komplexes Zusammenspiel verschiedenster Mikroorganismen. Fast alle Krankheiten werden von Mikroorganismen verursacht, deren Beteiligung wir zum Großteil jedoch nicht nachweisen können oder generell überhaupt, wie es im Fall der unbegeißelten Trichomonade der Fall ist, entdecken. Daher entsteht der Eindruck einer autoimmunen Erkrankung oder mutierten, humanen Zelle. Dass diese These berechtigt ist, zeigen Experimente, die in der Vergangenheit von einigen Wissenschaftlern durchgeführt wurden.
Im Normalfall stellt diese Belastung seitens der Mikroben keine echte Gefahr für uns dar, die Immunität leistet dazu einen großen Dienst. Erst durch Entstehung eines geeigneten Nährbodens werden früher oder später unsere bis zu diesem Zeitpunkt apathogenen Mitbewohner zu pathogenen Mikroorganismen. Durch diese Vermehrung verliert sich die Symbiose, die Mikroben werden nun zu Krankheitserregern und produzieren vermehrt Stoffwechselprodukte. Diese schädigen unsere Gewebs- und Immunzellen. Durch die Schädigung der Immunzellen (Immunsuppression, z.b. bei HIV-Infektionen, Leukämien, Diabetes Mellitus,…) nimmt die Katastrophe ihren Lauf, denn die Erreger können sich ab diesem Zeitpunkt noch intensiver vermehren, bis letztendlich der vorzeitige Tod des Wirtes eintritt.
Der Nährboden scheint die Wichtigste Komponente in diesem Zusammenspiel zu sein, da wir die Infektion der Mikroorganismen nicht vermeiden können. Wir leben in einem biologischen System, und sind selbst ein Teil davon. Dieser wird von unserer falschen Ernährungsweise geliefert. Er kann reduziert werden, wenn wir uns artgerecht ernähren. Dazu gehört das Weglassen von tierischen Produkten sämtlicher Art, Industriezucker, aber auch Auszugsmehle. Stattdessen ist es empfehlenswert Vollkornprodukte zu sich zu nehmen.
Erst durch die Bereitstellung eines geeigneten Nährbodens können sich Krankheitserreger vermehren und einen Schaden anrichten, selbst wenn sie vorher schon vorhanden waren.
Auch die Trichomonade benötigt diesen, der sich wie soeben erwähnt, vorwiegend aus Zucker und tierischen Stoffen, wie Fleisch zusammensetzt.
Aber warum ist dies denn so? Gibt es hierfür eine Erklärung?
Ich denke, JA!
Betrachten wir zuerst einmal den Verzehr von Fleisch:
Aufgrund meiner Forschungsarbeit ist mir aufgefallen, dass zumindest zwei wichtige Faktoren eine große Rolle spielen. Es gibt sicherlich noch mehr, aber sehen wir uns einmal diese beiden an.
Es handelt sich hierbei um das in der tierischen Nahrung enthaltene Eisen und Cholesterin. Wobei vermutlich das Eisen den größten Faktor darstellt. Eisen kommt sowohl in pflanzlicher Nahrung als auch im Fleisch vor. In Fleisch ist es in Form von Hämin enthalten. Hämin ist ein Abbauprodukt von Hämoglobin und Myoglobin. Wobei das in tierischen Eiweißen enthaltene Eisen wesentlich besser aufgenommen wird. Der hohe Hämingehalt ist der Grund dafür. Denn das Eisen in pflanzlicher Nahrung geht oft schwer lösliche Verbindungen ein. Im Getreide sorgt z.b. die in der Kleie (Schale / Vollkorn) enthaltene Pythinsäure (Phythat) für eine solche Bindung. Außerdem muss dreiwertiges Nonhäm-Eisen damit es von den Darmzellen aufgenommen werden kann, zu zweiwertigem Eisen reduziert werden. Ascorbinsäure kann hier ebenso abhelfen.
Das im Hämin enthaltene dreiwertige Eisen kann direkt in die Darmzellen aufgenommen werden und wird dann in den Enterozyten durch ein Enzym freigesetzt.
Zusammengefasst trifft folgende Aussage zu, dass Fleisch wesentlich mehr Eisen liefert als pflanzliche Nahrung. Aber ist das denn so schlimm? - Scheinbar schon!
Denn Eisen stellt einen essentiellen Wachstumsfaktor für Mikroorganismen, wie z.B. Bakterien dar. In den Granula der neutrophilen Granulozyten kommt ein eigenes Glykoprotein, namens Lactoferrin vor, das Eisen binden kann, um es den pathogenen Mikroben zu entziehen. Zusätzlich gibt es einen Zusammenhang zwischen Tumorerkrankungen und dem Eisenstoffwechsel. Das Speichereisen, das sogen. Ferritin ist in diesen Fällen nicht selten erhöht, weil die Krebszellen für ihr Wachstum vermehrt Eisen benötigen, da sie einen hohen Zellumsatz haben.
Es ist auch bekannt, dass Trichomonaden dem Komplementsystem des Wirtes entkommen können. Eisen, das auch für Trichomonaden essentiell ist, spielt hierbei scheinbar eine große Rolle. Zusätzlich ist Eisen auch an der Ausprägung der Virulenz-Faktoren der Trichomonade beteiligt.
Interessanterweise muss hierzu erwähnt werden, dass Krebszellen vor allem Fe3+ speichern, da Fe2+ für sie vermutlich toxisch wirkt (Fenton Reaktion: Fe2+ + H2O2 -> Fe3+ + HO. + HO-). Und genau dieses finden wir in Fleisch in Form von Hämin vor (man bedenke, dass Trichomonaden keine Peroxisomen besitzen und daher H2O2 nicht abbauen können - Ascorbinsäure reduziert Fe3+ zu Fe2+, daher könnte deren Toxizität stammen - hochdosierte intravenöse Ascorbinsäure stellt eine neue Form der Krebsbehandlung dar)!
Ich denke, dass wir gar nicht soviel Eisen benötigen, wie wir annehmen, denn ein Eisenmangel hat oft nicht unbedingt etwas mit den Ernährungsgewohnheiten zu tun. Genau so gut kann es vorkommen, dass Krankheitserreger wie es die Trichomonade darstellt, diesen Eisenmangel verursacht, indem sie entweder die Membran der Darmzellen schädigen und dadurch die darin lokalisierten Enzyme, die wir für die Aufnahme benötigen, oder es selbst verbrauchen.
Cholesterin stellt ebenso einen sehr guten Wachstumsfaktor dar, wie wir nicht nur aus den Forschungen von Frau Lebedewa wissen. Aus diesem Grund sind die Trichomonaden, die sich in den Gefäßwänden eingenistet haben, in der Lage das LDL - Lipoprotein zu spalten und es für sich zu rauben. Deswegen wird es in den arteriosklerotischen Plaques und in den dort vorgefundenen Makrophagen (Schaumzellen/Trichomonaden?) vorgefunden. LDL transportiert das von der Leber selbst produzierte Cholesterin, aber auch noch andere Moleküle wie z.b. Triglyceride und fettlösliche Vitamine, zu den Körperzellen. Das Cholesterin wird unter anderem für die Zellmembran benötigt, ist also lebensnotwendig. Da nun die Trichomonaden LDL spalten, kommt natürlich wesentlich weniger in den Zielorganen an, die es ja unbedingt benötigen. Deswegen wird nun die Leber vermehrt LDL freisetzen. Jetzt wissen wir, warum bei Gefäßerkrankungen das LDL erhöht ist. Aber auch im zentralen Nervensystem befindet sich sehr viel Cholesterin, da es für die Myelinscheiden benötigt wird, sie ummanteln die Axone der Nervenzellen. Das Gehirn produziert ebenso ihr eigenes Cholesterin, da es die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann. Bei der multiplen Sklerose wird dies von Makrophagen abgebaut. Frau Lebedewa beschreibt, dass diese Makrophagen, die das Myelin abbauen, amöbenartige Trichomonaden darstellen. Ich stimme ihr zu.
In dessen Anbetracht ist es sicherlich besser, auf das Cholesterin in der Nahrung weitgehenst zu verzichten, da es unser Körper sowieso selbst produziert und damit auch reguliert. Dadurch entsteht kein zusätzlicher Nährboden.
Zum Zucker kann man sich kurz fassen:
Zucker, im eigentlichen Sinne Glucose, ist schlechthin neben den Lipiden, der Energielieferant. Diese Eigenschaft gilt natürlich nicht nur für unsere Zellen, sondern natürlich auch für Mikroorganismen, speziell Anaerobier. Die Trichomonade, bzw. die schulmedizinische Krebszelle, die sehr wahrscheinlich ident sind, beziehen ihre Hauptenergiequelle aus Zucker. Zucker liegt jedoch nicht nur in einfacher, direkter Form vor, wie es die Glucose darstellt, sondern auch zu verschieden langen Ketten gebunden. Diese müssen um als Energielieferant aktiv zu werden, zuvor aufgespalten werden. Je kürzer eine solche Kette ist, je schneller wird Glucose frei. Kristallzucker stellt einen Zweifachzucker dar und kann daher schnell zerlegt werden. Daher steigt beim Verzehr von handelsüblichem Zucker der Blutzuckerspiegel rasch an, aber auch die Konzentration im Darm steigt rasant. Stärke ist ein Polysaccharid und benötigt deshalb wesentlich länger, bis daraus Glucose entsteht.
Natürlich benötigt unser Körper ebenso all diese Stoffe, aber in mäßiger Form. Außerdem sind die meisten Stoffe an ein Transportprotein gebunden und werden reguliert. Weiters kommt es darauf an, ob ich z.b. Vollkornbrot oder eine Mehlspeise zu mir nehme, da das Vollkornbrot den Blutzuckerspiegel wesentlich langsamer steigern lässt. Deswegen sollte man auch unbedingt auf Auszugsmehle verzichten. Zusätzlich ist auch die Menge ausschlaggebend.
Eine moderne Aussage lautet wie folgt, dass sämtliche Krankheiten durch psychische Belastungen entstehen.
Für mich stellen sich dann zwei Fragen:
1. Warum wurden Menschen, die den zweiten Weltkrieg oder gar auch den ersten überlebten, so alt, dass sie zum Teil heute noch leben? War deren Belastung nicht hoch genug? Wahrscheinlich sind unsere Belastungen heutzutage wesentlich schlimmer (welche Schuhe soll ich heute wieder anziehen?)
2. Warum kommen bereits Säuglinge mit Krebs auf die Welt?
Die Menschen damals hatten sehr oft wenig zu essen, das ist der Grund, warum diese trotz massiver psychischer Belastung ein hohes Alter erreichten. Zu den Säuglingen brauche ich keinen Kommentar abzugeben, das erspare ich mir wirklich.
Also die Menge und das was wir essen ist entscheidend. In unserem Wohlstand übertreiben wir in beiden Punkten. Deshalb sind Krankheiten wie Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Pathologien im Vormarsch.
Ja, auch ich habe es in der Vergangenheit übertrieben. Ich betreibe seit der Jugend intensiven Sport, wie Krafttraining und zuletzt Marathonlaufen. Durch deren Tätigkeit benötigt man vermehrt Nahrung, vor allem Kohlenhydrate, die dann in hoher Konzentration im Darm vorkommen. Ein Fressen für die Darmtrichomonade, die Magendarm-Geschwüre, Diabetes, Krebs,… hervorruft. Ich bin das beste Beispiel dafür. Doch mir wurde in der Vergangenheit immer versichert, dass Sport gesund ist, und dass man viel Kohlenhydrate und dafür weniger Fett essen soll.
Aber ich zeige nicht nur wie man krank, sondern auch wie man vielleicht wieder einigermaßen gesund wird, oder zumindest vorbeugen kann. Das ist der Plan, meine Mission, ich hoffe, es funktioniert!
Sämtliche Therapiephasen hatten eine zeitlich begrenzte, positive Wirkung. Diese sind nur dann dauerhaft effektiv, wenn auch die Grundlage der Krankheitserreger reduziert wird, und zwar die ganze Zeit über. Wenn also sprichwörtlich ständig neues Holz ins Feuer geworfen wird, können auch die angewendeten Löschmethoden das Feuer nicht kontrollieren.
Zusammengefasst kann man sagen, dass die beste Heilmethode die der Vorbeugung darstellt. Denn wurde erst einmal ein Schaden angerichtet, ist es nicht selbstverständlich, dass dieser sich auch wieder vollständig regeneriert. Außerdem kann eine außer Kontrolle geratene Infektion sehr schwer in den Ursprungszustand gebracht werden, sie bleibt vermutlich ein Leben lang erhalten, wird chronisch oder persistiert. Das bedeutet, wenn man einmal hochgradig infiziert ist, die Therapie vermutlich, vor allem die Ernährung (wobei diese sowieso grundlegend sein sollte), ein Leben lang angewendet werden muss, da es sonst immer wieder zu einem Rezidiv kommen kann. Es können hier aber nur natürliche Mittel, bzw. physikalische Methoden in Frage kommen, da diese auf Dauer keine großen Nebenwirkungen aufweisen. Nur wenn die Erkrankung akut wird, muss man selbstverständlich chemische Methoden (Antibiotika) anwenden.
Dies gilt auch für die Trichomonade, die wie es scheint, vielleicht einen Großteil der chronischen unheilbaren Krankheiten verursacht oder zumindest beteiligt ist, da diese sich perfekt tarnen kann, selbst für uns oft nicht erkennbar ist und wir diese für einen Leukozyt halten.
Bei Vorstufen eines Diabetes Typ-1 (Diabetes Mellitus Typ-2) oder Darmerkrankungen wie z.b. Zwölffingerdarmgeschwür oder Zöliakie ist die Anwendung eines Antimykotikums zu Beginn der antimikrobiellen Chemotherapie zu bedenken, da es hier zu einem Ungleichgewicht zwischen Trichomonaden und Candida Pilzen kommen kann und sich daraus ein insulinpflichtiger Diabetes (Diabetes Mellitus Typ1) entwickeln kann. Im Falle eines bestehenden Diabetes Mellitus Typ1 ist die Einnahme jedoch vermutlich bedenkenlos. Ich habe es bei mir angewendet, würde es mittlerweile jedoch nicht mehr anwenden!
Selbst mein Blutdruck, der vor der Manifestation meines Diabetes immer leicht erhöht war (150/90), hat sich mittlerweile auch in den Normalbereich eingependelt. Natürlich kann hier auch der massive Gewichtsverlust eine Rolle spielen. Ich führe diese positive Veränderung jedoch hauptsächlich auf die verbesserten Blutzuckerwerte durch die Basis-Bolus Insulintherapie und der übrigen Behandlung zurück.
Zuletzt muss jedoch unbedingt noch erwähnt werden, dass auch Frau Lebedewa eine vegetarische Ernährung empfiehlt, da auch sie in dieser einen Nährboden für Trichomonaden sieht.
Somit wäre die Therapieempfehlung von Fr. Lebedewa um die der Feinstrommethode zu erweitern.
Nochmals zur Wiederholung:
Wir alle sind Teil eines biologischen Systems, daher sind wir mit einer großen Zahl von Mikroorganismen besiedelt. Wer denkt, diese zu zerstören löst unserer Krankheitsproblem, der irrt, dies ist nämlich gar nicht möglich. Es ist höchstens möglich und sinnvoll, eine außer Kontrolle geratene Infektion mit Chemotherapeutika wieder ins Lot zu bringen. Die einzige wirkungsvolle Möglichkeit besteht darin, die Mikroorganismen in unserem Körper in einem bestimmten niedrigen Level zu halten, und dass dauerhaft, d.h. ein Leben lang. Hier können natürlich keine Antibiotika in Frage kommen. Deswegen stellt die Reduzierung des Nährbodens, kombiniert mit natürlichen antiparasitären Stoffen, die wichtigste Komponente dar!
Abkürzungen / Erklärungen:
IE internationale Einheit (z.b. für Insulin)
BE Broteinheit = ca. 12 g Kohlenhydrate
HbA1c Langzeit-Blutzuckerwert
Basis - Bolus Insulintherapie:
Unser Körper braucht auch ohne Mahlzeiten den ganzen Tag verteilt Insulin. Dieser Pegel wird durch ein langsam wirkendes Insulin = Basisinsulin erreicht. Es wird meist ein bis zweimal am Tag appliziert (gespritzt). Nach (während) dem Essen steigt der Blutzuckerspiegel sehr rasch an. Daher benötigt man bei der Basis-Bolus Therapie ein zusätzliches, schnellwirksames Insulin = Bolusinsulin.